Heldengeschichten: Ernst Wiechert und die Wahrheit

Der heute längst vergessene, in den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts hierzulande meistgelesene deutsche Autor Ernst Wiechert, hatte so wie Rita Atria seine Stunde der Wahrheit. https://nachrichtenaushinterland.wordpress.com/2016/10/11/heldengeschichten-rita-atria-gegen-die-mafia/

Diese kam unter dem Nazi-Regime. Wiechert, ein konservativer, christlich geprägter Ostpreuße und deutscher Patriot (heute würde man ihn als Nationalisten bezeichnen) hatte von Anfang an mit der neuen Herrschaft Probleme.

Der wie erwähnt überaus populäre und auch bei der Jugend für seine sentimentalen Romane geschätzte Autor hielt 1933 Reden an die deutsche Jugend, in denen er die neue Herrschaft als eine „Unrechtsherrschaft“ bezeichnete. Die Gestapo nahm denn auch 1934 seine Überwachung auf.

Seine Lesungen wurden künftig durch Störer, die man eingeschleust hatte, verunmöglicht (man sieht doch, dass manche Taktiken über die Herrschaftsformen hinweg bestehen bleiben).

1938 sprach er sich für den inhaftierten Pfarrer Niemöller aus und verweigerte sich der Wahl zum Anschluss Österreichs, zu der jeder wahlberechtigte Deutsche verpflichtet war. Damit war für Reichspropagandaminister Goebbels die rote Linie überschritten und er ordnete die Inhaftierung Wiecherts an.

Wiechert wurde ins Gewahrsam der Geheimen Staatspolizei München genommen, wo er fast zwei Monate inhaftiert blieb. Da er in der Haft seine Aussagen nicht revidieren wollte, wurde er anschließend in das Konzentrationslager Buchenwald überstellt, wo er zwei Monate harter körperlicher Arbeit unterzogen wurde.

Wiechert, als ehemaliger Weltkriegsteilnehmer mehrfach verwundet und mit einem Herzleiden ausgestattet, begann schnell unter der täglichen Tortur von 13 h schwerer körperlicher Arbeit zu leiden und wäre wohl schon bald verstorben, wenn ihn nicht ein Lagergenosse mit Einfluss einer weniger anstrengenden Arbeit zugeteilt hätte.

Dennoch erkrankte er im Lager schließlich schwer und wurde nach Berlin verfrachtet, wo er dem Propagandaminister Goebbels vorgeführt wurde. Dieser schärfte ihm ein, künftig jede Kritik am Regime zu unterlassen, widrigenfalls er erneut ins Konzentrationslager überstellt würde, doch diesmal auf Lebenszeit und bis zur „physischen Vernichtung“.

Der Autor fügte sich der Anordnung, kehrte zurück auf seinen Hof bei München und lebte dort zurückgezogen bis ans Kriegsende. Ein Jahr nach seiner Entlassung veröffentlichte er seinen Roman „Das einfache Leben“, welcher auch als leise Kritik an den Machthabern der Zeit verstanden werden konnte. (Ernst Jünger unternahm mit seinem Roman „Auf den Marmorklippen“ ähnliches).

Nach dem Krieg erschien sein heute bekanntestes Werk „Der Totenwald“ über seine Zeit in Gefängnis und Konzentrationslager. 1948 übersiedelte er in die Schweiz, wo er 1950 verstarb. Soweit die Geschichte Ernst Wiecherts. Wer mehr dazu lesen will: https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Wiechert

Ernst Wiechert kann uns Heutigen insofern Vorbild sein, da er das offen ausgesprochen hatte, was allen bewusst gewesen war: Dass da ein großes Unrecht mit dem neuen Regime entstanden war, welches sich hinter tönenden Parolen verbarg.

Dass es nicht zum Besten stehen konnte, wenn Macht und Gewalt sich offen über Recht und Gesetz hinwegsetzten. Damals lautete der Slogan: Recht muss Recht bleiben – auch für Deutsche! Dessen Einhaltung Wiechert im Falle Niemöllers anmahnte.

Seine geheimen Tagebucheintragungen aus der Haft erschienen 1966 erst in einem kleinen Bändchen mit dem Titel „Häftling Nummer 7188“. Aus den darin veröffentlichten Briefen, Notizen aus der Haft und Auszügen aus dem Totenwald erfährt der Leser ein schlüssiges Bild der Psychologie der Gewalt. (Alle folgenden Zitate sind denn auch, so nicht anders angegeben, aus dem genannten Buch).

Wie es auf den Menschen wirkt, wenn er sich der staatlichen Willkür ausgesetzt sieht – hilflos und allein. Und wie ihm dennoch von anderen, die Teil des Systems sein können oder Mitleidende, Hilfe zu Teil wird. Und DAS ist etwas, was auch uns Heutigen Mut machen kann!

Im Münchener Gefängnis führt er lange Gespräche mit seinem Zellengenossen, welcher, nach einem Jahr im Konzentrationslager Dachau, seiner weiteren Verurteilung entgegensieht. Sie spielen Schach und unterhalten sich. Wegen seiner Herzleiden muss Wiechert öfters ruhen, doch wird ihm verboten, auf dem Bett zu ruhen. Sein Mithäftling gibt ihm seine Decke, damit er auf dem Boden liegen kann.

