Zwei düstere Vorhersagen für 2017

Der unermüdlich warnende Herr Zimmel hat sich für nächstes Jahr weit aus dem Fenster gelehnt und prognostiziert einen Fall des Goldpreises auf irgendetwas zwischen 600 – 700,- $ – was immerhin einer Halbierung des Preises vom jetzigen Niveau gleichkäme. www.amanita.at/docs/open/2016.ppt

Zu viele Magic Mushrooms in Wien? Nicht unbedingt – Herr Zimmel ist nicht alleine mit seiner Warnung. Der Meister der Elliott-Wellen vom Gelben Forum (Elliott-Wellen sind eine technische Analyse zur Vorhersage von Kursbewegungen) rechnet ebenfalls für nächstes Jahr mit einem starken Rückgang des Goldpreises. http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=414712

In den USA gibt es außerdem den renommierten Analysten Harry Dent, welcher, nachdem er in der Vergangenheit mit manchen Prognosen richtig gelegen hatte, ebenfalls für 2017 einen Absturz des Goldpreises für wahrscheinlich hält (neben einem Kollaps des Aktienmarktes und einer massiven Deflation). http://economyandmarkets.com/exclusives/harvard-economist-warns-700-gold-by-mid-2017/

My take: Durchaus möglich. Wenn der nächste Einbruch am Finanzmarkt kommt (ob nun durch italienische Banken ausgelöst oder den Fall einer sonstigen Großbank oder durch massive Terroranschläge) ist davon aus zu gehen, dass der Goldpreis abverkauft wird – möglicherweise auch ganz bewusst, um Menschen von der Flucht in die Edelmetalle abzuhalten.

In dem Zusammenhang machte Herr Zimmel auch die Vorhersage, dass wir 2017 mit koordinierten Terroranschlägen großen Stils mit hunderten gleichzeitig zuschlagenden Terroristen im Westen rechnen dürften (s. auch der Link oben).

Im Netz finden sich schon seit einiger Zeit Warnungen vor solchen Ereignissen, wobei schwer zu sagen ist, wie valide diese sind – in Zeiten der allgemeinen Lüge ist auch die Gerüchteküche aktiver als sonst. „Latrinenparolen“ sagte man in einer anderen, durch Lügen geprägten Zeit, dazu. https://vk.com/wall344885480_6191

Denken wir es logisch durch: Ist es möglich, dass sich hunderte oder gar tausende „Schläfer“ des Islamischen Staates und ähnlicher Einrichtungen (es gibt auch Al-Nusra, Al-Quaida etc.) mittlerweile in West-Europa befinden? Dank der offenen Grenzen liegt dies durchaus im Bereich des Möglichen.

Könnten diese Terroristen Anschläge großen Stils gleichzeitig koordinieren? Auch hier fällt die Antwort positiv aus. Der Angriff auf das Konzert im Bataclan in Paris war mit drei weiteren, gleichzeitig stattfindenden Anschlägen koordiniert. Ein dutzend Attentäter konnte 130 Menschen umbringen, bevor sie erschossen wurden.

Wenn es den Terroristen tatsächlich gelingt, hunderte Attentäter gleichzeitig loszuschicken, so müssen wir uns auf tausende, vielleicht sogar zehntausende Tote und enormes Chaos (mit einem gleichzeitigen Einbruch der Wirtschaft) sowie einen anschließend weiter perfektionierten Polizeistaat einstellen.

Was bleibt, ist, sich nicht verrückt machen zu lassen. Das Gefühl der Bedrohung wird weiter anwachsen und unschöne Dinge werden passieren. Aber es liegt an und in uns, sich darauf einzustellen und eben nicht den Kopf zu verlieren (weder tatsächlich noch im übertragenen Sinne).

Drei in einer Reih‘

Wenn verschiedene Herrschaften unabhängig voneinander zu ähnlichen Ergebnissen kommen, sollte man als Leser (und vielleicht sogar Versteher) hellhörig werden….

Martin Armstrong, „der Vorhersager“, wird nicht müde, zu verkünden, dass Europa (und die Welt) kurz vor chaotischen Zuständen stünden. https://www.armstrongeconomics.com/international-news/europes-current-economy/europe-on-the-brink-of-complete-chaos/

Ah, das reimte sich – dann mal im Reim weiter: Unterstützung erwächst ihm aus den Reihen der Sterne, denn die sie da deuten (und deuten sie gerne), die erwarten für die nächste Zeit auch manches Schlechte – sich darauf einzustellen wär also das Rechte.

Um es wieder nüchtern-prosaisch zu vollenden: Nach dem Economic Confidence Model (ECM) von Herrn Armstrong kommt dieses Jahr bis spätestens Anfang nächsten Jahres der nächste Absturz – in der Wirtschaft und im Vertrauen – jedenfalls ein sicht- und fühlbarer Einbruch. (Als hätten wir nicht schon Einbrüche genug in unserer Gegend…..).

Der schon  hier verlinkte Star unter den Untergangs-Sterndeutern, Herr Manfred Zimmel, prgnostiziert, dass 2016/2017 die „Jahre der Trübsal“ beginnen, welche durch wirtschaftliche Not, Seuchen, Kriege und Chaos gekennzeichnet sein werden. http://www.amanita.at/interessantes?id=1494

Mit seiner Zuordnung von Ereignissen zu „Prophezeiungen“ aus der Bibel gehe ich nicht konform, mit manchen seiner Vorhersagen aber durchaus schon. Zudem die von mir persönlich geschätzte Frau Christiane Durer eifrig in dasselbe Horn stößt (mit anderen Begrifflichkeiten allerdings und ohne Bibel-Bezug):

2017 beginne die siebenjährige Zeit des Gefängnisses. Dieses sei primär ein geistig-ideologisches Gefängnis, in dem die Leute nicht mehr in der Lage wären, aus ihren mentalen Strukturen auszusteigen. Stattdessen würde krampfhaft versucht, an allem festzuhalten (Glaubenssätze, Gesellschaft etc.) – um am Ende alles zu verlieren……

Tja – keine schönen Aussichten also. Indes auch ohne Sterne vollkommen logisch. Immerwährende Aufschuldung geht nicht. Auch immer mehr Körper und Geist vergiftende Tendenzen zuzulassen, kann nicht ohne Folgen bleiben (Elektrosmog, genveränderte Nahrungsmittel, neue Ideologien, Vermögenskonzentration, desaströse Einwanderungspolitik, Verdummung breiter Bevölkerungsschichten bei gleichzeitiger Negierung all dieser Tendenzen etc.).

Wer sich die Negierung live ansehen will, kann diese schöne Debatte bei Hart aber Fair verfolgen, wo der einsame Rufer in der Wüste, Herr Manfred Spitzer, von den anderen zunehmend wie ein Alien betrachtet wird. https://www.youtube.com/watch?v=Z4V9_cAiroQ

Wie sagte George Orwell so treffend: In Zeiten der Lüge ist das Aussprechen der Wahrheit ein revolutionärer Akt. Oder Berthold (geht es mir mal schlecht – les ich) Brecht: Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat.

Immerhin: Auch dem Esoterischen vollkommen ablehnend gegenüber stehenden Personen wie dem wackeren Informatiker (und klugen Kopf) Hadmut Danisch schwant auf die nächsten Jahre gesehen Übles…. http://www.danisch.de/blog/2016/08/10/berliner-verhaeltnisse-haut-ab-das-ist-unsere-strasse/

Und wie auch nicht? Wer nun noch meint, es würde ohne große Verwerfungen abgehen, der befindet sich am Nil. Oder „in denial“, wie die Engländer sagen. 🙂

Also lieber nicht am Nil sein. Sondern am Rhein und an der Oder und sich vorbereiten – innerlich wie äußerlich. Wobei vor allem das Innere das Entscheidende ist. Und da sind u.a. die drei uralten, ewig-neuen Eigenschaften maßgeblich: Wahrheitsliebe. Güte. Eintreten für Gerechtigkeit.

Was uns die nächsten Jahre erwartet II

In einem vorhergehenden Artikel hatte ich mich schon einmal über wahrscheinliche Zukunftsszenarien ausgelassen (dass diese angesichts eindeutiger wirtschaftlicher Daten eher düster ausgefallen sind – not my fault!). 🙂 https://nachrichtenaushinterland.wordpress.com/2016/06/07/was-uns-die-naechsten-jahre-erwartet/

Was nun natürlich manchen, der seinen Bunker fertig anlegen oder sein Boot für die Atlantiküberquerung bauen will, umtreibt, ist die berechtigte Frage: Wann? Wann kippt es denn nun? Prognosen sind leider eine unsichere Sache (und insbesondere, wenn sie die Zukunft betreffen, wie jemand mal so treffend sagte).

Das Problem vieler Warner vor unangenehmen Ereignissen scheint zu sein, dass sie dank der intensiven Beschäftigung mit ihrer Materie irgendwann den „Wald vor lauter Bäumen“ nicht mehr sehen bzw. einzelne Ereignisse missdeutet werden als Auslöser eines „Jetzt geht es aber los! Der Untergang ist da!“ etc.

Paradebeispiel hierfür ist Herr Walter Eichelburg, auf dessen Homepage www.hartgeld.com (wo man durchaus viele interessante Informationen findet) man seit Jahren mehr oder weniger ungeduldig das baldige Game Over und die Ankunft eines rettenden Kaisers erwartet (bis jetzt vergeblich).

