Massenwahn und Massenschicksal

Wie sagte Berthold Brecht einst so treffend? Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er nur genügend große Ausmaße angenommen hat.

Zwei Beispiele des heutigen Wahnsinns: Manche Zeitgenossen wundern sich, dass auf einmal amerikanische Kriegsschiffe vor Korea auftauchen und die Gefahr eines Atomkrieges dort steigt.

Die Medien erklären uns, dass alles nur am verrückten Diktator Kim läge. Manche überlegen, dass es auch am verrückten Präsidenten Trump liegen könne. Beide Seiten verkennen die Lage.

Wie erkennt man, was Sache ist? Man macht eine NEUTRALE Analyse der Situation! Die erste Frage hier wäre: Warum handelt Nordkorea so, wie es handelt? Einfach nur, weil da ein Irrer hockt?

Wer diesen Fragen nachginge, würde interessante Dinge zutage fördern. Zum Beispiel, dass sich die USA im letzten Koreakrieg von 1950 dort wie Schweine benahmen, alles in Grund und Boden bombten, die Landschaft verseuchten, kurz: Dort ein Trauma auslösten, so dass Nordkorea etwa wie die einstige Sowjetunion vom Thema Sicherheit besessen ist.

Oder dass die USA und Südkorea interessanterweise immer dann Manöver in Korea abhalten, wenn die Zeit der Ernte ist. Jedes Manöver kann der Kriegseröffnung dienen – daher muss Nordkorea all seine Truppen zusammenziehen, wenn die USA ihre Manöver starten – mit entsprechenden Folgen für die Ernte. DAS wäre eine echte Analyse – die allerdings in der Presse nie zu finden sein wird. Höchstens im Netz. http://www.moonofalabama.org/2017/04/from-war-on-korea-to-abu-graibh-how-us-bio-weapons-led-to-torture.html

In einer solchen Analyse würde auch die einfache Frage gestellt werden: Welches Interesse könnten die USA an einem Krieg haben? Nun – Kriege werden IMMER aus wirtschaftlichen Erwägungen geführt – immer! Die Alten wussten das, wir haben es vergessen.

Ein Blick auf die wirtschaftliche Situation der USA genügt, um zu erkennen: Hier hat jemand ein Problem! Und zwar ein gewaltiges. http://grandfather-economic-report.com/debt-nat.htm

In einer solchen Verschuldung kann ein Staat nur drei Dinge tun: Die Währung abwerten (zerstört die Ersparnisse der Bevölkerung – unpopulär). Die Währung ersetzen (zerstört die Ersparnisse der Bevölkerung – unpopulär). Oder einen Krieg führen. Sofern dieser nicht auf eigenem Grund und Boden geführt wird, kann dies durchaus anfangs populär sein.

Wer sich jetzt noch die Kriege ansieht, die die USA die letzten Jahre geführt haben und daraus seine Schlüsse zieht – Bingo!

Wir in Deutschland sind natürlich ebenfalls vom Wahnsinn umgeben. Bei uns wird man nicht müde, uns über die Segnungen der Zuwanderung aufzuklären. Flüchtlinge hier und Flüchtlinge da – und alles Hoffnungsträger.

Dass mit den Flüchtlingen ein rapider Anstieg der Kriminalität angeht – das wird negiert. Dass mit den Flüchtlingen die Anzahl der Terroristen im eigenen Lande stark ansteigt – das ist allenfalls nebenbei Thematik. Dass die Flüchtlinge in ihrer Mehrzahl für den deutschen Arbeitsmarkt nicht geeignet sind – das wird mittlerweile mal erwähnt. https://www.welt.de/wirtschaft/article164054213/Zahl-der-Hartz-IV-Empfaenger-aus-Nicht-EU-Staaten-steigt-stark.html

Wie sollten sie auch für den deutschen Arbeitsmarkt geeignet sein? Zu unterschiedlich sind Bildungs- und Ausbildungssysteme. Wer hätte je von syrischen, irakischen oder afghanischen Spitzenuniversitäten gehört? Von bahnbrechenden Erfindungen aus diesen Ländern? Es kommen die Armen dieser Welt zu uns – weswegen es bei uns zunehmend ärmer, brutaler und ängstlicher werden wird.

In Norwegen entdeckte eine Studie unlängst, dass die Migranten zunächst versuchen, am Arbeitsmarkt zu partizipieren, so dass deren Beschäftigungsquote ansteigt – um nach einigen Jahren wieder zu sinken! Logisch – in den sozialen Systemen lässt es sich besser aushalten als in Helferjobs, die schlecht bezahlt sind und zunehmend mehr verlangen. https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=2911451

Kurz: Der Massenwahn verhindert einfachste Schlussfolgerungen – weswegen der Weg vorgezeichnet ist. Nach unten. Die nächsten Jahre werden daher spannend werden. https://www.armstrongeconomics.com/armstrongeconomics101/economics/the-confidence-game-the-next-crisis/