Die Briefe seiner Frau und seiner Tochter geben ihm Trost. Schließlich wird sein Zellengenosse abgeholt. Wiechert notiert: „K. wird geholt. Roter Haftbefehl. Wohin? Totenblass. So schwer, ihn zu verlieren. Ohne Bildung und nicht ohne Rohheit, aber ein guter Kamerad. Gott helfe ihm und uns allen!“

Sonntags trifft der „Elendszug“ im Gefängnis ein – die Frauen und Kinder der Häftlinge nutzen die Besuchszeit. Wiechert schriebt darüber: „… nach einer halben Stunde wandert der Zug wieder zurück, schweigend, gebeugt, die meisten in Tränen. Manche Frau hat erfahren, dass ihr Weg umsonst war – nach Dachau führen keine Wege mehr – und sie lehnt ihren Kopf an den Stein des Tores und weint in hoffnungsloser Verzweiflung.“

Wiechert wird tagelang über Stunden verhört. Über den letzten Vernehmungstag schreibt er später: „….niemals würde er dem Mädchen an der Schreibmaschine vergessen, dass es ihm in unbewachten Augenblicken irgendein Wort zuflüsterte, dass er zu seinen Gunsten gebrauchen konnte“.

Da er wie erwähnt einer der bekanntesten deutschen Schriftsteller seiner Zeit ist, erhält er auch von offizieller Seite hohen Besuch. Wiechert schreibt später: „Der erste (Besucher) war der Polizeipräsident, dessen Sohn im Zuchthaus saß und der Johannes (so nennt sich Wiechert selbst im Roman „Der Totenwald“) einer besonderen Aufmerksamkeit würdigte.

Aber als er auf die Frage, was er da eben lese, erfuhr, dass es die Bibel sei, drehte er sich um, als habe eine Schlange ihn berührt. So empfindlich können selbst hohe Beamte sein, dachte Johannes.

Der zweite war der Chef der Geheimen Staatspolizei dieser Stadt. Er wiederholte Johannes Namen, als genieße er die Anwesenheit dieses Gastes auf eine besondere Weise und musterte ihn von Kopf bis zu den Füßen.

Beide trugen schwarze Uniformen. Beide waren sehr wohlgenährt, und beiden war eigentümlich, dass sie die Hände in die Hüften stützten und nur von der Seite her ihre Fragen stellten, als wäre es verächtlich für sie, einem Gefangenen gegenüber zu stehen. Sie machten Johannes den Eindruck von Konkursverwaltern, die eine kümmerliche „Masse“ betrachteten“.

Die stundenlangen Vernehmungen, der Dreck, die Lautsprecherdurchsagen und seine Schlafprobleme zermürben Wiechert langsam. Nach zwei Monaten wird ihm mitgeteilt, dass er für drei Monate ins Konzentrationslager Buchenwald eingewiesen wird. Seine letzte Tagebuchnotiz (im Konzentrationslager konnte er kein Tagebuch führen) lautet:

„Trübe und kühl. Körper und Seele sauber. Gepackt und alles Gott befohlen. Lebt wohl, lebt wohl! Ich weiß, dass ich Euch glücklich wiedersehen werde. Lebt alle wohl und Gott segne und behüte Euch alle!“

Im Konzentrationslager wird ihm erst die ganze Brutalität des Regimes deutlich: Zur Eingewöhnung an den Lageralltag werden den Häftlingen Auspeitschungen von Insassen, welche sich irgendwelcher Vergehen schuldig gemacht haben sollen, vorgeführt.

Stundenlange Appelle lassen die Älteren oder Kreislaufschwachen kollabieren. Wer während der harten körperlichen Arbeit zusammenbricht, wird mit Schlägen traktiert und, falls er liegenbleibt oder keine Kameraden ihm helfen können, erschossen. Während der Arbeit darf nichts getrunken werden.

Er sieht, wie die jüdischen Gefangenen noch sadistischer und härter als die anderen behandelt werden. Wiechert ist durch all dies geschockt. Später schreibt er darüber: „Johannes nahm alles wie in einem Spiegel in sich auf. Er wollte nichts übersehen und nichts vergessen.

Es war ihm, als sei er hierhergekommen, um einmal Zeugnis abzulegen vor einem Gericht, das er noch nicht kannte und vor dem jedes seiner Worte gewogen werden würde. Er sah die Gesichter an, die vorüberkamen, und er erschrak vor der ungebändigten Rohheit, die aus ihnen sprach.“

Auch seine Mithäftlinge beobachtet er aufmerksam: „Der Ärmste unter allen aber war ein junger Mensch, der noch ein Jahr zuvor bei der Polizei Dienst getan hatte, bis ein einziges Jahr des Lagerlebens ihn zerbrochen hatte. Er hatte ein schmales, verhärmtes Kindergesicht, seine Uniform hing in Fetzen an ihm herunter, er sprach nie, er lächelte nie, er weinte nie.

Er konnte eine Stunde lang dastehen, den gestorbenen Blick in die Ferne gerichtet, ohne Mütze, indes der Regen auf sein braunes Haar fiel und an seinen Wangen herunter rieselte. Er war wie ein abgestorbener junger Baum, aller Zweige und auch aller Wurzeln beraubt, und ein Vogel hätte sich zu flüchtiger Rast auf ihm niederlassen können, wenn es Vögel im Lager gegeben hätte…..

Ihn konnte Johannes lange ansehen, und er meinte manchmal, wenn Christus einmal wiederkäme und durch dieses Lager ginge, dann würde er bei diesem zuerst stehen bleiben und den Regen aus seinen Augen wischen……“.

Wiechert erhält Unterstützung durch einen einsitzenden Proletarier, den er im Totenwald „Josef“ nennt. Dank dessen Hilfe überlebt er und schreibt später voller Dankbarkeit im Totenwald: „Guter Josef, Du wusstest nichts von Goethe und Claudius, aber wenn dereinst ein Gericht sein wird, von dem die alten Bücher schreiben, dann werden sich die Richter erheben und sie werden sich vor Dir verneigen“.

