Sind die auf Drogen? Ne – es sind Ideologen

Die traurigen (und zukunftsweisenden) Ereignisse von Köln haben immerhin neben der Tatsache, dass sie manche aufgeweckt haben, den Effekt, dass mehr und mehr Ideologen sich als das erweisen, was Ideologen ausmacht: An starren, realitätsfernen Weltbildern festhaltende Menschen.

Bei manchen Kommentaren zu Köln habe ich mich echt gefragt, ob die betreffenden Schreiber auf Drogen sind, da deren Aussagen eine derart starke Realitätsverzerrung aufwiesen. Zum Beispiel ging es hier einer Feministin darum, zu betonen, dass prinzipiell alle Männer Vergewaltiger sind. http://www.tagesspiegel.de/politik/nach-den-uebergriffen-in-koeln-warum-habt-ihr-keinen-respekt/12810330.html

Ein kluger Satz: Prinzipiell sind auch alle Männer Mörder, Väter, Soldaten, Helfende, Gefängniswärter etc. Merke: Je dümmer die Verallgemeinerung, desto größer offenbar der intellektuelle Notstand. An weiteren Nachweisen für diesen Notstand an klarer Sicht und guten Argumenten herrschte nach Köln kein Mangel.

Da wurde an anderer Stelle eine Frau bezichtigt, sie habe ihre Anzeige von Köln aus Rassismus gemacht. http://www.breitbart.com/big-government/2016/01/13/2770829/

Wieder eine andere Dame beklagte nicht etwa das Fehlen von Verteidigungsmaßnahmen in Form prügelnder deutscher Männer, sondern brachte das Beispiel, wie zwei weiße Männer in einer U-Bahn einen nicht-weißen Mann verprügelt hätten, der Frauen dort belästigt hätte. Dies dürfe nicht sein bzw. sollten weiße Männer weiße Frauen nicht beschützen. http://www.deutschlandfunk.de/gewalt-gegen-frauen-sexualstrafrecht-ist-schon-immer-ein.694.de.html?dram:article_id=342078%20%20%20%20Das%20ist%20echt!!!!!

Ja, ist der Notstand arg groß, dann bezichtigt man auch schon mal gerne die anderen der Methoden, die man selber anwendet. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/fluechtlinge-wie-man-mit-der-mistgabel-argumentiert-kolumne-a-1071937.html

Einem klugen Kopf fiel am Rande auf, dass es als Reaktion auf Köln wie vorher auch auf Paris oder andere Vorfälle niemals eine Demonstration empörter Muslime gegeben habe, die sich gegen die Belästigung deutscher Frauen ausgesprochen hätten. Ein guter Punkt: Mir wäre so etwas auch nicht aufgefallen. http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/hallo_liebe_muslime_wo_seid_ihr

Die Trägerin eines Fernsehpreises, Dunya Hayali, versuchte sich als Mutter aller Relativierungen und twitterte: Nicht Ausländer, sondern Arschlöcher belästigten Frauen. http://www.welt.de/vermischtes/article150798458/Nicht-Auslaender-sondern-Ar-belaestigen-Frauen.html

Als Vater der Relativierungen folgte ihr auf dem Fuße Rudolf Augstein, welcher aus seinem Elfenbeinturm heraus bemängelte, man tue ja grade so, als wären in Köln Frauen verspeist worden. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/koeln-wenn-sexismus-und-rassismus-sich-treffen-kolumne-a-1071403.html

Immerhin gab es auch hier und da scharfe Stimmen, die entsprechend dagegen hielten – Henryk Broder mit seiner mosaischen Narrenkappe durfte aussprechen, was manche nicht zu denken wagen.
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/nicht_auslaender_sondern_arschloecher_belaestigen_frauen

Weltweit sorgten die Ereignisse ebenfalls für ein gewaltiges Medienecho, was manche Länder sehr in ihrer Politik von zu schützenden Grenzen bestärkt haben dürfte. http://www.express.co.uk/news/world/634815/Cologne-attacks-fury-migrant-sex-cover-up-refugee-event-groping-Germany

Ein paar Dinge sind mir noch zusätzlich aufgefallen:

Einmal war es erstaunlich, dass die Ereignisse von Köln doch sehr lange in den Medien behandelt wurden. ich nehme an, dass sie hier bewusst zum Angstschüren verwendet werden, so dass der Polizeistaat mit flächendeckender Überwachung eingeführt werden kann (als Notwendigkeit, um uns alle vor bösen Menschen zu beschützen).

