Trau, Schau, Wem II

In einem Vorgänger-Artikel hatte ich mich bereits einmal kritisch mit Herrn Manfred Zimmel bzw. seiner Darstellung zu Schauungen oder Prophezeiungen auseinandergesetzt. Hier: https://nachrichtenaushinterland.wordpress.com/2016/06/22/trau-schau-wem/

Dabei hatte ich Herrn Zimmels umfassenden Artikel zum besagten Thema von BBouvier, dem ausgewiesenen Experten für Schauungen aus dem WWF kommentieren lassen, welcher so freundlich gewesen war, dies zu tun. Die Kommentare waren dabei eher kritisch gewesen.

Herrn Zimmel hatte ich über den Artikel informiert und er tat die Kritik als nicht stichhaltig ab. Meine Bitte, er möge sich doch auf einen argumentativen Austausch mit BBouvier einlassen, beschied er abschlägig und unterstellte diesem, er sei nicht mehr hinreichend kompetent.

Nun hielt ich dies angesichts der über 30jährigen Beschäftigung BBouviers mit Schauungen für etwas frech – aber bitte. Da ich selber zu dem Thema nicht allzuviel beitragen kann, wollte ich im aktuellen Falle wiederum auf BBouvier zugreifen, welcher so freundlich war, ein paar kritische Anmerkungen zum neuen Amanita-Artikel zu Schauungen zu machen. Dieser Artikel findet sich hier: http://www.amanita.at/docs/open/newsletter-d.pdf

Außerdem werde ich im Folgenden Herrn Zimmel Prognosen bzgl. ihrer Validität überprüfen. Ein Prognostiker hat kein leichtes Leben (Prognosen sind schwierig   – vor allem wenn sie die Zukunft betreffen) und ich möchte es nicht zusätzlich erschweren: Aber man sollte einen Prognostiker an der Güte seiner Vorhersagen messen und das will ich in einem gewissen Rahmen tun.

Doch zunächst zu den Kritikpunkten bzgl. des neuen Amanita-Artikels, welcher sich vor allem mit den Vorhersagen des Nostradamus beschäftigt. BBouvier, welchem von Seiten Herrn Zimmels die Kompetenz abgesprochen worden war (da er seinen Zenit überschritten hätte), sprach wiederum Herrn Zimmel die Kompetenz in Sachen Schauungen im Allgemeinen und Nostradamus im Besonderen ab.

Dieser (also Herr Zimmel) lasse sich „breit schwadronierend“ über ein Thema aus, das er nicht beherrsche und phantasiere sich Sachen zusammen. So gibt Herr Zimmel zum Beispiel auf Seite 16 an, dass die Höhe des Großglockners von 3797 Metern und eine entsprechende Jahreszahl bei Nostradamus zusammenhingen.

3797 sei die Jahreszahl, um die sich alle Codes bei Nostradamus aufbauten. Und der Großglockner sei mit 3797 Metern der höchste Berg der Ostalpen. Ergo sei dies ein versteckter Hinweis auf das Bergland Österreich.

Dies hielt BBouvier für unsinnig, da zur Zeit von Nostradamus die Höhe eines Berges nicht in Metern, sondern in Ellen oder Fuss gemessen wurde. Wie sollte also der Seher Nostradamus eine Angabe machen, welche mit einer Maßeinheit zusammenhängen sollte, die er noch nicht kannte?

Numerologie wird ihre Existenzgrundlage haben: Aber ob Herr Zimmel hier nun richtig liegt, oder sich etwas zusammenspinnt, ist schwer zu beurteilen. Mich erinnert er hier an die Protagonisten im schönen Roman „Das Foucaultsche Pendel“ von Umberto Eco. https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Foucaultsche_Pendel

Dort stricken sich drei Gelehrte aus Spass aus den bekanntesten mystischen Prophezeiungen und Verschwörungstheorien eine eigene Theorie zusammen, die von anderen dann für ernst genommen wird. Vielleicht ist auch das ein Kritikpunkt an all den Bibelauslegern:

Wenn genügend Leute mit Einfluss glauben, dass bestimmte Ereignisse dann und dann und auf die und die Art geschehen müssen, dann tragen sie dazu bei, dass diese Ereignisse auch tatsächlich geschehen werden. Dass zum Beispiel an entscheidenden Stellen der Macht Leute hocken, welche messianische Endzeitvorstellungen hegen (und danach trachten, diese wahr werden zu lassen), ist für mich sehr gut vorstellbar (man hörte auch mal von George Bush und seinen Entrückungs-Vorstellungen). https://en.wikipedia.org/wiki/Rapture Doch zurück zum Thema:

Ein weiterer, gewichtiger Kritikpunkt betraf die Verschlüsselung. Es ist allgemein bekannt, dass Nostradamus seine Verse verschlüsselte. Nun wurden nach Herrn Zimmel in den letzten Jahren von diversen Experten verschiedene Entschlüsselungen vorgenommen bzw. Schlüssel entdeckt. (Ab Seite 14 lässt sich Herr Zimmel darüber aus).