Schließlich wird Wiechert wie erwähnt schwerkrank nach Berlin gefahren.  Über den Termin mit Propagandaminister Goebbels haben wir dessen Eintrag vom 30.08.1938:

„Ich lasse mir den Schriftsteller Wiechert aus dem K.Z. vorführen und halte ihm eine Philippica die sich gewaschen hat. Ich dulde auf dem von mir betreuten Gebiet keine Bekenntnisfront. Ich bin in bester Form und steche ihn geistig ab. Eine letzte Warnung! Darüber lasse ich auch keinen Zweifel. Der Delinquent ist am Schluß ganz klein und erklärt, seine Haft habe ihn zum Nachdenken und zur Erkenntnis gebracht. Das ist sehr gut so. Hinter einem neuen Vergehen steht nur die physische Vernichtung. Das wissen wir nun beide.“

Die Sprache der Gewalt hat Erfolg. Künftig schweigt Wiechert. Aber immerhin: Er hatte seine Stunde der Wahrheit! Bis zum Kriegsende werden Wiecherts Reden an die Jugend unter deutschen Studenten herumgereicht. Wer weiß, wer durch ihn zu kritischem Denken angeregt wurde……

Das nach dem Krieg veröffentlichte Buch „Der Totenwald“ kann auch uns Heutigen noch manchen wertvollen Hinweis liefern, was eine Zeit bedeutet, in der man eine bestimmte „Wahrheit“ über alle anderen und abweichende Meinungen von ihr unter Verdacht stellt.

Ob auch bei uns in einigen Jahren Menschen Berichte darüber veröffentlichen, was ihnen wiederfahren ist, wenn sie eine andere als die herrschende „Wahrheit“ verkündeten? Durchaus möglich. Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich. Und wer sich im Besitz einer allein gültigen Wahrheit glaubt (welcher Art auch immer) mag andere Wahrheiten bekämpfen wollen.

Auch heute.

Frei nach Juncker-Art

Von Jean-Claude Juncker, Brüsseler EU-Ikone, stammt u.a. der folgende schöne Satz:

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ https://de.wikiquote.org/wiki/Jean-Claude_Juncker

Diese klugen Worte hat man sich an vielen Orten zu manchen Gelegenheiten zu Eigen gemacht….

Aus dem deutschen Volk wurde die Bevölkerung bzw. wurden Deutsche in Bio-Deutsche (ob die grün sind?) und Zukunfts-Deutsche unterteilt und schließlich wurde zum deutschen Volk qua Ordre Mutti „jeder, der hier lebt“. Schau an.

Asylbewerber wurden samt und sonders zu Flüchtlingen und insbesondere im Sommer 2015 zu schutzbedürftigen Frauen und Kindern, dann zu hochwillkommenen Fachkräften, dann wieder zu Flüchtlingen. Und nun? Nun sind sie eben da…..

In Israel hat man jahrzehntelang vom Frieden und der Zwei-Staaten-Lösung gesprochen – Siedlungen waren in legale und illegale Siedlungen unterteilt worden – und nun? Sind die illegalen mit einem Federstrich zu legalen Siedlungen erklärt worden und die Zwei-Staaten-Lösung ist in weite Ferne gerückt.

Der Anstieg der Siedler- wie der Flüchtlingszahlen sieht gleichermaßen beeindruckend aus, wobei die Flüchtlingszahlen erst seit drei Jahren massiv ansteigen – gleichförmig stabil floß dagegen der Siedlerstrom über Jahrzehnte ins Heilige Land……

Ach ja: Aus Gastarbeitern wurden hierzulande Ausländer, aus Ausländern Migranten, aus Migranten Deutsche mit Migrationshintergrund – und da schließt sich der Kreis und der Artikel endet.

Äh….. (fragt sich ein aufmerksamer Leser)… was hatte all das denn mit dem Juncker-Zitat zu tun?? – Das wissen Sie nicht, lieber Leser? Dann aber mal husch-husch den Kopf eingeschaltet – und selber denken. 🙂 (Auch wenn viele heute wie Esel herumlaufen, sollten wir das Denken nicht den Pferden überlassen).

Närrische Zeiten

Die Gefahr droht von Rechts! So wird man es nicht müde, es uns zu versichern. Machen wir den nackten Fakten-Check (NFC) – nicht zu verwechseln mit der Alternativen-Fakten-Darstellung (AFD) oder der heute sehr beliebten Sinnlos-Parteiischen-Darstellung (SPD).

Seitens der Polizei vereitelte Anschläge durch Neonazis, Rechtsradikale usw. seit Anfang 2017: Einer.

In Lauterecken im Saarland hatte die Polizei 155 kg Sprengstoff gefunden. http://www.bild.de/regional/frankfurt/neofaschismus/rechtsradikaler-anschlag-verhindert-49778308.bild.html

Seitens der Polizei vereitelte Anschläge durch Islamisten seit Anfang 2017: Sieben.

