Die Macht der Drogen

In West Virginia (ah – wem ginge da nicht das Lied durch den Kopf – West Virginia – John Denver „Country Roads…. Take me home…..)” https://www.youtube.com/watch?v=1vrEljMfXYo

Im zweitärmsten Bundesstaat der USA – https://de.wikipedia.org/wiki/West_Virginia – liegt auch die Kleinstadt Oceana. https://en.wikipedia.org/wiki/Oceana,_West_Virginia

Dieses beschauliche Fleckchen Erde, von Kohle, Armut und Arbeitslosigkeit geprägt, wurde 2013 in einem Dokumentarfilm dargestellt. Dieser Film konzentrierte sich auf einen Aspekt, der in den letzten Jahren dort bestimmend geworden war: Drogen sowie die damit zusammenhängenden Aspekte Missbrauch und Kriminalität.

Ohne irgendwelche Schuldzuweisungen oder Verurteilungen kommen im Film verschiedene Personen, deren Leben alle in irgendeiner Weise durch die grassierende Sucht nach und des Verkaufs von opiathaltigen Schmerzmitteln (Oxycodon) gekennzeichnet ist, zu Wort.

Der krebskranke Junkie und seine fettleibige Frau kommen ebenso zu Wort wie die jungen Frauen, die sich für Drogen prostituierten.

Die Frauen, denen man aufgrund des Drogenmissbrauchs die Kinder weggenommen haben, dürfen sich ebenso wie die von verschreibungspflichtigen Medikamenten abhängige Mutter äußern.

Der Dealer, der nicht über den gewaltsamen Tod seiner Eltern hinwegkam, darf seine Sicht der enormen Gewinne durch Drogengeschäfte genauso wie der Sozialarbeiter, der am Elend vor Ort verzweifelt, schildern.

Der Obdachlose kann die Brücke zeigen, unter die ihn Drogen gebracht haben, und die Mutter eines Drogenabhängigen die Bilder ihres Sohnes von früher betrachten.

Ganz am Ende werden alle einzeln gefilmt, wie sie still und voller Hoffnung oder voller Resignation in die Kamera blicken…..

Kurz gesagt: Ein schöner, sehr trauriger aber auch mutmachender Film, der das Ansehen sehr lohnt – daher möchte ich ihn hier empfehlen: http://topdocumentaryfilms.com/oxyana/

Da die in Oceana vorherrschende Droge „Oxycodon“ heißt, wurde die Kleinstadt von den Protagonisten lakonisch-scherzhaft zu „Oxyana“ umbenannt. Wie gesagt: Ein lohnenswerter Film darüber, wie eine Kleinstadt an Drogen zugrunde geht und einfache, ganz normale Menschen sich in den Drogen verlieren….

Eine Anmerkung zum Schluss: Das besagte Mittel wurde 1990 vom deutschen Markt genommen. Wegen seines enormen Suchtpotenzials, hieß es damals. 2003 wurde es wieder am deutschen Markt zugelassen. https://de.wikipedia.org/wiki/Oxycodon

Cui bono? Auch hier. Gerade hier!

5 Kommentare zu “Die Macht der Drogen

  1. Armstrong hat heute einen sehr lesenwerten Artikel eingestellt. Obamacare und Civil Unrest sind die Themen und ein persönlicher Ausblick, der nicht opitmistisch ausfällt. Ich stelle die wichtigsten Passagen ein, da der Artikel relativ lang ist:

    „….Then you have the Democrats and the left, allegedly funded now by Soros, deliberately creating civil unrest to keep the socialist system intact. However, we have crossed that point of no return. The silent majority who voted for Trump have been pushed as far as they can go. Remove Trump, and we will descend into civil war. There will be no other democratic process to save the future left for these people who see things always getting worse and a future that holds nothing but declining living standards.

    We have crossed that point of no return and this is really a battle for the very freedom of civilization. The left is never satisfied with allowing people to make their own decisions. I have been in discussions and the undertone is always the same. They hate anyone who makes more than they do and they covet whatever anyone else has and feel wronged that they are being cheated out of the same thing, but never wish to work for the same goals. The bottom line has always been that whatever society earns, belongs to the state and the state decides how much they are allowed to keep.

    So no, I am not optimistic about the future. This will be the next great confrontation with not much difference from the Communist Revolutions of 1917-1918. What the Democrats did with Obamacare will only lower the living standards and the will premiums escalate out of control, consuming a larger part of personal disposable income. That lowers the economic growth consuming money people would be spending on other things. This is the GREED of insurance companies who are perhaps far worse than the bankers ever were. They own the Democrats and the press pretends this is a transfer of wealth from the poor to the rich when it is the exploitation of the youth and no money goes to the “rich”. It is going to the Insurance companies who have paid the Democrats to impose Obamacare on the nation.

    …“

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