Wo bleibt das Positive? II

Immer enger, leise, leise, ziehen sich die Lügenkreise….. um mal Fontane etwas abzuwandeln…..

Nizza…. Der Putsch in der Türkei…… in der Ukraine ziehen hunderttausende Menschen in einem Protestmarsch nach Kiew…. Reaktion in der LP (Larifari-Presse) – Null. Nichts. http://quer-denken.tv/ukrainer-stehen-auf-zigtausende-auf-einem-friedensmarsch-nach-kiew/

In Würzburg sticht ein siebzehnjähriger Afghane (Flüchtling) auf Passagiere eines Regionalzuges ein…… in Frankreich sticht ein Marrokaner auf eine Frau und ihre drei Töchter ein (sie seien zu leicht bekleidet gewesen) – die achtjährige Tochter ist in Lebensgefahr….  Politikänderung? Nein – aber mehr Überwachung – das ja!

Wie lange noch? WIE LANGE NOCH? Noch eine ganze Weile…… es wird leider noch eine ganze Weile dauern, bis das Schweigen sich ändern wird. Erst müssen noch manche Lektionen gelernt werden:

Zum Beispiel, dass Zivilcourage sich nicht in einem „Kampf gegen Rechts“ zu erschöpfen hat. Dass Toleranz nicht heisst, Minderheiten zu achten und die Mehrheit zu verachten. Dass Rassismus kein Privileg des weißen Mannes ist. Dass Männer nicht alle Vergewaltiger sind. Usw. usf.

Und vor allem, dass die, die es zulassen, dass bestimmte Probleme sich intensivieren, genau dieselben sind, die dann später die Lösungen für diese Probleme präsentieren werden. Kurz: Dass am Ende alles, was uns von oben erzählt wird, Lug und Trug ist. ALLES! Alles Wesentliche jedenfalls.

Bis dahin (zu dieser Erkenntnis) ist‘s aber noch ein Weg….. und so bleiben für den Moment „nur“ die uralten, ewig-neuen Grundsätze, die Menschen schon immer geholfen haben…. Die Wahrheit zu sprechen. Ach, täten wir das doch nur! Aber nein, lieber das Maul halten – nicht auffallen, nicht anecken…. Ach, trauten wir uns doch, die DEMOKRATEN zu sein, die wir angeblich sind – und nicht diese schrecklichen Zerrbilder von Demokraten, die tatsächlich Duckmäuser, Denunzianten, Demagogen und schlicht Deppen sind! Ja, Deppen!

Ach zum Teufel….

Wie wäre es denn mal, sich nicht darum scheren, was andere von uns denken!

Sein Herz zu fragen, was man tun soll!

Sich klarzumachen: Ich mache hier eine Erfahrung auf dieser Welt! Da geht es nicht um Gemütlichkeit und Bequemlichkeit, sondern um Entwicklung! Um Mut! Das haben wir doch alle in uns!

Genau so wie die Möglichkeit, sich zu entscheiden – wollen wir das Rechte und Richtige tun? Oder wollen wir alles für MICH-MICH-MICH? Dann müssen wir uns auch nicht wundern, wenn eines Tages MICH-MICH-MICH an der Tür klopft….. Gnade? Haben Sie auch nicht gezeigt. Gerechtigkeit? Sind Sie etwa dafür eingetreten? Wahrheit? Ich bitte Sie – es geht um Interessen. Und jetzt bitte mitkommen…..

Wollen wir das denn wirklich? Dass unsere Kinder uns einst fragen: War Euch Grillen und Public Viewing wirklich wichtiger als die Wahrheit wissen zu wollen? Aber ach – die Kinder sind ja noch verlorener in den Lügengespinsten um uns herum……

Aber dennoch: Es bleibt die Möglichkeit, das Wahre zu sprechen – da, wo es angebracht ist. Man kann es sich auch gut gehen lassen – nur nicht zum Nachteil anderer.

Und warum diese Betonung von Etiketten? Ich bin…… schwarz, weiß, Deutscher, Ausländer…. Muslim, Christ….. das sind nur Etiketten. Und es wäre auch nicht verkehrt, darauf hinzuweisen, dass sie relativ sind. Die Etikette „Deutscher“ hat ihren Wert – so wie die Etikette „Muslim“ auch. Aber dafür töten? Andere umbringen? Diesen Schwachsinn OFFEN ansprechen – das wäre schon was.

Und auch, dass es jedem Volk gestattet sein sollte, so zu leben, wie es will. Und sich dafür entscheiden zu dürfen, wieviel Einwanderung es möchte. Freude und Ehrfurcht vor dem eigenen Erbe zu lehren – was für einen Wert hat es sonst!? Es nicht zum Götzen machen – aber auch nicht verachten, wie’s heute geschieht (und nur, um neue Götzen zu errichten – pfui Deibel, die Heuchler und Pharisäer von heute…..).