Ein Anschlag in Göttingen. https://web.de/magazine/politik/terrorverdachts-salafisten-goettingen-festgenommen-32159554

Ein Anschlag in Berlin. http://www.focus.de/politik/deutschland/razzia-in-berlin-drei-mutmassliche-is-terroristen-festgenommen_id_6574271.html

Anschläge in Hessen. http://www.focus.de/politik/deutschland/schlag-gegen-terror-zelle-gross-razzia-in-hessen-mehr-als-45-objekte-werden-durchsucht_id_6575536.html

Ein Anschlag in Neuss. http://www.focus.de/politik/deutschland/nach-vereiteltem-terror-akt-in-wien-komplize-des-festgenommenen-soll-anschlag-in-deutschland-geplant-haben_id_6531774.html

Noch ein Anschlag in Göttingen. https://www.gmx.net/magazine/politik/niedersachsen-verdaechtiger-anschlagsplaenen-festgenommen-32185372

In Oberhausen wurde ein Anschlag verhindert. http://www.wr.de/staedte/oberhausen/plante-islamistischer-gefaehrder-lkw-anschlag-wie-in-berlin-id209264647.html

Und im Saarland wurde auch ein Anschlag verhindert. http://www.focus.de/politik/deutschland/festnahme-im-saarland-syrer-soll-anschlag-zu-silvester-geplant-haben_id_6434239.html

Neonazis, die bei Anschlagsplänen verhaftet wurden: 2.

Islamisten, die bei Anschlagsplänen verhaftet wurden: 24.

Schauen wir mal, wie sich die Statistik im Laufe des Jahres noch verändern wird. Doch nun (?) kommen erst mal närrische Zeiten:

In Fulda, wo der größte Karnevalsumzug Osthessens stattfindet, wurde einem am Umzug teilnehmenden Verein „Rassismus“ vorgeworfen, da manche Vereinsmitglieder sich traditionell zu Karneval die Gesichter schwarz anmalten. Nach Gewaltandrohungen von links wird der Zug nun von Polizisten begleitet. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/fulda-karnevalsverein-bekommt-polizeischutz-nach-rassismusvorwuerfen-a-1135867.html

In Köln sollen derweil zu Karneval LKW-Fahrverbote ausgesprochen und Betonfahrsperren errichtet werden. Einsatzkräfte der Polizei sollen in einem Großaufgebot präsent sein. Für Mainz hat die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz vor Übergriffen gegen Karnevalisten gewarnt – von Rechts. http://www.spiegel.de/panorama/koeln-betonsperren-und-lkw-fahrverbote-an-karneval-a-1134959.html

Närrische Zeiten? Närrische Zeiten.

Ey Du Opfer! Äh… ich mein, Du Erlebender….

Deutschland 2017: Ein Vorschlag von Links:

Opfer sexualisierter Gewalt sollen künftig nicht mehr OPFER, sondern……!

Erlebende genannt werden können…..

Erlebende. Klingt das tatsächlich viel weniger abwertend als das brutale Wort: Opfer?

Hier der Artikel – https://www.taz.de/Beschreibung-sexualisierter-Gewalt/!5379541/

Und hier der passende Kommentar eines Leserbriefschreibers namens „Reinhold“ dazu:

Es ist ein klassisches Beispiel für Sprachesoterik. Hier sogar ganz besonders hanebüchen, da der Ersatzbegriff eine Mischung aus unfreiwilliger Komik und Verhunzung der deutschen Sprache darstellt. Die muss ich hier nicht ausführen, da es offensichtlich sein sollte.

Der Kommentar zielt auf das grundsätzliche Problem. Der Autor vertritt die falsche Annahme, dass eine Bezeichnung nicht reduzieren darf, wenn es um Menschen geht. Das ist ein Missverständnis im Bezug auf die Möglichkeiten der Sprache. Sie reduziert zwangsläufig. Wenn wir von dem Polizisten Peter reden, so fallen leider seine Vorliebe für Manga unter den Tisch. Was problematisch sein kann aber nicht muss. Wenn wir sein Verhalten auf einer Demo beschreiben ist „Polizist“ ausreichend und die Mangas überflüssig. Wenn wir seinen Besuch auf einer Comicmesse betrachten wird es umgekehrt sein.
Genauso ist es mit den „Opfern“. Es wird nur problematisch wenn das Opfer unabhängig vom Kontext verwendet wird: „das Opfer Peter geht in den Supermarkt“. Erst da ist es stigmatisierend. Ansonsten beschreibt es genau die Rolle bei dem Geschehnis. Man wird keine schöne Bezeichnung für eine unschöne Rolle finden.

Man kann es trotzdem versuchen und eine Euphemismustrettmühle betreiben. Jeder Ersatzbegriff wird allerdings unhandlicher als sein Vorgänger ohne die Realität zu verändern. Falls man die Leute nicht auf eine bestimmte Rolle reduziert haben möchte, sollte man es einfach nicht tun und sich nicht unfreiwillig lächerlich machen.

Und zum Schluss doch auf den „Ersatzbegriff“ selbst bezogen: Ein Erlebender ist Jemand der eine Sache gerade durchlebt. Sagen wir damit, dass die Vergewaltigung bis zum letzten Atemzug des Betroffenen dauert? Eine interessante Intention, wenn man zugleich die Reduktion vermeiden möchte. Zudem: „Nein, ich vergewaltige Dich gerade nicht. Du darfst eine Vergewaltigung erleben“.
P.s: Es gibt schon längst einen alten „neutralen“ Begriff, der auf alle möglichen Vorgänge passt: „Betroffener“. Zitat Ende.

Tja, wenn die neuronalen Netze besetzt sind, gibt es Kurzschluss im Gehirn…. nur merken das die Betroffenen oft nicht.

Setzen wir noch einen drauf: Vergewaltigungserlebende könnten auch künftig USPEn genannt werden – unfreiwillige Sperma Empfänger. 😀

Ist aber nicht von mir, sondern vom viel zu früh verstorbenen George Carlin – so jemand fehlt uns heute. https://www.youtube.com/watch?v=qvISFZ7bQcE

Hojotoho – und weiter der Sonne und herrlichen Zeiten entgegen (wieder mal)….. Deutschland 2017 – ein Land im Biedermerkel. In dem Sinne: Auf gute Erlebnisse!