Die Suche nach einem durchgängig anwendbaren Schlüssel hielt BBouvier demgegenüber für unsinnig, da ein solcher nicht existiere. Zitat:

Nostradamus hat sein Werk, d.h. die Verse verschüttelt (durch Deckwörter, etc.) bzw. derartig „WIRR“ „verschlüsselt“, daß davon auszugehen ist, dass ein durchgängiger Schlüssel zum entschlüsseln überhaupt nicht existiert. Das Wort „verschlüsselt“ ist insofern irrig. Besser wäre wohl, man würde sein Vorgehen als „unlösbar verwürfelt&verschleiert“ bezeichnen.

Ein weiterer Kritikpunkt betraf die zeitliche Zuordnung: Herr Zimmel bezog diverse Zeilen Nostradamus auf unsere Zeit, welches nach BBouvier ebenfalls unsinnig sei, da man aufgrund der erwähnten Verschlüsselungs- oder Verschleierungsproblematik schlicht nicht wissen könne, welche Epochen Nostradamus meine.

Niemand wisse, welche Verse sich auf den Zeitraum bis 2050 bezögen, welche Herr Zimmel als für treffend angenommen hatte. Nichtsdestotrotz hielt BBouvier Nostradamus grundsätzlich für glaubwürdig – nur könne man dessen Verse erst NACH dem tatsächlichen Geschehen den Ereignissen zuordnen.

Zum Problem der Verschlüsselung existieren hier noch ein paar weiterführende Links vom Schauungs-Forum: http://www.schauungen.de/forum/index.php?id=27482

Zu den von Herrn ZImmel als glaubwürdig eingestuften Schauungen/Sehern (die Bibel, Nostradamus, Baba Wanga, Pyramiden-Codes und die Feldpostbriefe von Andreas Rill) merkte BBouvier an, dass Nostradamus tatsächlich glaubwürdig sei und die Rillschen Feldpostbriefe teilweise.

Bei diesen sei es allerdings unsicher, inwieweit dort französische Prophezeiungen aus dem 19. Jhdt. eingeflossen seien, die großteils Unsinn seien. Hier findet man mehr dazu: http://www.schauungen.de/forum/index.php?id=30616

Die Bibel als Grundlage für Schauungen hatte BBouvier bereits im letzten Artikel verrissen (und ich würde diese Einschätzung teilen, da es nicht Gottes, sondern Menschenwort und zudem noch bewusst zusammengestöpseltes Menschenwort ist, was sich dort findet). http://www.schauungen.de/forum/index.php?id=33945

Zu Baba Wangas (eine bulgarische Seherin) Qualität merkte BBouvier an, dass auch diese mit Vorsicht zu genießen sei, da manche der ihr zugeschriebenen Aussagen unsinnig seien. (2014 sollte zum Beispiel nach Baba Wanga der Großteil der Menschen unter Hautkrebs etc. leiden, 2016 Europa entvölkert sein etc.). Mehr hier: http://www.schauungen.de/forum/index.php?id=13216

An anderer Stelle merkt der Betreiber des WWF Taurec allerdings ergänzend an, dass Baba Wanga Sachen untergeschoben worden seien und das, was wirklich von ihr stamme, gut sei. http://www.schauungen.de/forum/index.php?id=1497

So hatte sie zum Beispiel 1980 verkündet, dass die Welt dramatische Veränderungen und schwere Zeiten durchmachen müsste. Damals befragt, ob diese Zeit bald anbrechen würde, habe sie erwiesenermaßen gesagt: Nein ,nicht bald. Noch ist Syrien nicht gefallen.

Baba Wanga wird denn auch im Schauungsforum als „echt, aber mit Schwächen in der Dokumentation“ bewertet. http://www.schauungen.de/wiki/index.php?title=Liste_der_Prophezeiungen

Zu den Pyramiden-Codes, auf die Herr Zimmel ausführlich Bezug nahm, äußerte sich BBouvier wie folgt (Zitat): Einen Pyramidencode gibt es gar nicht.

Das heißt – allerdings hat sich gegen 1830 ein schottischer Pfarrer einen Pyramidenzoll/Code ausgedacht und mit dem dann (auf Basis von Abbildungen) dort rumgerechnet und gemessen, er hat Noah und die Sintflut gefunden, Moses Beschneidung, Jesu Geburt, Cromwell, Königin Eilisabeth I., Napoleon vor Moskau und ähnliches.

Das haben seitdem Nachahmer fortgesetzt und vor einigen Jahren den Ersten Weltkrieg gefunden, den Tod Lady Dianas, die Wahl Obamas zum Präsidenten usw.