Auf seiner Seite wurde schon vieldutzendfach das Ende herbei geschrieben, ohne dass es bisher eingetreten ist. Freilich ist Herr Eichelburg darin nicht allein: Auch der Zukunftsprognostiker Gerald Celente hatte schon für 2014 einen Bürgerkrieg in Europa vorausgesehen.

Paul C. Martin, Begründer des Debitismus und ein ungemein scharfsinniger und gebildeter Zeitgenosse, hatte im Gelben Forum schon vor vielen Jahren den Systemzusammenbruch vorhergesagt – nur die Zeitpunkte dazu verschoben sich jedes Jahr weiter nach hinten. www.dasgelbeforum.de.org Mittlerweile ist man dort, was Prognosen angeht, eher still geworden.

Ähnliches gilt für das Schauungsforum www.schauungen.de wo man sich von Prognosen mit Datum eher abgewandt hat und der dortige Kettenhund BBouvier zuverlässig alle Störenfriede wegbeißt, welche sich erfrechen, zu meinen „Jetzt ginge es aber los!“, da gerade in Russland eine Armeedivision nach Westen verschoben wurde oder im Schwarzen Meer ein russischer Flugzeugträger kreuzt oder in China ein Sack Reis umfiel etc.

Bill Buckler, der vor Jahren den überaus lesenswerten Service www.the-privateer.com aus Australien anbot, stellte diesen eines Tages frustriert ein, da das Ende einfach nicht kam. Bill Murphy, unaufhörlich die Manipulation des Goldpreises anprangender Zeitgenosse aus den USA wurde und wird nicht müde, die baldige Explosion des Goldpreises und damit das Systemende zu verkünden – bis jetzt allerdings vergeblich. www.lemetropolecafe.com

Und auch Jim Willie, der durch seine wilden Auslassungen gegen Bankster und Konsorten zu überzeugen weiß, war noch 2012 davon überzeugt, dass wir 2014 das Ende von Dollar, Euro etc. erleben würden. Aktuell ist er von der baldigen Explosion des Silberpreises überzeugt. Noch ist sie aber nicht da. http://www.silverdoctors.com/silver/silver-news/independence-day-breakout-silver-has-begun-historic-run-up-jim-willie/

Kurz gesagt: Prognosen sind eine schwierige Sache – vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen.

Um nun den geneigten Leser beim Aufstocken der Raviolidosen etwas Erbauliches an die Hand zu geben, möchte ich im Folgenden die aus meiner ganz persönlichen Sicht wahrscheinlichsten oder vertrauenswürdigsten Prognosen bzw. Prognostiker hier kurz zusammentragen – und überlasse es seinem geneigten Urteil, sich für diesen oder jenen zu entscheiden. Film ab!

Die Alternativen

Immer noch ist Paul C. Martin eine Quelle des Wissens und der Inspiration für mich und ich kann jedem Leser nur raten, seine vielen Einträge im Gelben Forum nachzulesen – es gibt eine eigene Sektion dafür. Nicht immer einfach zu lesen (oder gar zu verstehen) ist es doch Kraft-Nahrung für den (offenen) Geist. http://www.dasgelbeforum.net/sammlung/s2.htm

Auch die Beiträge vieler anderer Forumsschreiber, welche es in die Sammlung dort geschafft haben, lohnen die Lektüre sehr. http://www.dasgelbeforum.net/sammlung/s1.htm Auch wenn die Prognosen dort (was den Versuch der Ermittlung von Jahreszahlen angeht) bisher von der Realität überholt wurden, bleibt ein hoher Erkenntnisgewinn.

Denn man stelle sich mal vor: Lange vor allen europäischen Stabilisierungsmechanismen wie ESM, EFSF etc., vor Bail-Ins und Bail-Outs und vor den heutigen Garantien der Staaten zu  Renten, Banken, Spareinlagen etc. hatte der kluge Denker Paul C. Martin im Jahre 1987 folgendes vorhergesagt:

„Alle Staaten werden für alle Staaten, alle Notenbanken für alle Notenbanken haften, einschließlich Währungsfonds und Weltbank und vielen anderen internationalen Institutionen. Und alle Staaten werden für alle Banken geradestehen, aber auch alle Notenbanken für alle Staaten und alle Staaten für alle Notenbanken. Alle, alle, alle werden für alle, alle, alle da sein. Und alle wissen, dass keinem von allen etwas passieren darf, weil dann allen etwas zustößt“.

Man halte sich vor Augen: Das war im Jahre 1987! Er hatte also klar die zukünftige Entwicklung erkannt – nur bei den Vorstellungen, WANN dies kommen könnte, lag er (in anderen Beiträgen) falsch.

Ein anderer Schreiber, der um Jahreszahlen nicht verlegen ist und damit in der Vergangenheit manche Treffer landen konnte, ist der Prognostiker Martin Armstrong aus den USA. Dieser führte ein sehr interessantes Leben (11 Jahre Knast inklusive). Wer mehr darüber erfahren möchte, sollte diesen guten Film sehen: The Forecaster (eine deutsche Produktion auf Englisch, hier mit schwedischen Untertiteln). https://www.youtube.com/watch?v=LjAFHJysbkk

Martin Armstrong konnte erwiesenermaßen vor seinem Gefängnisaufenthalt von 2000 bis 2011 den US-Crash von 1987, den Nikkei-Kollaps von 1989, die Russlandkrise von 1998 und andere entscheidende Termine korrekt vorhersagen. Ein Mann, dem man sein Ohr leihen sollte und der eine eigene Homepage betreibt. https://www.armstrongeconomics.com/

Er hat ein eigenes Computer-Modell erstellt, welches unter der Berücksichtigung einer Unmenge von Daten in der Lage sein soll, die Zukunft vorherzusagen. Armstrong benutzt als für ihn entscheidende Kenngröße das Vertrauen und nennt sein Modell daher Economic Confidence Model oder ECM. Er ist außerdem davon überzeugt, dass alles in Zyklen geschieht und diese Zyklen berechenbar sind.

(Nebenbei: Auch der Erfinder der Elliott-Wellen-Analyse, einer Methode zur Berechnung von Kursbewegungen an Börsen, Herr Robert Prechter, ist von Zyklen überzeugt und sieht uns am Ende eines langen Zyklus angelangt…..). https://nachrichtenaushinterland.files.wordpress.com/2016/07/6dd96-grand_supercycle_ew_from_0.gif

Armstrong ist davon überzeugt, dass wir in den nächsten vier Jahren einen Crash auf Raten erleben werden, dessen Tiefpunkt (im Vertrauen) in 2020 zu erwarten wäre. https://www.armstrongeconomics.com/uncategorized/economic-confidence-model-rules/

Anschließend sollte es durch eine weitere technische Revolution einen neuen Anstieg geben, dem ein schrecklicher Absturz im Jahre 2032 folgen sollte. https://www.armstrongeconomics.com/armstrongeconomics101/understanding-cycles/the-sixth-wave-2/

Armstrong hofft auf einen guten Ausgang (dank technischer Neuerungen), schließt aber auch einen Absturz ins Mittelalter, wie ihn auch im Gelben Forum manche erwarten, nicht aus. Dies sieht er vor allem der Dummheit der Politiker geschuldet, von denen er gar nichts hält (er konnte in seinem Leben einige Spitzenpolitiker kennenlernen) und die er samt und sonders als paranoid und inkompetent ansieht.

Anmerkung von mir: Ich habe mich erst vor kurzem begonnen, mit Martin Armstrong zu beschäftigen und kann daher noch zu wenig über die Güte seiner jüngsten Prognosen sagen. Mir scheint, dass er auch nicht immer richtig liegt – doch dass er zum Beispiel für Europa für die nächsten Jahre wie Gerald Celente Bürgerkrieg vorhersieht, klingt für mich einsichtig. Ich werde ihn weiter beobachten und rate neugierigen Lesern, dasselbe zu tun.

Die Astrologen

Was noch zu Zeiten des Dreißigjährigen Krieges en vogue war (sich Horoskope erstellen zu lassen) ist heute in Vergessenheit geraten bzw. zum belächelten Zeitvertreib geworden. Indes gibt es auch heutzutage noch Menschen, die dies ernsthaft betreiben und denen zu folgen unter Umständen Sinn macht.

(Nebenbei: Wer mehr zu diesem Thema lesen will, könnte die Werke von Wolfgang Döbereiner konsultieren. Sehr interessant). Doch zur Sache: Ein Herr Zimmel aus Österreich betreibt einen Newsletter namens Amanita. Lesenswert und informativ gestaltet, macht Herr Z dort aus seinem Herzen keine Mördergrube:

Das Strafgericht, welches nach biblischer Lesart zu erwarten ist, sollte 90 – 95% der Weltbevölkerung in den nächsten Jahren dahinraffen. Herr Zimmel rechnet damit, dass wir gemäß Bibel 2016 in die sieben Jahre der Trübsal eingetreten sind, welche den sieben Siegeln der Offenbarung des Johannes entsprechen.

Diese würden 2023 mit 90%iger Wahrscheinlichkeit von einem Weltkrieg abgelöst, gefolgt von Naturkatastrophen, welche zur erwähnten Bevölkerungsreduktion führen sollten. Dem folgt eine Zeit der Mühen und Plagen, welche durch ein goldenes Zeitalter abgelöst wird.