NACHTRAG: Fällt mir grade ein – Studenten werden heute ja allgemein „Studierende“ genannt. Was wären dann künftig vergewaltigte Studenten? Erlebte Studierende? Oder studierte Erlebende? Und was wäre, wenn es einen Terroranschlag an einer Uni gäbe – lägen dann dort „sterbende Studierende“ oder „studierende Sterbende“ herum? Fragen über Fragen….. und spannende Zeiten!

Erwachen

Erwachen….. auch so ein Begriff. Das letzte Mal im größeren Rahmen zu einer Zeit des vollkommenen Tiefschlafs verwendet (Deutschland erwache! rief man damals – und ließ stattdessen die Vernunft schlafen, was, nach Goya, Ungeheuer hervorbringt….).

Heute schläft man allerdings auch vielerorts gut und tief. Allerdings wohl nicht mehr allzu lange. Zu viele Erschütterungen, die sich da ankündigen. In der Eso-Szene spricht man übrigens gerne vom „Erwachen“ aus der Trance, in der wir stecken.

Wir sind tatsächlich tief in einer Trance, die uns eine Traumwelt vorgaukelt, die so nicht existiert. Oder besser: Die nur so existiert, da wir an sie glauben und sie damit erschaffen. All die wichtigen Dinge in der Traumwelt – Geld, Macht, Ruhm, Einfluss, Erfolg, Job, Frau, Haus etc. – haben ihre Bedeutung/Realität nur, weil wir sie für wichtig halten.

Es ist auch gar nicht so schlimm, dass wir das tun – nur sollten wir uns dessen BEWUSST werden. Bewusst sein. So dass wir sie in ihren korrekten Kontext stellen können – an den richtigen Platz. Wir können diese Dinge zu Göttern machen und sie anbeten (das machen Kinder so) – oder erwachsen werden.

Erwachsen und erwachen hängen zurecht nah beieinander….. noch gaukelt man uns eine Kinderwelt vor und versucht (durchaus erfolgreich) uns vom Erwachen abzuhalten. Aber die nächsten Jahre kommt eine derartige Erwachenswelle, dass anzunehmen ist, dass auch die größten Tiefschläfer dann aufgeweckt werden (was nicht heißt, dass sie erwachen und dann alles erkennen. Es ist ein Unterschied, ob das Schicksal einen kurz mal rüttelt oder einem die Bratpfanne ins Gesicht haut).

Zum Erwachen: Erwachen heißt NICHT, dass alles schön und bunt und rosa und friedlich und wundervoll wird…. Dass man von da auf Wegen geht, wo nur noch schöne Dinge um einen sind etc. Das wird gerne als Trugbild in der Eso-Szene verwendet.

Leider (?) ist das genaue Gegenteil der Fall: Erwachen heißt, um mal Mark Passio zu bemühen, aufzuwachen und zu bemerken, dass die Wände des Zimmers, von dem man dachte, dass es mit schönen Farben bedeckt ist, vollbeschmiert sind mit Exkrementen. Mit Scheiße. DAS ist Erwachen.

Erwachen heißt Staunen, heißt Erschüttert-Sein, heißt, dass man das Gefühl hat, dass einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Und dann ordnet es sich neu.

Was kann man selbst zum Erwachen beitragen? Bewusst bleiben. Immer und immer wieder. Sich nicht mit offiziellen Darstellungen zufrieden stellen. Hinterfragen! Offen bleiben!

Ein Beispiel:

In den Medien hat man unlängst den Vorgang „Pizzagate“ zerpflückt und als Fake News dargestellt. Unter Pizzagate wurde, wie ich schon anderswo schrieb, die Annahme verstanden, dass es einen Pädophilenring in Washington gebe, welchem hohe Politiker, auch und vor allem aus der Entourage von Hillary Clinton, angehören. Vermutungen in diese Richtung seien kaut Medien wie erwähnt Unsinn und Fake News.

Kurzer wichtiger Einschub aus der politischen Lehre – drei Dinge kann man sich merken:

  1. Oft, wenn man einem Gegner in der politischen Arena schaden will, unterstellt man ihm das, was man selber tut. D.h. wenn man lügt, bezichtigt man den anderen der Lüge. Wenn man Gewalt anwenden will, bezichtigt man den anderen der Gewalt. Wenn man Fake News liefert, bezichtigt man den anderen der Fake News. Etc. Nachzulesen bei Machiavelli.
  2. Wenn Du wissen willst, wer Dich beherrscht, finde heraus, wen Du nicht kritisieren darfst. Dies stammt von Voltaire (übrigens anders als Machiavelli persönlich ein Ekel – ein Geizhals und Neidhammel – und heute? Das große Vorbild Frankreichs…. auch etwas zum genauer hinschauen).
  3. Machiavelli, dessen Werke „Der Fürst“ und „Vom Staate“ man gelesen haben sollte, wenn man politisches Wirken verstehen will, sagte auch, dass die Regierenden lügen und betrügen und die Öffentlichkeit über ihre wahren Ziele im Unklaren lassen müssen. Sonst könnten sie nicht regieren. Das ist die Kunst der Machtausübung und sie gilt auch heute noch. Zurück zum Thema:

Während man also von der Medienseite bisher alles als gut, als böse Russen-Propaganda oder ähnliches dargestellt hat, könnte man auch etwas reflektieren. Gab es ähnliche Fälle schon? Oh ja.