Noch einmal auf Nostradamus eingehend, bescheinigte er abschließend, dass dieser tatsächlich diverse Male auf Kriege zwischem dem Islam und dem Christentum eingehe. Allerdings lasse sich dies zeitlich nicht einer (d.h. unserer) Epoche zuordnen, so wie es Herr Zimmel tue.

Neben Rill und Nostradamus gebe es außerdem eine Fülle an modernen Schauungen, welche das Studium lohnten (eine Aufstellung findet sich hier im schon mal gebrachten link). http://www.schauungen.de/wiki/index.php?title=Liste_der_Prophezeiungen

Kurz gesagt: Herr Zimmel verrühre Sachen, die nicht zusammenpassten und bastele sich daraus seine eigene Sicht der Dinge zusammen.

Nun kann ich als Außenstehender nicht aufgrund der Schauungen beurteilen, wer von beiden recht hat. Was ich aber machen kann, ist logische Schlüsse zu ziehen. Wenn sich jemand wie BBouvier seit 30 Jahren mit Schauungen beschäftigt und jemand anders wie Herr Zimmel seit 5 oder meinetwegen 10 Jahren – so hat meines Erachtens nach der mit 30 Jahren Erfahrung zunächst mal mehr aufzuweisen.

Auch die Tatsache, dass Herr Zimmel einem Austausch mit BBouvier ausweicht und seine Einschätzung der Bibel als Vorhersage für unsere Zeit sind für mich Argumente gegen ihn. Denn wer gute Argumente hat, versteckt sich für gewöhnlich nicht, und die Bibel, welche ein Konvolut vieler Schreiber ist, ist zwar sicher ein Buch, welches voller Symbolik steckt.

Aber eben einer Symbolik, wie sie damals, vor 2000 Jahren, üblich war. Daraus Rückschlüsse auf die heutige Zeit zu ziehen, erscheint mir unsinnig. Dann könnte man das auch mit der Bhagavad Ghita oder anderen Schriften tun. BBouvier scheint mir also hier die besseren Argumente zu haben.

Zudem auch manche anderen Aussagen Herrn Zimmels wenig Substanz zu haben scheinen. So geht er davon aus, dass der Islamische Staat zwischen 2017 und 2019 Südeuropa überrennt und einnimmt. Wie soll das praktisch geschehen? Selbst wenn wir annehmen, dass bis dahin der finanzielle Meltdown kam und alle Staaten im Chaos versinken – so bliebe trotzdem die Frage der Praktikabilität.

Selbst wenn in Spanien, Italien, Kroatien (?, Rumänien (?) etc. tausende von IS-Kämpfern eingesickert wären – woher sollte der Nachschub für diese kommen, wie sollten sie sich gegen die Millionen der autochthonen Bevölkerung durchsetzen, wie als einzige koordinationsfähige Armee handeln können etc.?

Da passt etwas nicht – dass es zu massiven Terroranschlägen kommen wird glaube ich schon – auch, dass es irgendwann zu bürgerkriegsartigen Unruhen kommen wird – aber dass der IS in deren Folge ganz Südeuropa erobert (und vor allem Deutschland und Österreich mit Millionen Flüchtlingen laut Herrn Zimmel ungeschoren davonkommen sollen) – das erscheint mir schlicht abstrus.

Herr ZImmel kommt mir hier und an anderer Stelle persönlich wie jemand vor, der unbedingt möchte, dass etwas Bestimmtes wahr sein muss – und der sich daher die Sachen, die in sein Weltbild passen, dort einbaut. So wie jemand, der alle Ausländer für gefährlich hält oder alle Deutschen für Nazis und dann überall dafür Bestätigungen findet.

Der Glaube mag wohl Berge versetzen, aber auch Naturkatastrophen heraufbeschwören – und vor allem kann er wirr im Kopf machen, scheint mir. Aber gut – wenden wir uns dem zweiten Kritikpunkt zu: Ein Prognostiker wird an der Güte seiner Prognosen gemessen.

In einem Interview vom Februar diesen Jahres war Herr Zimmel von einem US-Amerikanischen Informationsdienst interviewt worden. Das Interview befindet sich hier: https://www.youtube.com/watch?v=erMZAz2gT1E

Darin wird Herr Zimmel zu seinen Gedanken zur Wirtschaft, Börse etc. und zur Entwicklung diverser Werte (Gold, Öl, Aktien, Anleihen etc.) befragt. Acht Monate später macht es Sinn, zu schauen, was eingetroffen ist und was nicht. Film ab.

Das Interview beginnt mit einem Verweis Herrn Zimmels auf das Economist Cover von 2015 (?). Dieses habe das Datum des Paris Attentates im Bataclan beinhaltet. Anschließend spricht er darüber, dass das Erdbeben in China eine Atombombenexplosion gewesen sei.