Gütig zu sein, mitfühlend zu sein. Das wird verdammt nochmal schwer genug sein die nächsten Jahre – möglich aber ist es! Meine Großmutter hatte einen russischen Kriegsgefangenen auf dem Hof – der wurde gut behandelt! Der wollte gar nicht mehr weg! Ja – auch so was gab es! Und es wird wichtig sein, andere als Menschen zu sehen und nicht als „Du Ungläubiger!“ und ähnlichen Schwachfug.

Folgten wir mehr unserer Intuition, so würden wir auch besser erkennen können, wo der Wahnsinn geschieht – aber es sind so viele so wenig im Kontakt mit sich selbst – im Ernst, manchmal kommt es mir vor, als laufe ich neben leeren Hüllen in der Stadt herum….. Zombies, die auf ihr Dummphone schauen (smart kann man die Körperhaltung nicht gerade nennen) und vor allem so wenig im Kontakt mit sich selbst zu sein scheinen…..

Es stehen uns Alpträume bevor….. und dennoch wünschte ich, wir würden uns trauen, mehr tagzuträumen……. In die Wolken statt auf kleine Bildschirme zu gucken, so dass der Blick sich weitet und nicht verengt……

Na gut – was soll’s  – et kütt wie et kütt, sagt der Kölner…. Die Blindheit wird ihre Konsequenzen mit sich bringen und wir werden Mut brauchen – viel Mut sogar an manchen Stellen.

Doch meine große Hoffnung ist dies: Wir werden diesen Mut auch in uns finden können! Als meine Großmutter mit meinem Vater im April 45 von amerikanischen Terrorfliegern (anders kann man diese Flieger nicht nennen) im Flüchtlingstreck in Bayern angegriffen wurden, sprang meine Großmutter mit meinem Vater (er war drei Jahre alt)  in einen Straßengraben.

Um sie herum schrien Menschen, fielen Bomben, zerrissen die Flüchtenden, wie die MG Salven auch – aber meine Großmutter, die eine eher kalte Person war, nicht das, was man liebevoll nennen würde (was auch aufgrund ihrer eigenen Vita erklärlich ist, was aber nun zu weit führen würde) – meine Großmutter beugte sich über meinen Vater, bedeckte ihn mit ihrem eigenen Körper  –  war bereit , die Kugeln für ihn abzufangen. Sie tröstete meinen Vater, beruhigte ihn. Das hat mein Vater nie vergessen.

Der Angriff ging vorüber, die Überlebenden sammelten sich auf der Straße. Darunter meine Großmutter und mein Vater. DAS sind Geschichten, die uns Mut machen können! Und diesen Mut werden wir brauchen. Jeder und jede von uns.

2 Kommentare zu “Wo bleibt das Positive? II

  1. Das Positive ist, dass es noch nicht so schlimm ist wie es „prognostiziert“ wird. Die Wahrnehmung ist allerdings je nach Örtlichkeit sehr unterschiedlich.
    Heute sind die Artikel von Armstrong meiner Meinung nach „Pflichtlektüre“. Es geht um die Türkei Ob der Putsch ein Fake oder Real ist und die italienischen Banken.
    Im letzteren Artikel schreibt er auch von einer Pitchfork Revolution. Fand ich amüsant, da Markus Gärtner der beim Kopp Verlag schreibt diesen Ausdruck öfters benutzt.
    Der War Cycle nimmt an Intensität zu. Vielleicht gibt es ja jemand der sich die CD’s angeschaut hat und darüber schreiben kann

  2. Die Palmblätter prognostizieren für den Herbst einen Terroranschlag im Süden Deutschlands auf einem großen Fest mit sehr vielen Toten und noch mehr Verletzten. Zeitlich passt das leider mit den Sternenkonstellationen zusammen. Wir haben demnächst Anfang September Mars/Saturn und im Oktober Mars/Pluto, beide als Konjunktion. Das bedeutet leider Terror und Gewalt. In der aktuellen Lage kann ich mir diese Prognose vorstellen. Was dann allerdings in den deutschen Landen los ist möchte ich mir lieber nicht vorstellen.

    Ich möchte auf einen Artikel von Armstrong hinweisen vom 27. Januar dieses Jahres der sich mit Seuchen und Krankheiten auseinandersetzt. Das Antibiotikazeitalter geht zu Ende. Der Artikel schließt mit: „We are in a very strong upward cycle for disease. This will geht worse aus we enter the 2017 to 2020 timeframe.

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