Der Wahnsinn unserer Zeit

Es passiert nicht mehr allzu häufig, aber manchmal muss ich bei Dingen, die in den Weiten des Netzes auftauchen, herzhaft lachen….. So ging es mir mit der folgenden Seite: http://shop.safeshorts.eu/

Auf dieser Seite wird (wenn sie denn kein Fake ist, was ich noch nicht weiß) für Shorts geworben, welche nicht oder kaum heruntergezogen werden können (bzw. durch Gewalt entfernt werden können) und die zudem einen Alarmton von sich geben, wenn man es versucht.

Außerdem sind sie atmungsaktiv, schnell trocknend, reißfest, körperbetont und abwaschbar. Und gerade letztens hatte ich scherzhaft über die Wiederkehr des Keuschheitsgürtels sinniert…..

Komisch – nun ist mir das Lachen irgendwie vergangen….  Soll ich weinen? Künftig eine Armlänge Abstand halten? Oder einfach mal auf andere Menschen zugehen?

Mir ein T-Shirt mit der Aufschrift „Nein heißt Nein“ kaufen? Oder ein Armband, auf dem das draufsteht? Soll ich als Frau in der Bar „Luisa ist hier“ sagen?

http://www.noz.de/deutschland-welt/nordrhein-westfalen/artikel/828321/dieser-code-soll-frauen-in-muenster-vor-belaestigung-schuetzen

Soll ich bei Belästigung erst ausatmen und mich dann wehren? https://www.az-online.de/uelzen/stadt-uelzen/ausatmen-sich-wehren-6814585.html Oder soll ich einfach das tun, was die meisten tun: Zuhause bleiben. Das Heim einbruchsicher machen. Ich bin smart – und mein Heim auch. Juhu!

Die Kinder künftig wieder zur Schule hinfahren und abholen. Pfefferspray kaufen. Selbstverteidigung lernen. Bestimmte Gegenden meiden. Bestimmte Badeanstalten. Veranstaltungen. Straßen. Viertel. Langfristig vielleicht eine Burka und ein Kopftuch in Erwägung ziehen, wie eine Freundin von mir halb scherzhaft, halb bitter äußerte.

Es ist der Wahnsinn. Der reine Wahnsinn. Aber der Wahnsinn wird unsichtbar, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat (Brecht). Also weiter im Gleichschritt marsch.

Trotzdem  – einen guten Rutsch allen Lesern!

4 Kommentare zu “Der Wahnsinn unserer Zeit

  1. Die Astrologin Christiane Durer hat auf Ihrer Seite, die Du netterweise als Blogroll verlinkt hast, das Jahreshoroskop für Europa und die Welt 2017 veröffentlich und einen Teil davon für jeden zugänglich gemacht. Ich habe es mir durchgelesen und ehrlich gesagt nichts Neues unter dem Himmel und wie immer sehr düster.
    Über eine Passage „Die Schweiz ist nicht davon betroffen“ musste ich dann doch lächeln und an Amanita denken.
    Mit dieser Aussage macht sie sich unglaubwürdig meiner Meinung nach. Amanita schreibt in seiner letzten Ausgabe vom 28.9.2016 (Seite 20 oben) folgendes: „Allerdings macht Nostradamus nicht den Fehler, den fast alle Hellseher (nur die Propheten nicht), nämlich die Heimat (geographisch, religiös, ethnisch ….) zu positiv zu sehen“
    Anschließend gibt er ein paar Beispiele, darunter auch Irlmaier mit dem sagenumwobenen Saurüssel.

    Die Astrologenschaft hat mit der US-Wahl doch sehr gelitten wie z.B. Spica, der auch eine relativ stark frequentierte Webseite hat. Immerhin hat er den Fehler eingestanden. Interessanterweise finde ich die Seite nicht mehr bzw. ich glaube dass eine neue Seite im Aufbau ist.
    Hier der Link zu einem anderen Astrologen, der genauso danebenlag wie so manch anderer seiner Kollegen: http://www.planetenbilder.com/newsletter/2017_januar/januar.htm

    Wie auch immer mit Armstrong und Amanita hat man zwei Quellen, die im Vergleich zu den Mainstreamastrologen, sehr zuverlässig sind und man den roten Faden für die zukünftigen Ereignisse herauslesen kann und sich ggf. entsprechend positionieren kann beruflich, privat und finanziell.
    Armstrong hat beide Ereignisse, Brexit und Trump, richtig vorhergesagt bzw. seine Modelle funktionieren! Und wir wissen warum sie funktionieren und das Establishment vergebens versucht den Quellcode in seinen Besitz zu bekommen.

    Ich wünsche einen guten Rutsch ins Neue Jahr

    • C. Durer hatte den Brexit und Trump auch vorhergesagt – soviel zu Ihrer Ehrenrettung. Ich schätze mal, die Aussage, die Schweiz sei nicht betroffen, bezieht sich allein auf 2017 – in früheren Artikeln von ihr las ich, dass die Schweiz in den kommenden Jahren (ebenso wie ganz West-Europa) durch eine sehr unangenehme Zeit geht. Von daher schätze ich Frau Durer neben Amanita und Armstrong (wovon letzterer Deine Empfehlung gewesen war, also meinen Dank dafür) – so wie ein paar andere Autoren, die ebenfalls über einen offenen Blick (und Geist) verfügen. Der hoffentlich auch uns beiden noch eine Weile erhalten bleibt – auch wenn es nicht immer schön ist, was man mit dem offenen Blick wahrnehmen muss. Dir ebenso einen guten Rutsch! Sowie Gesundheit und gutes Gelingen!

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