Die Spannungen in derWelt würden weiter zunehmen und 2022 ihren Höhepunkt erreichen. Der Islam und das Christentum befänden sich im Krieg gegeneinander. Sein Service von Amanita berechne außerdem sogenannte „Schwarze-Schwäne-Tage“, um welche herum es zu unerwarteten Ereignissen komme.

Befragt, ob er mit Deflation oder Inflation rechne, sagte Herr Zimmel, er erwarte Inflation. Diese würde bis 2024 weiter wachsen. Die diesbezüglichen Statistiken seien gefälscht, eigentlich müsse die Inflation viel höher sein. Bei Amanita Forecasting berechne man die Inflation auch unter Berücksichtigung zukünftiger Belastungen wie Elektrosmog oder Atommüll.

Auf diese Art berechnet läge die Inflation zwischen 30-40% und evt. noch höher. Die Mittelklasse werde langsam vernichtet. Mit Bail-Ins rechne er für Kanada und die USA im Jahre 2016 nicht. (Faktencheck: Soweit korrekt).

Gold und Silber würden manipuliert (in beide Richtungen). Gold solle 2016 weiter steigen, aber nicht mehr allzuviel. Silber würde Gold 2016 und 2017 im Anstieg überholen. (Faktencheck: Gold stand Mitte Februar um 1230,- $ und steht nun bei 1265,- $. Silber stand Mitte Februar bei 15,30 $ und steht heute bei 17,70 $.Beide Werte waren im Sommer noch höher gestiegen, wobei Silber das Gold im Anstieg überholt hatte. Also auch soweit korrekt).

Öl würde ebenfalls manipuliert (nach unten, um Russland zu strafen), könne aber bei Scheitern der Manipulation innerhalb einer Sekunde explodieren. Es sei möglich, dass der Ölpreis im Sommer auf 500,- $ steige. Oder es gebe eine kleine Explosion oder gar nichts. (Faktencheck: Öl stand im Februar bei ca. 35,- $ und steht nun bei ca. 50,- $. Keine Explosion, aber immerhin ein Anstieg).

Die Zinssätze müssten irgendwann ansteigen. Anleihen seien in einer Blase. Es werde wohl erst 2017 geschehen, dass die Zinssätze ansteigen. (Faktencheck: Soweit korrekt).

Die Immobilienblase müsse ebenfalls die nächsten Jahre platzen.

Aktien seien in den USA in einem Bärenmarkt. Der S&P und der DOW sollten im Sommer niedriger stehen, worauf es im Herbst einen Rebound gebe und dann den Fall nach unten. (Faktencheck: Der Dow stand im Februar bei ca. 15.500 Punkten und steht aktuell bei 18.280 Punkten. Der S&P 500 stand Mitte Februar bei ca. 1.880 Punkten und steht nun bei ca. 2.160 Punkten. Hier war die Vorhersage also nicht korrekt).

Der Dollar sollte 2016 ein Top erreichen und danach schwach sein. (Faktencheck: Der Dollar stand in Euro im Februat bei ca. 1,190 € und da steht er auch heute noch, nachdem er zwischenzeitlich auch mal höher und niedriger stand. Auch hier war die Vorhersage nicht korrekt).

Der kanadische Dollar würde nach unten gedrückt, müsste aber gegen den US Dollar 2016 um 10-15% ansteigen. (Faktencheck: Der kanadische Dollar stand Mitte Februar bei ca. 0,72 $ und aktuell bei knapp 0,76 $. Auch hier war die Vorhersage also nicht korrekt).

Zu empfehlende Währungen seien der Yuan, der Yen und der Rubel, wobei bei keinem von diesem starke Anstiege zu erwarten seien. (Da die Frage auf den US-Amerikanischen Dollar bezogen gewesen sein dürfte, wird hier der Dollar als Referenzwert herangezogen.

Faktencheck: Der Yuan stand im Februar bei ca. 0,153 $. Aktuell steht er bei 0,149 $.

Der Yen stand im Februar bei 0,00883 $ und aktuell bei 0,00965 $.

Der Rubel schließlich stand im Februar bei 0,01332 $ und aktuell bei 0,01604 $.

Die Vorhersage zum Yuan war also falsch, insofern, dass dieser gegen den Dollar gefallen ist. Der Yen hat sich stärker gegen den Dollar entwickelt und der Rubel ebenfalls. D.h. hier waren die Vorhersagen insofern korrekt, als dass beide Anstiege von ca. 12% bis jetzt verzeichneten, was man als nicht stark bezeichnen könnte).

Am Schluss des Interviews äußerte sich Herr Zimmel noch zu den Wahlen in den USA – diese würden die Märkte nicht groß beeinflussen – alle Präsidenten seien Puppen und Wahlen könnten gefälscht werden. Soweit das Interview mit Herrn Zimmel.