Eine interessant klingende Verschwörungstheorie geht davon aus, dass die Ereignisse von Köln ein Fake waren, also inszeniert wurden – und dies nur zu dem oben erwähnten Zwecke bzw. auch, um Deutschland auf den Truppeneinsatz in Syrien vorzubereiten (Rache für die syrischen Grapscher)?

Beides klingt für mich nicht einleuchtend, ABER den Kern der Aussage, dass diese Ereignisse für innenpolitische Zwecke der Verschärfung von Gesetzen etc. dienen sollen, würde ich unterschreiben.

Dass es nicht unnormal ist, dass, wenn Massen von jungen Männern, welche zudem mit völlig anderen und zum Teil völlig falschen Vorstellungen von Frauen hier ankommen, es zu solchen Ereignissen wie denen von Köln kommen kann – ja, dass es zu ihnen zwingend notwendig kommen muss! Das hat sich noch nicht als Erkenntnis durchgesetzt.

Zu erkennen, dass hier die bewusste Destabilisierung eines Landes betrieben wird, ist aber eine Voraussetzung, um den Zorn, der im Moment bei vielen größer wird, in die richtigen Bahnen zu lenken. Und auch die Erkenntnis, dass diejenigen, die diese Politik der Zuwanderung zuvieler Menschen zulassen, ganz genau wissen, dass sie damit die Gesellschaft schwächen und in kleinere, sich misstrauisch gegenüberstehende Teile spalten.

Auch wenn die Ereignisse von Köln ekelhaft waren: Die Schuldigen sind NICHT ALLEIN die Täter von Köln – sondern eben diejenigen, die diese Situation erst ermöglicht haben. Die sitzen allerdings an ganz anderen Stellen – und dahin sollte man das Augenmerk richten, wenn man wirklich etwas verändern will.

Ansonsten befürchte ich, wird unser ideologisches Gefängnis bald bezugsfertig sein…. In dem Toleranz und Fortschritt und Gleichheit etc. gelten – und doch nur leere Worthülsen sind, Zerrbilder dessen, was sie eigentlich aussagen. Im Namen des Kampfes gegen Rassismus, Homophobe, Rechtsextreme etc. wird man genau das machen, was alle bisherigen Gesellschaften mit denen taten, die unliebsame Meinungen vertraten:

Man wird drangsalieren, einschüchtern, mundtot machen, verfolgen, verurteilen, einsperren. Alles im Namen des Fortschritts und der Gerechtigkeit. Und man wird es nicht so nennen und nicht so sehen. Denn Ideologie macht blind. Und grausam.

Und das ist das für mich Beängstigendste – daß man wieder hässliche Dinge im Namen vermeintlich höherer Wahrheit tun und zulassen wird. Bis endlich – hoffentlich – eines Tages der Groschen fällt.

3 Kommentare zu “Sind die auf Drogen? Ne – es sind Ideologen

  1. Moin aus Bonn,

    ich les ja schon eine Weile den Newsletter und schau ab und an mal auf der Seite, aber dieser Kommentar ist der beste, den ich bisher von Dir gelesen habe. Da muß ich jetzt nicht mehr ins Detail gehen, da Du schon im ersten Absatz die derzeitige Situati

  2. Es musste zu „Köln“ kommen. Und es wird bei gleichen Voraussetzungen immer wieder „zu so etwas“ kommen. Die Eigenart dieser jungen Menschen, deren schiere Anzahl, die rasend schnellen Kommunikationsmöglichkeiten, die auch für abgeklärte Eingeborene außergewöhnlichen Umstände zu Silvester…
    Da sind junge Männer in Feierlaune, wer will denen verdenken, dass die sich nicht durchlesen, was auf den Raketen steht? Können die ja gar nicht. Die kennen so was nur als Waffen, nun plötzlich am 29.12. kaufen die sich das und die Begeisterung beim Abbrennen kann ich voll nachempfinden. Dazu Alkohol, die Kumpels, der Stolz über das Erreichte (Nach Hause telefonieren: „Wir haben’s geschafft, Papa!“) …

    Und wir regen uns auf? Völlig vorhersehbar war das!
    Die Polizei hat nur ihren Job gemacht, die Jungs des Platzes verwiesen, dabei in die Bahhofshalle gedrängt. Wo die Mädels vom Zug kommend durch die Meute mussten. Aus Neckereien wird schlimmeres, man kollidiert erst versehentlich, dann absichtlich, dann wird Grapschen draus und Klauen auch. Ergibt sich alles wie von selbst.
    Wie man hier von einem Verdacht sprechen kann, so etwas ginge nur organisiert? Ja, im gewissen Sienne schon. Die Einreise dieser Jungs war organisiert. 😦

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