Nun teile ich Herrn Zimmels Ansicht nicht, dass die Bibel wörtlich zu nehmen und auf heutige Verhältnisse übertragbar ist (genauso wenig wie der Koran oder der Talmud). Aber davon abgesehen, weiß Herr Zimmel seine Leser mit manchen Details zu beeindrucken. http://www.amanita.at/docs/open/newsletter-d.pdf

Und sein Szenario entspricht interessanterweise weitgehend dem, was man auch im Gelben Forum oder im Weltenwende Forum lesen kann. Also warum nicht? Viele Wege führen nach Rom (oder in die Hölle). 🙂 Dass ich mich mit Herrn ZImmels Ansichten auch quellenkritisch auseinander gesetzt hatte, ist hier nachzulesen.

Es bleibt sein Verdienst, einen Zyklus dargestellt zu haben (was eine enorme Arbeit fordert). Keinen Zyklus, wohl aber immer wieder lesenswerte Hinweise auf eine mögliche Zukunft liefert seine Kollegin Frau Christiane Durer, welche die Seite www.astro-seiten.de betreibt.

So wie Herr Zimmel ist Frau Durer davon überzeugt, dass wir aus Sicht der Sterne in einer Endzeit angelangt sind. Anders als Ihr Kollege liefert sie keine fixen Eckdaten, schrieb aber schon, dass der Prozess der Auflösung der bestehenden Strukturen (EU etc.) lange dauern werde – und nachher viel aufzuräumen sei (die armen Erben….).

Ein festes Datum hatte sie allerdings schon vor einiger Zeit mit dem Jahr 2016 erwähnt: Dieses sei ein Jahr des Übergangs von einer (noch) einigermaßen freien Gesellschaft in eine unfreie. Ende 2016 werde, wie sie schrieb, das Gefängnis für die westlichen Gesellschaften, ja für unseren Planeten, geschlossen.

Oder um sie wörtlich zu zitieren: Man steckt die Leute in ein ideologisches Gefängnis, aus dem sie nicht mehr herausfinden. Zitat Ende. Wer sich umschaut und die Debatten über Flüchtlinge, Europa, Brexit etc. verfolgt, kann dieser Aussage nur zustimmen: Es wird immer ideologischer, irrer und irrsinniger.

Die Verschwörungstheoretiker

In der Front der sogenannten Verschwörungstheoretiker gibt es natürlich eine Unmenge von Leuten mit Untergangs- oder Übergangsszenarien. Die meisten, die ich so mitbekam, kamen mir aber ähnlich irre wie manche Zeitgenossen im Gender- oder Asylwahn vor.

Zwei Ausnahmen fand ich, die mir zusagten: David Icke, den ich schon mal hier beschrieben hatte, und Clif High. Ersterer geht davon aus, dass wir in eine faschistische und weltumspannende Diktatur hineinsteuern. Diese Diktatur würde von verborgenen Eliten seit langem vorbereitet und stünde nun vor ihrer Vollendung.

Die Jahre 2016 bis 2018 sieht Icke hier als Schlüsseljahre an, in denen es entweder gelingt, das Rad nochmal herum zu reißen, oder die Diktatur (oder das Gefängnis, nach Frau Durer) errichtet wird. Es spricht für Icke, dass er keine festen Termine liefert, vielmehr einräumt, dass das Ganze ein dynamischer Prozess sei.

Und es spricht außerdem für ihn, dass er anders als viele andere in der esoterischen Szene gar nichts auf den 2012 Hype gab und diesen schon vorab verworfen hatte. Wenn er recht hat (und in diesem Punkt hat er recht, fürchte ich), stehen uns düstere Jahre bevor.

Ähnlich sieht es Clif High. Dieser, Linguist und Programmierer und ein wandelndes Lexikon, betreibt die Homepage www.halfpasthuman.com Ebenfalls recht interessant, was er zu sagen hat. Er hat wie Martin Armstrong ein Computer-Modell entworfen.

Im Unterschied zu dem von Armstrong basiert seines allerdings auf der Suche nach Schlüsselbegriffen im Internet, welche künftige Ereignisse vorhersagen. Highs Überzeugung ist es, dass Menschen psychische Fähigkeiten des Vorausahnens von Ereignissen haben und unbewusst Begriffe verwenden, welche auf künftige Ereignisse hinweisen – quasi wie bei einem Erdbeben, welchem Vorbeben vorausgehen.

Ein – wie ich finde – sehr interessanter Ansatz. Sein Nachteil: Viele seiner Prognosen, die er mit Terminen versieht, trafen oder treffen nicht ein.

So hatte er zum Beispiel für die Jahre 2011 und 2012 die Wahrscheinlichkeit für einen weltumspannenden Tsunami als sehr hoch angesetzt (passiert ist, wie bekannt, nichts). Oder für dieses Jahr hatte er im Februar seine amerikanischen Landsleute gewarnt, dass das Finanzsystem im Mai zusammenbrechen werde und die Lieferketten reißen würden. Auch dies kam nicht so. https://www.youtube.com/watch?v=zF6QX1qZ8dg

Aber dies schmälert nicht seinen Verdienst, vieles informativ und verständlich an den Mann (oder die Frau) zu bringen. Letztendlich bleibt es ja dem Leser überlassen, was er als für sich wichtig und wahr aus einem Text herauszieht: So habe ich es immer mit Texten gehalten (und kann dies nur jedem meiner Leser sehr ans Herz legen – denn manches von dem, von welchem wir, wenn wir es lesen, denken, das sei Quatsch, stellt sich später als wahr heraus – und umgekehrt. Von daher lohnt es, bestimmte Dinge einfach abzuspeichern für später).

Zudem scheint mir, dass Herr High als typischer „den-Wald-nicht-vor-lauter-Bäumen-Sehender“ den Fehler vieler anderer Mitstreiter macht, bestimmte prognostizierte Ereignisse quasi herbei zu sehnen. Vieles von dem, was er prognostiziert, deckt sich mit Erkenntnissen des Gelben Forums oder des Weltenwende Forums. Nur in den Zeitangaben liegt er wie erwähnt falsch.

Die Schauungen

Einen Sonderfall nehmen die Schauungen, d.h. die Visionen, welche Menschen zu möglichen Zukunftsabläufen hatten und haben, ein. Auf der Seite www.schauungen.de werden mögliche Zukunftsszenarien besprochen und Schauungen auf Herz und Nieren geprüft (denn wie bei allen anderen Themen, die es so gibt, auch, sind hier manche Blender oder Lügner unterwegs).

Als Nachteil dieses Forums sei angemerkt, dass man sich auch dort von Seiten mancher Schreiber gerne dem schönen Grusel  des baldigen Eintreffens der Endzeitprophetie hinzugeben wusste (jetzt geht es aber los! – Nein? – Na gut – dann aber jetzt! Etc.), dem allerdings von Seiten der Forumsleitung zunehmend ein Riegel vorgeschoben wurde.

Nun scheint dort eine gewisse Ernüchterung eingekehrt zu sein, was Jahresangaben angeht. Taurec, der Forumsbetreiber, schrieb letztens von einer Schau, die für die Jahre nach 2030 von einer noch funktionierenden EU oder einem noch funktionierenden Staat ausging (leider ist mir der entsprechende Eintrag gerade nicht mehr gegenwärtig).

Was für mich persönlich eine gewagte Prognose darstellt, aber dann ist die Zukunft nun mal auch offen – und nicht in Stein gemeißelt. Oder vielleicht doch. 🙂 Hier findet man den im Schauungsforum skizzierten Ablauf der künftigen Ereignisse: http://www.schauungen.de/wiki/index.php?title=Hypothetische_Abl%C3%A4ufe_des_prophezeiten_Szenarios

Nach Durchsicht aller Prognosen lässt sich daraus zusammenfassend das folgende Bild ableiten:

2016 – 2019 – weitere Auflösungserscheinungen der bestehenden Strukturen (Ghettobildung in Westeuropa, Parallelgesellschaften, Verarmung breiter Schichten) bei gleichzeitigem Anziehen der Daumenschrauben (Überwachung, Verfolgung, steuerliche Belastung etc.) – Wirtschafts- und Finanzkrisen, Unruhen, zunehmende Gewalt und Konflikte, Terroranschläge etc. Gleichzeitig weitere technische Neuerungen, die auf der einen Seite erleichternd, auf der anderen verdummend wirken.

2020 – 2032 – Kulmination der unguten Entwicklungen – Bürgerkrieg, weitere Kriege, weitere Unruhen, Zerfall der Strukturen, Massenverelendung, Weltkrieg, Seuchen, Naturkatastrophen – eventuell als Folge eine Diktatur oder eine europäische oder gar Weltregierung – alternativ Zerfall aller Strukturen und Rückfall ins 18. Jhdt. oder gar ins Mittelalter – oder in die Barbarei. In jedem Falle eine Reduktion der Weltbevölkerung (drastischer oder nicht gar so drastischer Art).

2030 – 2040 – Aufräumzeit – weitere Seuchen, Naturkatastrophen, neue Gesellschaftsmodelle, neue Einfachheit, Leben auf niedrigerem Niveau, dafür wieder mehr Zusammenhalt, eventuell sogar eine spirituelle Renaissance. Alternativ Barbarei und Rückfall in die Steinzeit.

Wie es tatsächlich wird, bleibt abzuwarten.

Summa summarum sind sich alle genannten Schreiber und Auguren darin einig, dass die nächsten Jahre große Umwälzungen mit sich bringen werden. Dem schließt sich der Schreiber dieser Zeilen an und kann nur raten: Carpe Diem! Und dabei an Luther zu denken: Denn wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht – so würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.