Summa summarum: Von den neun Prognosen Herrn Zimmels trafen vier ein (keine Bail-Ins, Zinssätze, Entwicklung Gold und Silberpreise, Entwicklung Rubel und Yen) und vier nicht (Yuan Entwicklung, Kanadischer Dollar, US-Dollar, US-Aktienmärkte). Öl war weder richtig noch falsch, da Herr Zimmel hier geäußert hatte, es könne zu einer Preisexplosion kommen  – oder auch nicht. Da es nicht zur besagten Explosion kam, kann dies als neutral gewertet werden.

Fazit: Die Lektüre von Herrn Zimmels Angeboten ist jedem Menschen mit offenen Geist unbedingt zu empfehlen. In mühevoller Kleinarbeit stellt er dutzende und aberdutzende von Hinweisen und weiterführenden Informationen zusammen, was zu loben und überdies für den Leser wertvoll ist.

All dies entbindet den Leser aber nicht von der Pflicht des kritischen Lesens. Vieles von dem, was Herr Zimmel von sich gibt, halte ich für gut (ob nun zum Schlawiner Rubenstein, zur Frage der Endzeit, zur „Verträglichkeit“ von Wahrheit etc.), manches allerdings für fragwürdig (Edgar Cayce wiedergeboren in David Wilcock, Nostradamus neue Inkarnation im Amanita-Netzwerk, der IS erobert Südeuropa etc.). Teilweise erscheint es mir auch schräg – womit ich nun nicht die teilweise gewagten Prognosen allein meine – nein.

Es ist eher die Wahrnehmung, dass da jemand nicht allein aus Wahrheitsliebe heraus Informationen weitergibt. Oder dass die „Weltsicht“ etwas skurril ist-  das ist schwer in Worte zu fassen. Wenn ich zum Beispiel David Icke lese oder höre oder meinetwegen Clif High, so schwingt in der Aufnahme von deren Informationen (so grausig sie auch sein mögen) etwas „Gutes“ mit.

Diesen Eindruck habe ich bei Herrn Zimmel nicht; eher schwingt da eben etwas „Schräges“ mit. Freilich habe ich auch nicht den Eindruck, dass hier ein U-Boot am Werk ist-  bewahre! Ich halte Herrn Zimmels Ausführungen für sehr wichtig, da er echte Missstände deutlich und teilweise sogar witzig anzuprangern weiß. Nur wie gesagt:

Man sollte achtsam bei dem sein, was man von wem aufnimmt. Und wer Informationen weitergibt, sollte seine Haltung hier und da überprüfen. Es ist ein Unterschied, ob jemand die Wahrheit weitergeben will oder das, was er dafür hält. Die Grenzen sind freilich fließend. 🙂

Also auch hier: Kritisches Lesen. Ehrliches Empfinden. Und weitermachen.

7 Kommentare zu “Trau, Schau, Wem II

  1. Vielen Dank für die sehr sachliche Analyse und Zusammenfassung. Kritisches und achtsames Lesen und Verarbeiten von Informationen ist sehr wichtig und gleichzeitig offen für Neues sein.
    In diesem Zusammenhang verwundert Amanitas „Crash des Lebenszyklus“ der mit 66.6 Jahren eintreten soll. In meinem Verständnis hat man mit zunehmendem Alter Weisheit und Erfahrung, die man der jüngeren Generation weitergibt, damit diese lernen. Die Indianer hatten z.B. einen Ältestenrat.
    Eine weitere Aussage, die ich sehr interessant finde ist die, dass die „Wahrheit“ so ungeheuerlich ist, dass sie niemand glaubt.
    Dieser Ansatz gefällt mir gut, weil man ins Grübeln gerät, nachdenkt und sich so einiges zusammenspinnt. Dass allerdings Nostradmus im Amanita-Netzwerk reinkarniert sein soll halte ich dann doch für sehr suspekt. In manchen Dingen ist Amanita vielleicht etwas zu esoterisch.
    Armstrong hingegen hat ein Zyklenmodell und geht davon aus, dass die menschliche Natur sich nicht geändert hat. Dieser Ansatz ist nüchtern, das „Denken“ überlässt man dem Computer und die Ergebnisse und Voraussagen sind einfach unglaublich.
    Amanita zu lesen ist meiner Meinung nach wichtig, de sehr viele Informationen und Links zur Verfügung stellt. Insbesondere seine Elektrosmog-Artikelserie war bzw. ist ein Augenöffner für die Gefahren die der Menschheit drohen. Hier bin ich Amanita sehr dankbar, dass ich die Vermeidungsstrategien und Schutzmechanismen praktisch so weit möglich auch umgesetzt habe.