In Belgien gab es die Dutroux-Affäre, bei welcher herauskam, dass ein internationales Netzwerk in Belgien existiert hatte, welches Personen ganz oben in der Spitze der Gesellschaft mit Kindern versorgt hatte. Für den Missbrauch! Seltsamerweise starben 27 der Zeugen innerhalb des Verfahrens eines plötzlichen Todes…..

Oder Großbritannien: Da führte die Affäre Saville zutage, dass über Jahrzehnte höchste Kreise aus Politik und Wirtschaft mit kleinen Kindern versorgt worden waren – um diese zu missbrauchen! Damals, d.h. 2011, wurden auch Verdächtigungen gegen den britischen Premierminister der siebziger Jahre, Edward Heath, laut und es hieß dann schnell: Aber nein, das ist übertrieben… und heute? Kommt die Sache wieder hoch.  http://www.dailymail.co.uk/news/article-4238188/Sir-Edward-Heath-paedophile-says-police-chief.html

Auch aus Portugal gibt es ähnliche Geschichten, auch aus Frankreich, der Türkei, China, auch (!) aus unserem Land. Der Sachsensumpf war nicht der einzige Sumpf….

Ich traf mal im Zug eine Frau, die sich im Gespräch als Mitarbeiterin eines Hilfswerkes für missbrauchte Kinder herausstellte. Sie erzählte mir eine Geschichte, die ich anfangs nicht glauben wollte: Von Missbrauch an den höchsten Stellen einer deutschen Großstadt! Sie nannte Namen von bekannten Persönlichkeiten aus Politik, Finanz und Kultur.

Ich recherchierte anschließend ein Wochenende lang und tatsächlich: Die Namen, die sie genannt hatte, waren im Netz zu finden. Wie auch die Geschichte, dass damals weder Polizei noch Gerichte noch Medien etwas davon hatten wissen wollen, als man versuchte, die Sache publik zu machen…..

Kurz gesagt: Es ist SEHR wahrscheinlich, dass es etwas Ähnliches auch in Washington gibt. Und es ist SEHR Wichtig, dass wir uns trauen, hier hinzuschauen! Das Scheußliche sehen und NEIN dazu sagen! NEIN zum Kinderleid und NEIN zur Ignoranz! http://www.epochtimes.de/politik/welt/trumps-machtkampf-um-paedogate-betrifft-die-welt-us-regierungsinsider-packt-aus-a2051762.html

Falls sich Pizzagate tatsächlich am Ende als Ente herausstellt, wird es etwas anderes sein….. aber nochmal: Es ist wichtig! Denn wer von uns wollte denn, dass Kindern so etwas geschieht? Dass Kinder leiden – missbraucht – sogar ermordet werden? Das soll nicht sein! Das darf nicht sein!

Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen….. also schauen wir hin! Damit die Welt nicht so wird, wie man sie uns vorgaukelt und vorlügt – ein Blendwerk, angeblich so wundervoll und tatsächlich innen drin von Gewalt und Lüge geprägt – sondern so, wie sie sein sollte. Liebevoll und schön.

Die Zeit der Verschwörungstheoretiker II – Das wandelnde Lexikon

Es ist in den heutigen Zeiten ein Zeichen von Intelligenz, sich den sogenannten „Verschwörungstheoretikern“ zu zuwenden (übrigens ein vom CIA erfundener Begriff – ursprünglich verwendet, um Zweifler an der offiziellen Darstellung der Ermordung Präsident Kennedys mit diesem Begriff abzuwerten.) http://www.konjunktion.info/2014/10/das-argument-verschwoerungstheorie-und-sein-cia-ursprung/

Ebenso effektiv wurde und wird der Begriff „Antisemit“ (um den es freilich im Rahmen der jüngsten Einwanderungswellen nach Europa etwas stiller geworden ist – hony soit, qui mal y pense) verwendet – wer mehr dazu wissen will, kann sich dieses interessante Interview mit dem Juden Gilad Atzmon anhören (der, da er sich als „ehemaliger Jude“ bezeichnet, gerne des Antisemitismus bezichtigt wird). https://www.youtube.com/watch?v=gtji4ENgyo0

Oder den mutigen Norman Finkelstein, der offen und oft erklärt hat, wie der Antisemitismus bewusst benutzt wird, um Kritik an Israel zu verhindern (und den man dafür als „selbst-hassenden Juden“ bezeichnet). https://www.youtube.com/watch?v=WC8Fx7eke7M Es macht Mut, zu sehen, dass es noch solche Menschen gibt.

Doch zurück zum Thema: Clif High ist nicht so bekannt wie der Superstar unter den VTlern, David Icke (über den ich hier schon mal geschrieben hatte): https://nachrichtenaushinterland.wordpress.com/2016/06/14/die-zeit-der-verschwoerungstheoretiker-der-superstar/

Doch hat er eine eigene Webseite – http://www.halfpasthuman.com/ sowie einen eigenen youtube-Kanal – https://www.youtube.com/channel/UCqXZf0F4GLSX1QXBUgPXhqg auf denen man ihm folgen kann. Er hat es sogar zu einem wikipedia-Eintrag gebracht. https://en.wikipedia.org/wiki/Web_Bot

Clif High ist ein Informatiker und Linguist. Sein Vater war Offizier in der US-Armee und so verbrachte der junge Clif High seine Jugend auf verschiedenen überseeischen Militärstützpunkten der USA. High erzählte einmal, dass sich sein Vater in den sechziger Jahren vom US-Militärapparat angewidert abgewandt habe, da ihm klargeworden sei, dass er als Offizier schlechten Interessen und ungerechten Zielen diene.