Der Primus inter Pares

Auch wenn im folgenden Werk keine Jahresangaben gemacht werden (außer in einem sehr groben Rahmen) würde ich jedem Leser empfehlen, unbedingt das Magnum Opus „Der Untergang des Abendlandes“ von Oswald Spengler zu lesen. Ein Werk, welches, auch wenn es vor vielen Jahren, d.h. im Jahre 1922 veröffentlicht worden ist, immer noch zu fesseln weiß.

Spengler wagt einen ganz großen Wurf und skizziert dort eine Morphologie der Weltgeschichte – ein ewiges Auf und Ab, Ansteigen und Abfallen, Werden und Vergehen… das Fellachentum wird zur Kultur, die Kultur zur Zivilisation, die innerlich mürbe und morsch wird und am Ende zerfällt und ins Fellachentum zurücksinkt….. was bleibt, sind leere Städte, in denen die Nachkommen der einstigen Zivilisation als Bauern leben (so geschehen in Rom! Rom war im 8. Jhdt. zum Dorf geworden).

Dieses Werk lehrt den Leser neben anderen Dingen Demut. Denn so wie der Körper wächst, gedeiht und wieder vergeht, geschieht es auch mit Staaten und Völkern – sie steigen auf, leuchten eine Weile, und treten wieder ab ins Dunkel der Geschichte.

Nach Spengler ist für die Jahre nach 2000 eine Zeit des Cäsarentums zu erwarten – große Herrscher zerschmettern die Macht des Geldes (welches Spengler schon in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts klar am Werk sah – für David Icke sind es verborgene Eliten, andere sprechen von Geldmächten – man meint dasselbe), es kommt eine Zeit der Wirren und endlich der Zusammenbruch der Zivilisation.

Ob es auch bei uns so kommt? Es erscheint mir gut möglich. Wir sind sehr hoch gestiegen, haben zunehmend die Bodenhaftung verloren und es kann wohl sein, dass unser Ende als Gesellschaft wie als Zivilisation, als Volk wie als Gemeinschaft, nahe ist.

Wer immer noch nicht glauben mag, dass die nächsten Jahre sehr Unangenehmes bereit halten werden, kann auch noch die folgenden Quellen zu Rate ziehen. Steiler als steil geht nicht, sagte Paul C. Martin so treffend….. http://www.helmut-creutz.de/pdf/grafiken/b/creutz_034-43.pdf

Und was nach oben steigt, muss auch wieder herunter kommen. Oder so: Staatspleiten sind keine Ausnahme – sie sind die Regel. http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=253044

Nicht zuletzt der hohe und damit immer anfälligere Grad an Technisierung und Automatisierung…. Die Fallhöhe ist extrem gestiegen…… http://www.tanknotstrom.de/assets/content/images/pdfs/Szenario%20Berlin_2012.04.23.pdf und dies auf vielen Ebenen http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=116843 Und wenn man dies weiterdenkt…. Au weia. http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=193123

Somit ist auch das Schlimmste denkbar: http://www.autark-werden.at/uploads/media/Gschwendtner_Was_uns_erwartet.pdf

Doch auch, wenn uns der baldige Untergang bevorsteht-  entbindet uns das von der Pflicht gegen uns selbst oder gegen andere? Sind wir aufgerufen, nur noch an uns und nicht an andere zu denken? Sollen wir noch mehr konsumieren, um bloß keinen Reiz zu verpassen? Nein!

Auch das schrecklichste Szenario enthebt uns nicht unserer Verantwortung gegenüber uns selbst und anderen Menschen! Helfen, wo Helfen möglich ist und ein freundliches Wort für Menschen in Not zu haben, wird auch im Angesicht einer Flutwelle wichtig sein.

 

Ein früherer Nachbar, längst verstorben, zu dem ich als Jugendlicher ein gutes Verhältnis gehabt hatte, erzählte mir eines Tages eine Geschichte aus dem letzten großen Krieg: In auswegloser Lage, eingeschlossen durch russische Verbände, wären er und seine Kameraden sicher gewesen, dass es aus ist. Sie erwarteten die russische Dampfwalze am nächsten Morgen – der Rückzug war abgeschnitten; so den Tod vor Augen, was taten sie da?

Sie tauschten sich über ihre Erinnerungen aus. Ein junger Rekrut, der weinen musste, wurde von einem alten Hasen nach draußen geführt und getröstet. Die anderen rauchten, erzählten davon, was sie gerne nochmal getan hätten. Der eine hätte gerne nochmal die Äpfel aus seinem Garten gegessen.

Ein anderer hatte den Wunsch, nochmal seine Frau und seine Kinder zu sehen. Wieder ein anderer hoffte, seiner Mutter würde die Todesnachricht schonend überbracht werden. So verging die Nacht…. eine friedliche Nacht. Mein Nachbar von damals sagte, dass er sich in dieser Nacht irgendwann damit abgefunden hätte. Dass er nun sterben müsse. Und er habe neben Traurigkeit und Wehmut Dankbarkeit verspürt – nicht, weil er sterben müsse, sondern weil er sah, dass er ein gutes Leben gehabt hatte – mit einer guten Frau und liebevollen Eltern. Mit guten Freunden und schönen Erlebnissen.

Und er sagte (das ist mir noch deutlich in Erinnerung), dass er ganz deutlich den Hof, auf dem er groß geworden sei, vor seinem geistigen Auge gehabt habe – er sei dort in der Nacht herumspaziert und habe sich von den Bäumen, dem kleinen Brunnen, der Wiese und der Katze verabschiedet. Wie auch von seiner Frau und seinen Eltern. Traurig, aber nicht verzweifelt.

Am Morgen, als der Angriff der Russen anstand, erschien plötzlich eine SS-Einheit. Es hatte einen Gegenangriff gegeben, die Russen hatten sich zurückgezogen. Mein Nachbar überlebte.

Ob wir überleben werden, liegt unter Umständen nicht allein an uns. Aber es liegt an uns, menschlich zu bleiben. Auch in einer unmenschlich werdenden Zeit. „Das Leben ist der Güter Höchstes nicht“ (Schiller). Höher ist unser Eintreten für Wahrheit und Gerechtigkeit sowie Freiheit und Liebe zu bewerten.

Die Zeit der Verschwörungstheoretiker – Der Superstar

Es ist Zeit, sich mit Verschwörungstheorien und –theoretikern zu beschäftigen. Zu vieles ist bereits in den letzten Jahren als wahr anerkannt worden, was vorher VT war: Dass wir alle abgehört und ausspioniert werden (können) via NSA und andere. Dass die BRD nicht souverän ist (hat Herr Schäuble bereits eingeräumt).

Die Mittel der Überwachung über Smartphone, Fernseher, Laptop, Auto, der Einfluss von Elektrosmog, externe Einflüsse auf das Wetter, Hintergründe zum politischen Geschehen in der Welt (Naher Osten, Ukraine, Afrika) etc. pp. Zu viele Dinge, bei denen das, was mal VT war, auf einmal offiziell anerkannte Wahrheit wurde.

Daher macht es meines Erachtens nach Sinn, sich mit wirklichen Verschwörungstheoretikern zu beschäftigen – lieber vorab informiert sein als hinterher (zudem wir heute wissen, dass der Terminus Technicus „Verschwörungstheoretiker“ vom CIA erfunden worden war). http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=336742

Eine vertrauenswürdige Institution? Nicht unbedingt. Noch aber erfüllt der Begriff seine Funktion und diskreditiert denjenigen, der als solcher bezeichnet wird. Da fällt mir ein: Die GRÖDIS, d.h. die größtmögliche Diskreditierung hierzulande wäre ja wohl, wenn man jemanden nachsagen könnte, er sei ein „rechtspopulistischer, homophober, Verschwörungstheoretiker-Nazi-Rassist!“ Oder kurz: REHOVENAR! Du verdammter Rehovenar, DU! Warum da noch keiner drauf gekommen ist?

Immerhin fiel manchen schon ein, dass Verschwörungstheoretiker geisteskrank sein könnten….. http://www.zerohedge.com/news/2015-01-21/if-you-question-authority-you-are-mentally-ill-report-finds Was man auch schon von Rechtsextremen gesagt hat (und feststellte, dass man da mittels „Stimulation“ des Gehirns Abhilfe schaffen könnte…..). http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gehirn/forschung/forscher-behaupten-fluechtlingshass-und-gottesglaube-lassen-sich-im-gehirn-ausschalten_id_5030626.html VT im Focus? Warum nicht.

Doch zu David Icke: David Icke ist sowas wie der Superstar unter den VTlern. 1952 im englischen Leicester geboren, ursprünglich Fussballer und dann BBC-Sportkommentator und Sprecher der Partei der Grünen in Britannien, wurde er 1990 zum Verschwörungstheoretiker.

Seit damals, d.h. seit 26 Jahren, ist er unermüdlich durch die Welt getingelt und hat Vorträge gehalten, immerhin 18 Bücher geschrieben und sich gegen einen Berg von Widerständen und Versuchen, ihn lächerlich zu machen, durchgesetzt. Allein das ist schon nach meiner Ansicht bewundernswert.

Er betreibt eine Homepage: https://www.davidicke.com/ Außerdem einen youtube-Kanal, auf dem er einmal wöchentlich Videobotschaften veröffentlicht (alles ist auf Englisch): https://www.youtube.com/user/davidicke Man kann für Drei Pfund im Monat unbeschränkten Zugriff zum Mitgliederbereich seiner Seite haben, wo man die Videobotschaften in voller Länge anhören kann.