    • Gut gesagt – ich bin Herrn Zimmel auch unbeschadet meiner Kritik an manchen Punkten dankbar für seine Zusammenstellung von Informationen zu brisanten Themen, die man teilweise (s. Elektrosmog) so nirgends findet.
      Was manche seiner Ansichten angeht scheint er mir schlicht ebenfalls blinde Flecken zu haben – so wie wir alle. Grade die von Dir angemerkte Crashphase des Lebens halte ich für zu simpel. Persönlich glaube ich, dass jeder seinen ganz eigenen Höhepunkt des Lebens hat. Schopenhauer schrieb sein Magnum Opus mit 25 (?) – danach kam nicht mehr viel. Charles Bukowski schrieb seine großen Erzähungen nach 50 – und wurde erst mit 60 berühmt. Adenauer wurde mit 72 Bundeskanzler. Also nein – das ist mir zu holzschnittartig und insofern vielleicht Beleg für meine These, dass Herr Zimmel fest an bestimmte Sachen glaubt (Crash-Phase des Lebens etc.) und sich dann die Sachen unbewusst aussucht, die seine These belegen. Ähnlich einer Vertreterin einer anderen Glaubensrichtung, die überall Diskriminierung, Rassismus und Pogromstimmung gegen ihre Glaubensbrüder und -schwestern wittert, alldieweil die Lage ganz anders ist. Aber dies nur am Rande.