High arbeitete lange als Programmierer für verschiedene US-Firmen, bevor er in den neunziger Jahren ein eigenes Computer-Modell aufsetzte – sein Web-Bot-Projekt. Nach eigenen Angaben kam er zu dem Schluss, dass Menschen in der Lage seien, kommende Ereignisse (wenn auch unbewusst) vorher zu sehen oder zu ahnen.

Dies zeige sich in der vermehrten Verwendung von Begriffen, die man den zu erwartenden Ereignissen zuordnen könne. Auf dieser Basis konstruierte High über Jahre mit tatkräftiger Unterstützung von Freunden sein Modell, welches das komplette nach Schlüsselbegriffen durchsucht.

Die Theorie ist dabei, dass wie bei einem Erdbeben, welches durch Vorbeben angekündigt wird, ein gravierendes Ereignis sich im Internet durch Begriffe, die diesem Ereignis zugeordnet werden können, quasi vorankündigt. Suchmaschinen von High, Spiders genannt, durchforsten daher das ganze Internet nach den von High identifizierten Begriffen. Die Methode nennt er selbst „vorhersagende Linguistik“ (oder predictive linguistics).

Nun ist es erwiesen, dass High mit dieser Methode schon einige Treffer landete: Er sagte den 11.09.2001 als Ereignis voraus, ebenso den Hurrikan Katrina oder den Wahlerfolg von Trump (und auch, dass Hillary Clinton nach der Wahl kurz verschwinden würde – was sie tatsächlich für einen Tag tat, was SEHR ungewöhnlich ist und in den USA noch nie vorkam). Ob sie sich tatsächlich dem Frustsaufen ergeben hatte, wie manche US-VTler (nicht High) kolportierten, kann hier nicht geklärt werden.

Allerdings lag High auch schon oft daneben: So hatte er für 2011 mit einem weltumspannenden Tsunami gerechnet (der nicht kam) oder zum Beispiel letztes Jahr im März vorhergesagt, dass die USA im Sommer 2016 in eine Zeit der Unruhen und des Chaos eintreten würden (was ebenfalls nicht geschah).

Auch der Silberpreis sollte laut High längst in der Stratosphäre sein und dümpelt doch eher bei unter 20,- $ herum. Kurz: Die Zukunft ist auch bei Clif High nicht in Stein gemeißelt. Doch erscheint er mir vor allem aus zwei bzw. drei Aspekten heraus höchst lesenswert:

Zum einen scheint mir nach vierjähriger Lektüre bzw. Anhörens seiner Beiträge, dass er sehr oft wesentliche Trends vorhersagt (wirtschaftliche Probleme, Erosion der politischen Strukturen, neue technologische Trends), allerdings bei der zeitlichen Komponente nicht wörtlich genommen werden sollte. So meint er zum Beispiel, dass dieses Jahr enorme wirtschaftliche Probleme beginnen würden, die in ca. fünf Jahren überwunden sein dürften.

Damit zum Beispiel gehe ich nicht konform – ich denke schon, dass 2017 ein verstörendes Jahr wird, aber dass die wirtschaftlichen Probleme viel länger andauern dürften, bis sie gelöst sind – vielleicht bis 2030 oder 2040. Wer wird recht behalten? Das werden wir sehen.

Wie alle Auguren wissen, sind Prognosen unsicher – vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen – und wenn man diese Direktive bei Clif High beachtet, wird man feststellen, dass er bei vielen Trends richtig liegt. Für das Jahr 2017 erwartet er wie erwähnt schwere wirtschaftliche Turbulenzen (und befindet sich damit in guter Gesellschaft).

Zum anderen ist er ein wandelndes Lexikon: Er verfügt über ein ungemein breites Allgemeinwissen sowie Spezialwissen zu seinem Gebiet, ist in vielen Bereichen aktiv (so als Kampfkunst-Experte, Ernährungsexperte, Selbstversorgungsexperte etc.) und kann in diesen wie anderen Themengebieten mit vielen äußerst interessanten Dingen aufwarten.

Gerne und oft schmeißt er Lesetipps in die Runde (durch ihn hörte ich zum Beispiel erstmals von dem hervorragenden Buch „Thinking and Destiny“ von Harold Percival, dessen Lektüre ich jedem offenen Menschen nur wärmstens empfehlen kann – eines der stärksten und schwierigsten und dabei unglaublich bereichernden Bücher, die ich kenne – https://thewordfoundation.org/b-Thinking_and_Destiny.shtml )

oder wartet mit wirklich interessanten Informationen zu diesem und jenem auf – so in seinem letzten Beitrag zu Google, wo er als Informatiker sagt, Google sorge durch seine Algorithmen mittlerweile bewusst dazu, dass bestimmte „verschwörungstheoretische“ Seiten nicht mehr unter den Top-Suchergebnissen auftauchten.

Dies habe man bewerkstelligt, indem Google bestimmte Begriffe wie „Pizzagate“ filtern lasse, so dass Seiten, die diese Begriffe brächten, nicht mehr oben in den Suchergebnissen berücksichtigt würden. Interessant. Wer sich das Ganze anhören will: https://www.youtube.com/watch?v=rzYEjhU73ow

Nicht zuletzt wirkt Clif High auf mich wie eine ehrliche Haut. Ich habe eine feine Wahrnehmung für die Art, wie Menschen Dinge kund tun und Clif High tut die seinen aus einer guten Intention kund (so wie David Icke auch). Bei anderen habe ich schon mal den Eindruck, dass da etwas schräg ist – bei Clif High ist dies nicht der Fall. Er nimmt sich auch gerne selber auf den Arm und spricht von sich als „old, bald (also glatzköpfiger) bastard“ und ähnliches.