David Icke hat auch deswegen so unendlich viel Spott über sich ausgießen sehen (der ihn aber nicht zerbrochen hat), da er „spirituelle“ Erlebnisse hatte und darüber sprach. 1991 setzte er sich damit in eine Fernsehshow und wurde quasi unfreiwillig berühmt und zum Gespött von ganz England, als er sich dort als „Sohn Gottes“ bezeichnete (wenngleich das in einem anderen Zusammenhang geschah, als man zu erst denken mag. Er hatte sich nicht als Jesus bezeichnet, sondern gesagt, er sei ein Sohn Gottes so wie alle anderen auch Kinder Gottes seien). Wer das Interview in voller Länge sehen will: https://www.youtube.com/watch?v=HAbI_1ySbCY

Jedenfalls wurde er im Nachhinein schwer durch den Kakao gezogen, was ihn aber nicht davon abhielt, weiter das zu verkünden, was er für wahr erachtet hatte. (Das Interview wurde übrigens 2006, als Icke längst zum „Star“ geworden war, nochmals abgehalten – diesmal allerdings lagen die Lacher auf David Ickes Seite-  auch dies kann man sich anschauen): https://www.youtube.com/watch?v=IMZtP2d2XGA

Ich selbst habe zwei Bücher von David Icke gelesen: Das 1998 geschriebene „The biggest secret“ und sein neuestes Werk „Phantom Self“. Letzteres hat mir sehr gut gefallen und ich würde es jedem Menschen mit offenem Geist raten, dieses Buch zu lesen. Manches mag einen verstören, anderes verwirren, wieder anderes begeistern. Es ist jedenfalls nach meiner Meinung die Lektüre unbedingt wert!

Was David Icke immer wieder um die Ohren gehauen wird, ist seine auch in The biggest secret vertretene Theorie, dass die Welt von alten Familien (Blutlinien) regiert wird, die dies in Übereinstimmung mit außerirdischen Wesenheiten tun (oder besser Wesen in einer anderen Dimension – den sogenannten Reptiloiden).

Diese Reptiloiden seien die Götter der Alten Welt gewesen und stünden heute hinter der Finanz-Elite und hätten die Aufgabe, die Welt langsam in ein Gefängnis umzugestalten. Sie seien zur Liebe unfähig und wollten die Menschen versklaven und davon abhalten, ihr wahres (inneres) Potenzial zu entfalten.

Dieses sei viel stärker als alles, was die Reptilioden aufbringen könnten und daher müssten sie beständig die Menschen verwirren, mit falschen Dingen täuschen (Religion etc.) und davon abhalten, nach Innen zu schauen, wo die Menschen sich selbst erkennen könnten – und auch, dass sie frei seien.

Der Plan der Reptiloiden laufe auf eine globale Diktatur hinaus. Um dies zu erreichen sei ihnen jedes Mittel recht. Die Chance der Menschheit liege darin, sich dem zu verweigern, indem die Menschen erwachten und erkennen täten, dass sie in einer Illusion (einer Matrix) gefangen seien. Aus der sie sich jedoch befreien könnten.

Soweit stark abgekürzt David Icke. Man mag dies für wahnsinnig halten oder für interessant – für nachvollziehbar oder lächerlich. Doch man kommt, falls man sich ehrlich die Frage stellt, warum man seine Aussagen ablehnt, nicht um die Feststellung herum, dass man nicht mit Sicherheit sagen kann: Ich weiß, dass er falsch liegt!

Denn dazu müsste man sich mit diesen Theorien beschäftigen, was wohl kaum jemand ernsthaft getan hat. Ich kann für mich sagen, dass manches, was David Icke gesagt hat, für mich nachvollziehbar ist. Anderes nicht. Es ist letztendlich wie bei allem: Wenn es einen anspricht, wird man sich weiter damit beschäftigen.

Mir sind selber Dinge (spirituelle Dinge) geschehen, die mit dem Verstand nicht erklärbar sind. Das Wissen um bestimmte Vorkommnisse, von denen ich eigentlich nicht wissen konnte, die Gewissheit, bestimmte Dinge zu tun oder nicht zu tun, Träume, die eine Art Vorlauf für reale Ereignisse waren – solche Dinge sind mir schon geschehen. Auch die Empfindung, mit jemand anderem über weite Entfernung verbunden zu sein (und ich meine hier nicht per Telefon). 🙂

Und auch andere, eigentlich unerklärliche Dinge, die aber seltsam logisch erscheinen, wenn man David Ickes These folgt, dass wir nicht Menschen, sondern Bewusstsein auf einer bestimmten Bewusstseinsstufe sind – und je ausgedehnter unser Bewusstsein, desto mehr „Informationen“ stehen uns zur Verfügung.

Kurz gesagt: Jeder Mensch sollte, bevor er reflexartig „so ein Unsinn!“ o.ä. sagt, sich erst einmal mit der These und dem, was David Icke dazu sagt, beschäftigen. Das ist das Eine. Das andere ist, dass man jeden Verschwörungstheoretiker an dem messen sollte, was er von sich gibt. Bzw. daran, was davon sich als wahr herausgestellt hat.

Ich habe wie erwähnt sein 1998 erschienenes Buch „Das größte Geheimnis“ gelesen. In ihm erklärt David Icke lang und breit, wie uns die Blutlinien seit vielen Jahrtausenden beherrschen, wer hinter ihnen steht (die Reptiloiden) und was sie mit uns vorhaben und tun.

Manches darunter klingt heute, 18 Jahre später, nicht mehr so irre wie es das damals tat: So schrieb Icke wie gesagt davon, dass man langfristig eine Weltregierung plane. Dieses Ziel solle durch einen großen Krieg erreicht werden, bei dem so viel zerschlagen werde, dass sich danach die Völker freiwillig unter die Fittiche einer Weltregierung begäben.

Dazu gehöre dann auch eine Weltzentralbank, das Bargeld müsse dazu abgeschafft und die Bevölkerung gechippt werden. Ein Zwischenschritt bei dieser Entwicklung sei die Errichtung/Stärkung dreier politischer Gemeinschaften: Der Europäischen Union sowie einer noch zu schaffenden Amerikanischen und einer Pazifischen Union.

Freihandelsabkommen wie NAFTA seien Stufen auf dem Weg zu einer Freihandelszone, die dann wie bei der EU zu einer politischen und zentral geführten Union werden solle. Nationalstaaten sollten nach und nach aufgebrochen und in Regionen verwandelt werden.

Wie gesagt: Das schrieb Icke 1998. Heute hören wir schon hier und da von einem Europa der Regionen. Und was sind Regionen auch? Sie sind leicht beherrschbar. Doch weiter: Hinter diesen Machenschaften stünden wie erwähnt die verborgenen Eliten. Sichtbar seien die Machenschaften in Vereinigungen wie den Bilderbergern.

Wer zu den Bilderbergern eingeladen würde, mache Karriere. Icke erwähnt Tony Blair oder Stephen Haig (Tory Vorsitzender England) oder Paddy Ashdown (Vorsitzender Liberals England) als Politiker, die zu den Bilderbergern gingen und anschließend aufgestiegen wären (wem fielen da nicht auch Cem Özdemir oder andere ein)?

Alles sei letztendlich gelenkt und gesteuert und diene anderen Zwecken als den vorgegebenen. Auch Dinge wie Umwelt- oder Tierschutz seien nur Tarnung für sinistre Zwecke. Die NATO sei der Ausgangspunkt einer künftigen Weltarmee und müsse sich daher immer weiter ausdehnen (man schaue sich mal NATO- bzw. US-Stützpunkte in der Welt an).

Organisationen wie die Weltbank oder WTO seien geschaffen worden, um unwillige Länder mit dem IWF zusammen in die Knie zu zwingen. Alles müsse auf transnationale Konzerne ausgerichtet werden – wer da nicht folgen wolle, würde bestraft, bestochen, weggemordet oder weggebombt (das war fünf Jahre vor Irak).

Man schaffe bewusst immer neue Konflikte und neue globale Probleme, um globale Lösungen anbieten zu können. George Soros sei einer der Drahtzieher: Icke erwähnt, dass dieser aktiv vor dem Zerfall Jugoslawiens dort NGOs gefördert habe, welche geholfen hätten, das Land zu destabilisieren (klingt seltsam vertraut).

Wahlen änderten nichts, da die Eliten alle Teile der Politik kontrollierten. Es gebe keine freie Presse (immerhin 16 Jahre vor den ersten „Lügenpresse“-Vorwürfen), die Medien würden kontrolliert. Nur offizielle Versionen würden gebracht und Journalisten seien arrogant und unwissend.

In höchsten Kreisen herrsche Satanismus und Kindesmissbrauch und die englische Elite sei damit durchsetzt (auch Namen wie Ted Heath oder Lord McAlpine nennt Icke. Jimmy Saville nennt er nicht. Aber das, was David Icke ankündigte, sollte sich nach 2011 als wahr herausstellen – dass Pädophilie bis in die höchsten Kreise reicht. Und auch von Satanismus war schon die Rede).

Kurz gesagt: Einiges von dem, was David Icke da 1998 verkündete, klingt heute ganz anders als damals. Und allein schon daher sollte man David Icke auch künftig aufmerksam zuhören. Es könnte sich mehr lohnen, als wir ahnen.