  2. Hallo Herr Bär!
    Danke für Ihre Kritik, immerhin haben Sie sich mit Ihrem Kritikobjekt ausreichend beschäftigt, was in Zeiten der Informationsüberflutung & digitalen Demenz eine überaus seltene, lobenswerte Ausnahme ist! 
    (Auch die Tatsache, dass Herr Zimmel einem Austausch mit BBouvier ausweicht)
    Bezüglich BBouvier hängen Sie dem linearen Denken an: 10 Jahre Beschäftigung mit einer Sache ist gut, 20 Jahre besser, also muß 30 Jahre am besten. Wahr ist, daß fast alle früher oder später betriebsblind & starr im Denken werden. In der Crashphase des Lebenszyklus 66+ ist bei den meisten der Geist inflexibel & steckengeblieben. Ich orientiere mich an der Bibel & Nostradamus, keine Perlen vor die Säue zu werfen, denn das produziert letztendlich Schaden für einen selber (außer daß es mir meine wertvolle Zeit stiehlt). BBouvier ist konditioniert wie Pawlowsche Hunde: kaum fällt eines seiner Lieblingsstichworte wie Johannes-Offenbarung werden sofort die vorgestanzen Worthülsen abgesondert. Das Heilmittel ist hier der Zen-Anfängergeist: fast 20 Jahre der Meditation seit Anfang 1997 öffnen langsam meinen Geist. Nach etwa 5.000-10.000 Stunden der Meditation bemerkte ich um 2010, daß der Geist immer tiefer vordringt Richtung Essenz. Dazu noch das Deaktivieren der Schläfenlappen im Hirntraining nach Dr. Eggetsberger, denn unsere mentalen Scheuklappen sitzen in den Schläfenlappen.
    Anmerkung: das mentale Alter korreliert fast immer mit dem offiziellen Lebensalter, genauer gesagt mit dem biologischen Alter, welches in Einzelfällen davon extrem abweichen kann. Eine grobe Heuristik für das biologische Alter ist beim Mann der Erektionswinkel: schlechter als waagrecht (90°) ist ungünstig, denn sind Körper & Geist nicht mehr spritzig genug. *ggg* http://www1.ipn.at/down/eggetsberger-power.pdf
    (Nun kann ich als Außenstehender nicht aufgrund der Schauungen beurteilen, wer von beiden recht hat. Was ich aber machen kann, ist logische Schlüsse zu ziehen. Wenn sich jemand wie BBouvier seit 30 Jahren mit Schauungen beschäftigt und jemand anders wie Herr Zimmel seit 5 oder meinetwegen 10 Jahren – so hat meines Erachtens nach der mit 30 Jahren Erfahrung zunächst mal mehr aufzuweisen.)
    Formell ist auch diese Annahme bzw. Unterstellung von 5-10 Jahren falsch, denn ich begann bereits vor 33 Jahren im Jahr 1983 noch als Kind Bücher aus dem Bereich Astronomie & Grenzwissenschaften wie wild zu exzerpieren, darunter auch zum Thema Prophezeiungen. Während meiner Studienzeit in den 1990ern hatte ich einige Jahre als Nebenjob Hellsichtigkeit, womit ich im Casino schön verdiente. Aber ich habs nicht übertrieben: reingehen, ein paar Hunderte Schillinge mitnehmen & abzischen. Es gibt außer mir fast keine (?) Prophezeiungsforscher, die ebenfalls nachweislich sehr hellsichtig sind. Wahr ist nur, daß meine Kenntnisse zu dem Thema bis 2015 oberflächlich waren. Ich wußte aber, daß das mit Abstand wichtigste aller Vorzeichen noch nicht eingetroffen war & daher noch keine Gefahr besteht: der Bau des 3. Tempels. Als ich dann im August 2015 die offizielle Ankündigung des Tempelbaus hörte, war es ein richtiger Schock für mich: nun war 100% klar, daß wir angezählt sind.
    (Dies hielt BBouvier für unsinnig, da zur Zeit von Nostradamus die Höhe eines Berges nicht in Metern, sondern in Ellen oder Fuss gemessen wurde. Wie sollte also der Seher Nostradamus eine Angabe machen, welche mit einer Maßeinheit zusammenhängen sollte, die er noch nicht kannte?)
    Sorry, das ist eines der üblichen BB-Scherzargumente: Nostradamus schrieb fast ausschließlich über die Ereignisse nach seinem Tod, die er also nicht kennen konnte (nach herkömmlicher Denke). Da sind die Maßeinheiten noch das geringste Problem. Die Verbindung zum Berg/ Fels (v.a. dem Untersberg) sieht man an den Namen der Entschlüsseler, was statistisch extrem unwahrscheinlich Zufall ist (P<0.1%).
    (und seine Einschätzung der Bibel als Vorhersage für unsere Zeit sind für mich Argumente gegen ihn.)
    Sie sollten Roger Liebi lesen & hören, der 180 Bibel-Prophezeiungen minutiös aufgeschlüsselt hat (obwohl ich nicht 100% mit seiner grundsätzlichen Auffassung zum Christentum übereinstimme). BBouvier & andere verfallen dem plumpen Bibelbashing, weil sie keinen Zugang zum Mysterium haben & vor allem selbst nicht hellsichtig sind. Ich glaube, 5000 Stunden Meditation ist das Minimum für den Normalmenschen, damit sich diese Kanäle öffnen (einige wenige habens gleich mitbekommen). Sie als Yoga-Lehrer sollten ein wenig mit der feinstofflichen Anatomie des Menschen vertraut sein (auch wenn es nirgends exakter aufgeschlüsselter wird als im Vortex Healing®).
    (Besser wäre wohl, man würde sein Vorgehen als „unlösbar verwürfelt&verschleiert“ bezeichnen.)
    Nein, er hat es äußerst geschickt für jene verschlüsselt, die nicht würdig fürs Mysterium sind. In allen Mysterienschulen gab es relativ hohe Zugangsbeschränkungen, es geht nicht anders.
    (Kurz gesagt: Herr Zimmel verrühre Sachen, die nicht zusammenpassten und bastele sich daraus seine eigene Sicht der Dinge zusammen.)
    Ich erstelle seit 15 Jahren prognostische Modelle, die nichts anderes tun als das: Dutzende Faktoren zusammenmischen (entweder als Kompositmodell oder anders). Das ist übrigens auch das, was mich von praktisch allen Prophezeiungsforschern unterscheidet: ich bin seit 16 Jahren im tagtäglichen Prognosegeschäft & durfte ich durch Versuch & Irrtum viel lernen. Erst durch die tägliche Praxis als Prognostiker weiß ich empirisch aus der Erfahrung, was geht & was nicht. Ich konnte basierend auf diesem Wissen auch völlig neue Modelle erstellen, die es meines Wissens überhaupt nirgends auf der Welt gibt, z.B. Wetterprognosen Jahre im vorhinein. Sorry, aber die Spekulationen der anderen Prophezeiungsforscher sind ein bißchen wie Eunuchen, die heiße Sexratgeber schreiben: sie malen sich in den schönsten Farben aus, wie es wohl wäre… Die meisten davon haben persönlich keine (nnensnwerte) Hellsichtigkeit, 0% Treffer & maßen sich trotzdem, die Zukunft zu prognostizieren… verrückter geht’s kaum.
    Ihre Interpretation meiner Börsenprognosen ist ebenfalls teilweise falsch, denn Sie vermischen die verschiedenen Zeitebenen. Vor allem verwechseln Sie die beiden Hauptebenen taktisch (1-12 Monate) & strategisch (1-20 Jahre). Z.B. war die Aussage zum Yuan strategisch gemeint. Ich habe die Interviews aus diesen 3 Gründen bald wieder gestoppt:
    1. Mit Interviews ist maximale Präzision kaum möglich. An meinen Schriften feile ich lange herum, weil viele Beschreibungen derartig neu & ungewöhnlich sind, daß sie keinen Kontext zur Einbettung haben & daher leicht mißverstanden werden.
    2. Taktische Prognosen werden permanent angepaßt, 8 Monate seit dem letzten Interview sind im Börsenkontext eine halbe Ewigkeit. Zum Vergleich: es gibt Börsenprognostiker, die ihre Meinung täglich ändern & automatische Handelssysteme (HFT), die ihre „Meinung“ (= Position) sekündlich ändern.
    3. Drittens gilt, daß die Antworten auf Fragen oft irgendwann später als Intuition auftaucht (Stunden, Tage, Wochen). Eine einzige Intuition von der Quelle ist wertvoller als viele Stunden nachdenken.
    Mit besten Grüßen
    Manfred Zimmel