Freilich geht auch High auf Themen ein, die der Mainstream reflexartig als Unsinn bezeichnen würde (Chemtrails, UFOs etc.) – doch sollte es meiner Ansicht nach jedem denkenden Menschen selbst überlassen werden, zu eigenen Schlüssen (und dies möglichst nach eigener Recherche) zu kommen.

„Es gibt mehr Ding‘ zwischen Himmel und Erd‘ als unsere Schulweisheit sich träumen lässt“, wusste schon Hamlet zu sagen. Bei der Entdeckung dieser Dinge können Einem Zeitgenossen wie Clif High eine große Hilfe sein.

Wer sich näher mit ihm beschäftigen möchte, kann sich eines (oder alle drei) dieser interessanten Interviews ansehen:

https://www.youtube.com/watch?v=y97K44jZfEE

https://www.youtube.com/watch?v=_h09Ztb7sTc

https://www.youtube.com/watch?v=9GvHZLpNZ54

Wer Lust auf mehr bekommen hat, kann für wenig Geld (15,- $) seinen monatlichen Newsletter, den ALTA Report, in welchem High präzise Angaben zu Prognosen macht, beziehen – ich habe ihn noch nicht bezogen, kann daher nichts zur Qualität dieses Reports sagen.

So oder so sollte eines klar sein: Wer sich heutzutage noch allein auf die Mainstream-Medien verlässt, folgt der größten Verschwörungstheorie – nämlich der, dass es keine Verschwörungstheorien gebe. Was für aufgeweckte Zeitgenossen eine Beleidigung der Intelligenz darstellt.

Beginnt die Pizza zu stinken?

Nachdem der Vorgang „Pizzagate“, worunter die Annahme der Existenz eines großflächigen Pädophilennetzwerkes in den USA (mit Verbindung in höchste Kreise wie zum Beispiel zu den Clintons) zu verstehen ist, von der Normalpresse als Ente bezeichnet worden war, hinter der nichts stecken solle, gibt es möglicherweise Bewegung in der Sache

In Los Angeles wurde vor zwei Wochen ein Pädophilennetzwerk in einer großen Aktion der Strafverfolgungsbehörden ausgehoben. Immerhin 474 Verdächtige wurden verhaftet, 28 sexuell missbrauchte Kinder befreit. Manche der Verdächtigen sollen bekannte Personen aus Hollywood sein. https://local.nixle.com/alert/5839303/?sub_id=1000000472

Die alternativen Medien vermuten nun, dass die wirklichen Aufdeckungen zum Pizzagate erst noch kommen…. Und dass diese weithin bekannte Gestalten des Führungspersonals in den USA betreffen werden. http://n8waechter.info/2017/02/die-pizza-kommt-wieder-hoch-trump-auf-dem-weg-zum-fuehrer/

Wahrheit? Eine weitere falsche Fährte? Zu früh, dies abschließend zu beurteilen. Da aber auch die Dutroux-Affäre in Belgien bis in höchste Kreise der dortigen Administration reichte oder die Affäre Saville sogar bis ins britische Königshaus zu verfolgen war, sollte man nicht alles als „Fake News“ abtun – jedenfalls nicht, bevor nicht mehr Licht auf diesen Vorgang gefallen ist.

Dass der Kindesmissbrauch gerade in politischen Kreisen en vogue sein dürfte, hatte ich in Vorgänger-Artikeln schon mal dargestellt. https://nachrichtenaushinterland.wordpress.com/2015/09/18/die-monster-sind-unter-uns-ii/

Dass es neben dem Sachsensumpf noch viele andere Sümpfe dieser Art bei uns geben sollte, ist ebenfalls anzunehmen.

Wer sich dem Abscheulichen verkauft, der tut eben auch Abscheuliches. Ich hoffe sehr, dass wir hier noch die wirklichen Aufdeckungen sehen, so dass manchen Zeitgenossen die Illusionen über die Zustände hier und anderswo genommen werden können…..

Und vor allem, dass das Kinderleid beendet wird! Einem Kind Schmerzen zufügen und sich daran ergötzen? Pfui Deibel! Gut möglich, dass hier auf Ebenen, die wir nicht zu sehen bekommen, ein Spiel gespielt wird….. und dass Herr Trump oder die Kräfte hinter ihm diese Aufdeckung fördern. Hoffentlich! Ich mag mich freilich auch irren. Wir werden sehen.

Eine der wichtigsten und den vielen bedeutenden Aussagen Machiavellis, des großen Staats- und Machtheoretikers der Renaissance (dessen Werke man als politisch interessierter Mensch UNBEDINGT gelesen haben sollte) lautet dahingehend, dass wir in der Politik nie oder nur höchst selten das Wesentliche sehen.

Damit meinte er, dass uns eine Oberfläche präsentiert wird und dass wir hinter diese blicken müssen, um zu verstehen, was geschieht. Machiavelli war als Diplomat der Republik Florenz tätig und dafür berühmt, bei schwierigen Missionen den Dingen auf den Grund zu gehen.

Gut möglich bzw. sehr wahrscheinlich, dass im Hintergrund Kämpfe ausgefochten werden, von denen wir überhaupt nichts mitbekommen. Nur die Ergebnisse (wie gerade die Entlassung des Nationalen Sicherheitsberaters Flynn aufgrund hanebüchener Ursachen) sollten genau und möglichst neutral beobachtet werden. Immer.