Wen das neugierig gemacht hat, dem empfehle ich dieses gute Interview mit David Icke vom letzten Jahr: https://www.youtube.com/watch?v=NiaYH_lsgqU Wer des Englischen nicht mächtig ist, findet hier ein Interview ins Deutsche übersetzt: https://www.youtube.com/watch?v=zVQuT4rIgPs

Ansonsten würde ich sein neuestes Buch Phantom Self sehr empfehlen, was es aber bis jetzt nur auf Englisch gibt. Nicht zu vergessen: David Icke hatte schon vor dem 2012 Hype (Maya Kalender) gesagt, dass er davon ausgeht, dass nicht 2012, sondern ein späteres Jahr wie 2016 das Jahr der Veränderung sein würde. https://www.youtube.com/watch?v=AraimRIk-yU

Kürzlich hatte er nochmals bekräftigt, dass die Jahre 2016 bis 2018 für die Entwicklung der Menschheit entscheidend sein würden: Entweder würde das globale Gefängnis erfolgreich errichtet – oder nicht. Sorgen wir lieber dafür, dass es nicht passiert.

Unser Bewusstsein auszudehnen oder anzuheben, liebevolle, statt egoistischer Dinge zu tun, auf das Herz und nicht auf das Hirn allein zu hören, wie David Icke gerne verkündet – all dies sind gute Schritte. Gehen wir sie also. Nur wenn wir uns ändern (in uns) – ändert sich die Welt.

Oder wie es im Logion 2 des Thomas Evangeliums heißt: Wer sucht, soll nicht aufhören zu suchen, bis er findet. Und wenn er findet, wird er bestürzt sein. Und wenn er bestürzt ist, wird er erstaunt sein. Und er wird König sein über das All.

Was uns die nächsten Jahre erwartet

Uns erwartet die nächsten Jahre eine massive Wirtschaftskrise, welche mit starken gesellschaftlichen Verwerfungen/Veränderungen einher gehen dürfte.

Dass wir KEINE Krise bekommen, ist mittlerweile unmöglich.

Nicht nur

  • Dass sich die Staatsverschuldung in Deutschland im Schnitt alle 12 Jahre verdoppelt – seit Bestehen der BRD, d.h. in guten wie in schlechten Zeiten http://www.staatsverschuldung-schuldenfalle.de/ (Wer nicht gerne viel liest, auf Punkt 5.1 klicken)
  • Dass die Staatsverschuldung insofern unvollständig ist, da zukünftige Zahlungsverpflichtungen wie Pensionszahlungen des Bundes etc. darin nicht enthalten sind – die wirkliche Staatsverschuldung also noch ca. dreimal höher liegen dürfte
  • Dass sämtliche bedeutenden Staaten des Westens viel zu hohe Verschuldungsraten haben – die (s. Deutschland) überall ebenfalls weiter ansteigen http://www.economist.com/content/global_debt_clock
  • Dass Deutschland Haftungsversprechungen in Höhe von Hunderten von Milliarden Euro gemacht hat via diverser Mechanismen wie ESM, ESFS etc.
  • Dass Bail-Outs (Bankenrettungen über Steuerzahlergeld) und Bail-Ins (Bankenrettungen über Einlagen, d.h. Kontoinhaber werden a la Zypern geschröpft) wenn nicht schon de jure, so de facto beschlossene Sache in der EU sind (wer dies nicht glaubt, soll mal im Netz nach „Vergemeinschaftung der Einlagensicherungssysteme“ guggeln oder dies lesen) https://www.internetkanzlei.to/sparguthaben-kann-ab-sofort-verpfaendet-werden/

Hinzu kommt noch dass

  • Die Verschuldung auf allen Ebenen (nicht nur staatlich, auch bei Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen) zu hoch ist und reduziert werden muss
  • Dass diverse Banken weiterhin in Gefahr sind, in Schieflage zu geraten
  • Dass seit Jahren ein Vermögenstransfer von den Armen und der Mittelschicht zu den Reichen geschieht – d.h. die Zahl der Armen wird größer, die Mittelschicht erodiert – s. hierzu auch die wegweisenden Arbeiten von Michael Hudson http://www.goodreads.com/book/show/17836526-killing-the-host oder diesen Artikel http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/05/25/wie-zu-kaisers-zeiten-die-gesellschaft-zerfaellt-in-zwei-klassen/
  • Dass wir möglicherweise auf Peak Oil, d.h. die Verknappung des kostbaren Gutes Rohöl hinauslaufen und damit einhergehend eine abschmierende Wirtschaft (Ölförderung zu teuer – Wirtschaft schrumpft trotz sinkender Ölpreise) http://www.thehillsgroup.org/depletion2_022.htm
  • Dass die Konfrontation zwischen den USA und Russland gefährlicher wird (im Moment testet man die jeweiligen Waffensysteme in Syrien – nicht ausgeschlossen, dass dies eines Tages in Europa geschieht, s. die Stationierungen von US-Truppen im Baltikum)
  • Dass der Prozess der Automatisierung und damit Reduzierung von Arbeitsplätzen immer weiter läuft und in den nächsten Jahren Millionen Arbeitsplätze überflüssig machen wird http://www.welt.de/wirtschaft/article140401411/Maschinen-koennten-18-Millionen-Arbeitnehmer-verdraengen.html
  • Der vielbeschworene demographische Wandel ist – wie vieles in den Medien – bis dato was seine Konsequenzen angeht, nur These (eine zudem immer anzweifelbarere These, wenn man ihr zum Beispiel die weitere Automatisierung s.o. gegenüberstellt). Japan beispielsweise hat sich bewusst gegen Zuwanderung als Ausgleich zu diesem Wandel entschlossen. Wer damit am Ende besser fahren wird, kann noch nicht abschließend beurteilt werden.

Man könnte auch noch die Rentenfrage einwerfen (die Rentenkassen sind leer, die Beitragszahler werden weniger), die immer weiter sinkende Qualität von Schul-, Ausbildungs- und Universitätsstandards, die Tatsache, dass durch exzessive Smartphone-Nutzung Konzentrationsfähigkeit und abstraktes Denken negativ beeinträchtigt werden etc. pp., aber es soll wohl hier genügen.

Kurz gesagt: Es sind derart viele, parallel laufende negative Entwicklungen, dass es keine Frage des Ob mehr ist (was eine Krise betrifft), sondern nur eine des Wann.

Niemand kann mit Bestimmtheit sagen, wann sie genau kommt – nur dass sie die nächsten Jahre kommt, ist sicher. (Dass unter diesen Gesichtspunkten, die unseren Politikern nicht unbekannt sein dürften, gewisse poltische Entscheidungen der jüngsten Zeit je nach Blickwinkel fahrlässig oder geradezu selbstmörderisch erscheinen, sei hier nicht weiter kommentiert).

Da sich die Krise also nicht vermeiden lassen wird (vielleicht noch etwas nach hinten schieben, wie man es auch 2008 gemacht hat – Schuldenausweitung, Übernahme von Bankenrisiken durch die Zentralbanken), sollte man sich geistig darauf einstellen, dass es hierzulande rauer zugehen wird. Wer Griechen oder Russen oder Argentinier kennt, kann diese mal fragen, wie die Krise bei ihnen war/ist. Ähnliches wird auch zu uns kommen.

Es ist aber kein Grund, in Panik oder Suizidgedanken zu verfallen. Alles hat im universellen Rahmen seinen Sinn – auch, dass wir alle in dieser Zeit leben und es er- und überleben sollen. Drei Dinge kann man tun:

  1. Ehrlich zu sich selbst sein! D.h. die Dinge möglichst ohne Vorlieben und Vorurteile zu sehen (der Wunsch dazu genügt, dann werden sich die Dinge nach einer Weile auch zunehmend so präsentieren).
  2. Nicht den Politikern glauben (die im Verlauf der Krise Lösungen präsentieren dürften, welche nur die von Michael Hudson ausgemachte Tendenz weiter verstärken dürften – also einen neuen Feudalismus schaffen helfen). Solche Maßnahmen könnten sein

Devisenkontrollen, Bargeldbeschränkungen, Bargeldabschaffung, Erhöhung Steuern und Abgaben, mehr Kontrollen, Aufhebung Bank- und Schließfachgeheimnis, Nachweis von Vermögenserwerb – ansonsten Einzug, Kriminalisierung des Edelmetallbesitzes, Einschränkung der Reise- und Niederlassungsfreiheit, Verchippung der Bevölkerung  etc.

  1. Seiner Bestimmung folgen. Dann wird sich manches fügen, wo man erst nur schwarz sieht.

Also Glück auf bzw. Kopf hoch. Es ist unklar, ob wir eine Inflation oder Deflation erleben (wahrscheinlich eine Kombination) oder eine Währungsreform, das Zerbrechen der EU (alle Währungsunionen haben irgendwann das Zeitliche gesegnet) oder möglicherweise sogar Krieg. Das kann man jetzt noch nicht sagen, wie genau es ablaufen wird. Eine Kombination aus allen Faktoren ist am wahrscheinlichsten.

Man sollte sich geistig darauf einstellen – den Mut und den Kopf nicht hängen lassen, das Schicksal annehmen, was einen in diese Zeit gebracht hat – das ist schon sehr viel.

Und wer sich dann noch seine Menschlichkeit bewahrt – Güte, Geduld, Mitgefühl, Vertrauen etc. – der wird anderen Hilfe sein können und selber Hilfe an Stellen finden, wo er das nicht gedacht hätte.

Ich wünsche daher allen von Herzen ein gutes Durchkommen!