    • Hallo Herr Zimmel, danke für die Replik (der Schluss scheint zu fehlen). Wie gesagt, teile ich Ihre Ansicht, was die Kompetenz angeht, nicht ganz (halte da BBouvier nicht für so konditioniert, wie Sie ihn schildern), aber es freut mich, dass Sie hier etwas über Ihren Hintergrund geschildert haben, was doch das Bild zu Ihnen runder macht. Außerdem ist die Hauptsache doch, dass man sein Bestes in die Welt gibt, um am Ende wie Ulrich von Hutten sagen zu können: Ich hab’s gewagt! Und das haben Sie sicherlich bzw. tun Sie ja noch.
      Insofern beste Grüße aus der alten Kaiserstadt in die andere alte Kaiserstadt CB

    • Ah – pardon, die Antwort war doch vollständig, sie war nur unvollständig angezeigt worden. Nochmals danke – Herrn Liebi werde ich mir mal zu Gemüte führen. Allerdings bleibe ich bis dahin zur Bibel skeptisch – dass ein Werk, welches ein Konvolut vieler Schreiber ist und zudem noch von einer nicht unbedingt für Wahrheitsfindung bekannten Institution zusammengestellt worden war, verdeckte Hinweise auf das Ende der Zeiten enthält, erscheint mir persönlich einfach unwahrscheinlich. Aber gut – Lesen bildet, daher werde mich dereinst auch mit Herrn Liebi beschäftigen. Freut mich, dass Sie Zen machen – mache ich auch, aber erst seit 5 Jahren. Dennoch scheint mir, dass, was die Intuition oder Einsichten angeht, diese maßgeblich von unserem Willen zur Wahrheit bestimmt werden – falls dies der korrekte Ausdruck ist. Ich kannte mal eine Dame, die der festen Überzeugung war, Gott spräche durch sie. Ich konnte ihr nicht begreiflich machen, dass da ein Schelm (oder mehrere) von einer anderen Ebene sich einen Schabernak mit ihr erlaubten. Schätze, wir treten mit dem in Resonanz, was unserem innersten Wesen entspricht.
      Falls Sie dies noch lesen, könnten Sie evt. freundlicherweise noch auf David Icke und Harold W. Percival Bezug nehmen – ersterer scheint mir persönlich einer der größten „Wahrheitssucher“ zu sein, letzterer schrieb das für mich zu den tiefsten Büchern gehörende „Thinking and Destiny“.
      In jedem Falle nochmal schönen Gruß in die Stadt von Kottan ermittelt C. Baer P.S.: Ah – fällt mir noch ein: zu den Vorhersagen im Interview – ich meine, der Interviewer hätte Sie dezidiert nach den Prognosen für 2016 bzw. für den Sommer dieses Jahres gefragt, oder? Müsste das aber nochmal nachhören – wozu ich jetzt zu faul bin. LG CB

      • Hallo Herr Baer,
        danke.
        Der Wahrheitsgehalt von Icke ist 70-80%, was recht hoch ist.
        Ich kann gar nicht von keiner mittelfristigen Yuan-Prognose gesprochen haben, weil ich dafür kein Modell habe & das auch eine so gut wie irrelevante Frage ist, solange er noch de facto an den USD gekoppelt ist (2% Unterschied zu Anfang 2016). Die Bewegung ist hier im letzten Jahrzehnt (10%) so winzig wie in anderen Währungen in einem Tag. Falls dieser Eindruck erweckt worden wäre, dann ist es ein Mißständnis (= einer der 3 Gründe, warum ich diese Interviews stoppte).
        mit besten Grüßen
        Manfred Zimmel

      • Hallo Herr Zimmel, danke ebenfalls – hatte mich nur gewundert, da Icke bei Ihnen (meines Wissens nach) noch keine Erwähnung fand. Habe nochmal im Interview nachgeschaut: Sie werden in Min 29.30 explizit gefragt, welche Währungen bis zum Sommer 2016 stark und welche schwach sein werden. Darauf befragt sagen Sie, der Yuan, der Yen und der Rubel seien Ihre Favoriten und Sie erwarteten beim Yuan die größten Anstiege. Das war in der Rückschau falsch – und ist ja auch kein Drama, aber dann machen Interviews wohl tatsächlich wenig Sinn. Beste Grüße nach Wien C. Baer

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