Die Schlinge zieht sich zu II

Es ist ziemlich genau ein Jahr her, da veröffentlichte die Ing DIBA Bank eine Studie, welche sich mit den langfristigen Folgen der Automatisierung und Technisierung für den Standort Deutschland befasste. http://www.ingenieur.de/Themen/Industrie-40/Roboter-koennten-18-Millionen-Deutsche-arbeitslos

Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass von den 30 Millionen untersuchten Arbeitsplätzen in Deutschland in den nächsten 15-20 Jahren bis zu 18 Millionen durch die fortschreitende Technisierung wegfallen könnten – und nicht oder kaum ersetzt werden dürften.

Nun ist keine Studie ohne Mängel und niemand kann die Zukunft genau vorhersagen (zudem haben die die Studie Durchführenden lediglich die Ergebnisse einer US-amerikanischen Studie von 2013, welche von einem Wegfall von ca. 50% der amerikanischen Arbeitsplätze in den nächsten Jahren durch besagte Trends ausging, übertragen).

Allerdings können wir von einer Sache mit Sicherheit ausgehen: Der Prozess der Automatisierung und Technisierung, der in den achtziger Jahren noch kritisch beäugt und sogar diskutiert worden war, wird weiterlaufen, solange menschliche Arbeitskraft teurer als technischer Ersatz ist.

Solche Meldungen sind auch nicht ganz neu: Der amerikanische Publizist und Politik-Berater Jeremy Rifkin sprach schon vor Jahren in einem Buch vom „Ende der Arbeit“, wenn die Technisierung so weiter voranschreiten würde. http://www.perspektive-blau.de/buch/0712a/0712a.htm

Und wenn ich mir nur einige Meldungen der letzten Wochen und Monate vor Augen führe, so kann man schon ins Grübeln kommen…. Da wird (Hurra – der Fortschritt!) eine App für Hotels eingeführt, die es dem Gast ermöglicht, ohne jemanden an der Rezeption bemühen zu müssen, direkt über sein Smartphone einzuchecken. Langfristige Folge im Hotel: Ein (oder mehr) Arbeitsplatz weniger.

An Getränkeautomaten oder an Ticketautomaten am Bahnhof hat man sich schon lange gewöhnt (schaut mal den verwaisten Schalter auf den kleinen Bahnhöfen – da hockte mal jemand), dass bei Opel am Band nur noch ein Bruchteil der Arbeiter stehen, die mal dort waren, auch. Ebenso an Videotheken ohne Bedienung, eine IKEA-Kasse, bei der man ohne Bedienung zahlen kann etc. pp. (Hurra! Der Fortschritt!).

Letztens las ich etwas ganz besonders perfides in der FAZ: Eine App, mit der man für geringe Eurobeträge Aufträge für Firmen übernehmen kann. Beispiel: Eine Firma möchte wissen, ob ihr Sortiment in den Regalen in den Läden so-und-so richtig angeordnet ist. Der fröhliche App-Nutzer macht davon Fotos und kriegt dafür ein bisschen Geld (im vorliegenden Beispiel war von einem Betrag von sieben Euro die Rede).

Das ist ja wohl Altglassammeln auf modern – schöne neue Welt, in der die Arbeitssklaven dank ihrer tollen Geräte solche Arbeiten nebenbei erledigen können (auch ein Trend – immer mehr auf die Kundenschultern zu verlagern. Die Zeit hatte dazu mal einen interessanten Artikel geschrieben – es gibt also noch Journalismus – zumindest hin und wieder). http://www.zeit.de/2016/14/wirtschaftspsychologie-engagement-lifestyle-arbeit-oekonomie-kunden/komplettansicht

Man gaukelt den Leuten vor, dass es hip und trendy ist, selber einzuchecken (hurra – die Zeitersparnis!), selber abzukassieren, selber einzuräumen, selber zu kontrollieren, selber dies und selber das – und was dabei nebenbei reduziert werden kann, sind Arbeitsplätze. Kostenfaktor Nummer Eins, an dem man drehen kann. Bzw. als Unternehmer muss – man muss ja Gewinne machen.

Doch zurück zum Thema: Die Automatisierung wird weitergehen und weitere Arbeitsplätze überflüssig machen. Heute sind es – noch – die industriellen Arbeitsplätze, die im Fokus stehen (bei Opel wurde 2005 das Werk Bochum mit tausenden von Arbeitnehmern gerettet, um dann zehn Jahre später – geschlossen zu werden. Produziert Opel weniger Autos? Nein. Aber man kann immer mehr mit immer weniger Personal produzieren).

Das nächste werden die Dienstleistungsarbeitsplätze sein. Auf Kreuzfahrtschiffen las ich von Robotern, bei denen man Getränke bestellen kann. Trendy! Da muss man auch kein Trinkgeld geben, schätze ich. Warum nicht auch in der Verwaltung Arbeitsplätze sparen? Im Call-Center? Bei der Datenverwaltung? Und selbstfahrende Autos werden auch schon eingesetzt – und das macht wen überflüssig? All diese teuer bezahlten LKW-, Taxi-, Amazon- und was-weiß-ich-Fahrer! All diese unnützen Esser…. Pardon, ich meine Kostentreiber.

Ob es für alle unnütz gewordenen Ex-Sachbearbeiter und Ex-Fahrer dann genügend neue Arbeitsplätze als….. ja, als was denn? Als Packer, Pizzaboten oder Paketzusteller geben wird? Fraglich.

Fassen wir zusammen: Die nächsten Jahre werden wie gesagt den Wegfall hunderttausender, wenn nicht Millionen von Arbeitsplätzen sehen. Dass diese durch neue Arbeitsplätze ersetzt werden können, sehe ich nicht. Denn dazu bräuchte es einen Innovationsschub wie mit dem Internet – und zudem ein komplettes Umdenken in der Lohn- und Beschäftigungspolitik.

Wenn man sich ansieht, welche der Forderungen von Jeremy Rifkin, der schon vor über 10 Jahren vor den desaströsen Langfristfolgen der Technisierung warnte, umgesetzt worden sind….. so sieht man…… KEINE!

Rifkin forderte u.a. eine Absenkung der Arbeitszeit, eine Veränderung des Steuersystems als Anreiz für Arbeiten im Non-Profit-Sektor, ein garantiertes Grundeinkommen etc. Er entwarf zwei Zukunftsszenarien:

Eines, in dem diese und andere Vorschläge umgesetzt würden und die Menschen ihrer selbstgewählten Arbeit sinnvoll nachgehen könnten. Und eines von einer Welt in Massenarmut und Chaos. Mit Ghettos und abgesperrten Bezirken für die Reichen. Welchem Ergebnis wir näher kommen zu scheinen, mag der geneigte Leser  selbst entscheiden……

Und folgendes mit ins Kalkül ziehen: Das ist EINE von vielen nebeneinander her laufenden, unguten Tendenzen. Man kann noch die Euro- oder Finanzkrise dazu nehmen, die Bildungssituation in Deutschland, die Indoktrinierung weiter Teile der Bevölkerung etc. pp. Und wer dann nicht zum Nachdenken gebracht wurde, sollte sich wegen KD (kognitiver Dissonanz) von seinem Arzt untersuchen lassen. Dringend!

Post Scriptum: Wenn man unter Kenntnis des eben gesagten nun noch überlegt, dass in unser Land kurz nach den Artikeln vom Mai 2015 hunderttausende, vornehmlich junge Männer, gekommen sind, für die in ihrer Mehrheit keine Perspektiven auf dem hiesigen Arbeitsmarkt existieren (was selbst dann nicht der Fall wäre, wenn sie so gut ausgebildet wären, wie man anfangs behauptet hatte) –

dann sollte man ins Grübeln kommen. Entweder unsere Politiker sind ideologisch oder anderweitig verblendete, vom Augenblick getriebene Menschen, ohne jeden Weitblick und ohne jedes Verantwortungsgefühl für dieses Land (und das ist möglich).

ODER dem Ganzen liegt ein perfider Plan zugrunde, welcher vorsieht, dass eine Gesellschaft geschaffen wird, die innerlich so zerrissen, uneins und von Misstrauen und Angst geprägt ist, dass sie sich nie gegen die Herrschenden zum Widerstand vereinen  kann. Und sich stattdessen im gegenseitigen Kleinkrieg um das immer teurer werdende tägliche Brot zermürbt und zermahlt……

Auch hier soll dem geneigten Leser das Urteil überlassen werden. Und egal, für welche Erklärung Du Dich entscheidest, lieber Leser – bitte wach auf! Es ist etwas faul im Staate Dänemark…… sogar schon oberfaul. Den Gegner da zu sehen, wo er wirklich ist – das tut jetzt not. Ansonsten gilt:

Die Schlinge zieht sich zu

beim Esel und der Kuh.

Doch solang der Esel noch tanzen kann,

solang die Kuh noch grasen kann,

wollen beide nur ihre Ruh…..

nur irgendwann….. da wird’s mit der Luft dann…..uh!

Was ist die nächsten Jahre zu erwarten?

Auch Verschwörungstheorien eher abholde Zeitgenossen wie der den Genderkram unermüdlich als Unsinn entlarvende Informatiker Hadmut Danisch aus Berlin gelangen mittlerweile zu der Einsicht, dass mehr als nur etwas faul ist im Staate Dänemark….. http://www.danisch.de/blog/2015/06/07/gibt-es-deutschland-in-15-20-30-jahren-noch/

Diese Einsicht kommt einem ja quasi automatisch, wenn man wie Herr Danisch schlicht Eins und Eins zusammenzählt. Während ich seine Überlegungen teile, dass wir auf einen Bruchpunkt (in Geschichte und Gesellschaft) zulaufen, von dem man nur nicht sagen kann, wann er kommt, so würde ich seine Ausführungen um Prognosen dessen, was zwischen Bruchpunkt und Jetzt zu erwarten ist, erweitern.

Aus der Systemlehre wissen wir, dass jedes System nach Stabilität strebt bzw. sich versucht, zu erhalten. Unser Wirtschaftssystem bzw. auch politisches System macht da keine Ausnahme. D.h. es ist zu erwarten, dass auch dieses System die nächsten Jahre alles, aber auch wirklich alles tun wird, um das unvermeidliche Ende hinauszuzögern.

Ob dies eventuell manchen Steuermännern und –frauen ganz recht ist, da damit einhergehend der „größte Vermögenstransfer der Geschichte“ (Doug Casey) von der Mittelschicht zu den Superreichen zu erwarten ist, könnte schon die nächste VT sein und soll hier nicht näher thematisiert werden.

Was aber relativ leicht ist, ist, darzustellen, zu welchen Mitteln das System greifen dürfte, um sich zu erhalten. Im Folgenden daher diese kurze und keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebende Aufzählung:

Einmal ist natürlich mit weiter anwachsender Arbeitslosigkeit zu rechnen, welche allerdings medial versteckt werden wird durch entsprechende Änderungen innerhalb der statistischen Erfassung (wie diese schon heute Arbeitslosigkeit schönrechnet, hatte ich mal hier dargestellt): https://nachrichtenaushinterland.wordpress.com/2015/04/15/arbeitslosenstatistik-i-trau-schau-wem/

Daher ist zu erwarten, dass es irgendwann auch wieder eine Arbeitspflicht von Arbeitslosen geben wird, die dann in Arbeitsmaßnahmen des Staates zwangseingesetzt werden. https://staseve.wordpress.com/2013/01/22/ave-caesar-morituri-te-salutant-oder-incipiant-spectacula-brot-und-spiele/

Erste Ansätze man in den Überlegungen zu Null-Euro-Jobs etc. erkennen. https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/2014/09-15/012.php

Desweiteren ist mit Einschränkungen der Reise- und Niederlassungsfreiheit zu rechnen bzw. dass der Staat die vom Grundgesetz her gegebenen Möglichkeiten für sich nutzt. S. auch hier am Ende des Beitrages: http://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=356257

A propos: Einschränkungen der Reisefreiheit gibt es jetzt schon in manchen Ländern hinsichtlich der Reisen in Terrorgebiete (zum Beispiel verbietet Australien seinen Bürgern die Reise nach Syrien, um der Ausbildung von Dschihadisten Einhalt zu gebieten). Das ist durchaus auf den Donbass/Kaukasus/Kosovo/Schweiz/wo-auch-immer ausdehnbar.

Natürlich bereitet man sich auch auf staatlicher Seite auf entsprechende Szenarien der Aufstandsbekämpfung vor. http://www.shortnews.de/id/959613/bundeswehr-baut-groesstes-europaeisches-uebungszentrum-zur-aufstandsbekaempfung

Eine Bargeldabschaffung dürfte auch die nächsten Jahre auf den Weg gebracht werden. Das Heil kommt wie im 30jährigen Krieg aus dem Norden. http://www.welt.de/finanzen/article106169026/Schweden-wollen-ihr-Bargeld-abschaffen.html

Ist diese Bargeldabschaffung umgesetzt, fallen auch neue Pflichtabgaben deutlich leichter. Zypriotische Lösungen sind zu erwarten. Erst für die Vermögenden (ab 100.000,- €), dann auch für die weniger Vermögenden (50.000,- €), dann irgendwann für alle Beschäftigten, irgendwann auch für Arbeitslose und Rentner.

Der 2011 durchgeführte Zensus könnte eine Vorbereitung für den Zugriff auf Immobilienbesitzer gewesen sein. http://www.bankingportal24.de/finanzredaktion/759/zwangshypothek-im-anmarsch-wozu-der-zensus-2011-wirklich-dient/

In jedem Fall sind bei Verschärfung der wirtschaftlichen Lage weitere Belastungen der Immobilienbesitzer zu erwarten. Mögliche Szenarien sind in Griechenland oder Italien zu beobachten (und auch dort gibt es bis dato noch keinen Aufstand). In Österreich denkt man auch schon mal im kleinen Maßstab drüber nach. http://wien.orf.at/news/stories/2575722/

Auch Zwangsanleihen, analog zu Kriegszeiten, sind irgendwann zu erwarten. http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=259502 Ebenso die Enteignung von Anleihehaltern, wo notwendig. http://www.welt.de/finanzen/article112468144/Euro-Staaten-beschliessen-Enteignungsklausel.html

Im Zuge des weiteren Asylantenzustromes ist außerdem irgendwann mit Zwangszuweisungen von Asylanten in Privatwohnungen zu rechnen. Ansätze gibt es schon, wenn zum Beispiel alte Leute aus ihren Wohnungen entfernt werden, um Asylanten Platz zu machen. Das ist aber noch steigerbar. http://sdp.fnp.de/lokales/kreise_of_gross-gerau/Gemeinde-Egelsbach-sucht-seniorengerechte-Wohnungen;art688,1213223

A propos. Es waren ja „nur“ neun alte Leute, die ihre Wohnungen für Asylanten verlassen mussten. Zwischen 75 und 90 Jahren alt. Erinnert sich jemand des schönes Spruches: Einen alten Baum verpflanzt man nicht? Solche und ähnliche Vorfälle übrigens nicht als kaltes und menschenunwürdiges Verhalten bezeichnen zu dürfen – auch dies wird ein Merkmal der nächsten Jahre sein. http://sdp.fnp.de/lokales/kreise_of_gross-gerau/LESERMEINUNG;art688,1239157

Überhaupt werden kleine und kleinste Schlupflöcher gestopft oder besser Selbstverständlichkeiten wie Beweislast etc. umgekehrt werden, um dem Staat weitere Einnahmequellen zu verschaffen. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/koalition-will-konfiszierung-von-mafia-vermoegen-erleichtern-a-978412.html

Böse Steuersünder müssen gefasst werden. http://www.t-online.de/wirtschaft/id_58070496/fiskus-greift-sich-lebensmittel-spender.html Und: Die Steuerlast ist zwar bereits sehr hoch – aber etwas Spielraum bis zu 100% ist noch (aktuell sind wir bei vielleicht 72%). http://sachsen-anhalt.parteidervernunft.de/ihre-skandal-se-abgabenlast

Die wirkliche organisierte Kriminalität wird man indes kaum treffen. Es wird außerdem zunehmend Zonen geben, aus denen sich die Polizei zurückziehen wird (was auch der Verbrechensstatistik dienen wird). No-Go-Areas sind bereits in Schweden oder Frankreich Fakt, es wird sie auch bei uns zunehmend geben (Duisburg-Marxloh oder Berlin-Neukölln sind Vorboten davon).

Die Ideologisierung wird noch weiter vorangetrieben werden, indem abweichende Meinungen noch stärker als homophob, hasserfüllt, rechtsextrem, nazistisch, rückwärtsgewandt, amerikahassend etc. bezeichnet werden (überhaupt dürfte das Wort HASS verstärkt zur Unterbindung des Dialogs benutzt werden, ebenso wie INTOLERANZ, denn mit hasserfüllten und intoleranten Menschen muss man nicht reden, die muss man bekämpfen). S. auch https://nachrichtenaushinterland.wordpress.com/2015/01/27/das-gefangnis-i/

A propos: Eventuelle Regimegegner dürften künftig leichter für verrückt oder besser „behandlungsbedürftig“ erklärt werden können. http://www.gegen-stimmen.de/2013/01/bundestag-legalisiert-psychiatrische-zwangsbehandlung/

Im Sinne der im Zuge der Verschlechterung der Lage notwendigen Notstandsmaßnahmen hat unser Staat jedenfalls seine Hausaufgaben gemacht. http://www.bwl24.net/blog/2008/03/26/ubersicht-die-wichtigsten-notstandsgesetze-in-deutschland/?utm_source=bwlbote%2Bhtaccess&utm_medium=301&utm_campaign=bwlbote%2Bhtaccess

(Unser großer Bruder über dem Teich natürlich auch. http://www.pravda-tv.com/2013/02/quo-vadis-usa/ )

A propos: Die Überwachung ist bereits überall im Hinblick auf die Vermeidung künftiger Terroranschläge ausgeweitet worden. Egal ob Neuseeland, Frankreich, Australien, GB, USA, Japan, Kanada, bei uns – überall wurden und werden Terrorgesetze verschärft. Wozu oder gegen wen werden diese verschärften Gesetze einst benutzt werden?

Was immerhin in dem ganzen Prozess als Erkenntnis in Manchen wachsen wird, ist, dass der Staat (aus seiner Sicht) zu diesen Maßnahmen gezwungen ist. Denn er MUSS immer wachsen. Und er muss immer aufschulden! http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=258879

Bis dann eben der Zusammenbruch kommt. Mathematisch unweigerlich und historisch die Regel, nicht die Ausnahme (schöne Grafiken in diesem Link). http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=253044

Bis dahin ist aber hoffentlich bei noch einigen Zeitgenossen mehr der Groschen gefallen, dass sich Macht und Kapital in unserem System in immer weniger Händen konzentrieren müssen (quasi systemimmanent) – und dass dies keine gute Entwicklung ist. http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=320972

Irgendwann erschallt vielleicht ein neuer Ruf. Ein neues „Brüder, zur Sonne, zur Freiheit…..“. Ein ehrlicheres als das alte? Wir werden sehen.