Vergewaltigungen durch Asylbewerber

Schon lange geistern Gerüchte durch das Netz, dass Asylbewerber häufiger als Deutsche als Täter von Vergewaltigungen in Erscheinung treten. Auf manchen Seiten wird dabei auch mal der sofortige Untergang des Abendlandes beschworen (der allerdings bisher noch nicht eingetreten ist).

Die Rechten dramatisieren normalerweise, die Linken bagatellisieren (und die Medien ebenfalls). Wie es wirklich ist, ist von daher schwer zu beurteilen, da noch keine aktuellen Kriminalstatistiken der Polizei für dieses Jahr vorliegen. Und selbst wenn dies der Fall wäre, so bliebe das alte Churchill-Bonmot zu Statistiken und dass es mit Sicherheit eine Dunkelziffer X gibt, da niemals alle Taten zur Anzeige gebracht werden.

Aus den Daten der Vergangenheit mag sich indes etwas mehr Klarheit gewinnen lassen, was der folgende Artikel zu tun versuchen wird. Dabei werden die Polizeilichen Kriminalstatistiken der Jahre 2010 bis 2014 sowie Daten zu den Asylbewerbern der entsprechenden Jahre herangezogen werden.

Bevor wir beginnen noch dies vorweg: Der dieses Jahr dramatisch anmutende Zustrom von Asylbewerbern und sogenannten „Flüchtlingen“ (sogenannt deswegen, da ein Großteil der unisono so benannten Flüchtlinge de facto keine sind bzw. sie als Armuts- oder Wirtschaftsflüchtlinge gelten müssten, s. Balkan oder Afrika)wird schätzungsweise zu ein bis zwei Millionen Asylbewerbern in 2015 führen.

Was dabei etwas aus dem Fokus gerät, ist, dass bereits die Steigerungen der Jahre zuvor teilweise besorgniserregend ausfielen. Wenn wir die Jahre von 2008 bis 2014 betrachten, so stiegen in dieser Zeit die Asylbewerberzahlen in der EU von 225.000 auf 627.000 Asylbewerber.

Die stärksten Zuwächse (prozentual) hatten dabei die Länder Estland, Ungarn und Deutschland zu verzeichnen.
In Estland stiegen die Asylbewerberzahlen im genannten Zeitraum von 15 auf 155.
In Ungarn von 3.000 auf 42.000.
Und in Deutschland von 27.000 auf 208.000.
Die Zahlen sind in den Statistiken der Europäischen Union einsehbar. http://ec.europa.eu/eurostat/de/web/asylum-and-managed-migration/data/database (Dort auf die dritte Tabelle von oben klicken – „Asylbewerber und erstmalige Asylbewerber“).

Schon bei diesen Zahlen fällt auf, dass Deutschland im Vergleich zu anderen Staaten der EU einen unverhältnismäßig großen Anteil an Asylbewerbern aufgenommen hat. Dieses Jahr hat sich dies nochmals dramatisch zugespitzt – wenn man zum Vergleich sieht, dass Polen 2014 8.000 Asylbewerber zu verzeichnen hatte (eine Zahl, die wir an einem Tag schafften, schaffen – und wie lange noch schaffen werden?), so könnte man schon ins Grübeln geraten.

Und wenn man sich die hilflosen Maßnahmen und Pseudobegründungen unserer Politiker anschaut, kann Einem ganz flau – oder heiß werden, je nach Gemütslage (Grenzen können nicht geschützt werden! – Ach ja? Was machen denn Ungarn, Türken und andere? Oder die Polen an ihrer Ostgrenze zur Ukraine? – Wir schaffen das! – Bis wann? Bis wir vier Millionen aufgenommen haben? Oder vielleicht sechs?

Das bringt keine zusätzlichen finanziellen Belastungen! – Soso … man rechne mal aus, was da an Wohnraum errichtet werden müsste. Was die Betreiber der Asylbewerbereinrichtungen an Geld beziehen. Was für Schätzungen es zur Tuberkulose-Behandlung bei den Asylbewerbern gibt. Etc. pp. Die endgültigen Zahlen dürften ein Vielfaches dessen sein, was man im Moment in den Raum stellt).

Es erinnert mich ein wenig an die griechische Finanz-Tragödie, die 2010 begann. Dort hieß es auch anfangs: Die Griechen müssen sich selber helfen! (So Herr Schäuble im Februar 2010). https://oconomicus.wordpress.com/tag/schauble-zitat/

Im Moment belaufen sich die Kreditzusagen gegenüber den Griechen auf 237 Mrd. Euro – man hat also am Ende doch „geholfen“. Was uns dies am Ende kosten wird, ist noch unklar. https://de.wikipedia.org/wiki/Griechische_Staatsschuldenkrise

Wenn man jetzt noch über das Bildungs- und Ausbildungsniveau der Asylbewerber länger nachdächte oder sich vor Augen führte, welche langfristigen Tendenzen der Kapitalkonzentration, der Automatisierung und Rationalisierung bei uns weiterhin parallel am Werk sind, so könnte es einem wie Heinrich Heine gehen. https://nachrichtenaushinterland.wordpress.com/2014/10/27/armut-ii/

Und wenn man dann noch mehr Dinge ins Kalkül zöge, würde man, wenn nicht schlaftablettenabhängig wohl zu einem ähnlichen Schluss wie Goya kommen: Der Schlaf der Vernunft bringt Ungeheuer hervor. https://nachrichtenaushinterland.wordpress.com/2015/06/08/was-ist-die-nachsten-jahre-zu-erwarten/

Daher sollten wir uns schnell wieder dem eigentlichen Thema zuwenden, da es doch zumindest überschaubar scheint. Ad rem also:

Von 2010 bis 2014 stieg die Zahl der Asylbewerber im Asylbewerberleistungsbezug von 130.000 auf 363.000 im Jahre 2014. Die genauen Zahlen kann man hier einsehen: https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Soziales/Sozialleistungen/Asylbewerberleistungen/Tabellen/4_3_ZV_AufenthaltsrechtlStatus.html

Seit 2012 sind dabei die Zahlen deutlich innerhalb von zwei Jahren angestiegen. 2011 setzte der Bürgerkrieg in Syrien ein – und 2012 wurden die Zahlungen an Asylbewerber von der Bundesregierung drastisch erhöht. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/asylbewerber-laender-zahlen-346-euro-pro-monat-a-851272.html

Kurz danach erhöhten sich dann die Asylbewerberzahlen bei uns (was nun nicht heißen soll, diese Erhöhung sei der maßgebliche Grund für den Anstieg gewesen. Diese Gründe könnten wir erst wirklich kennen, wenn wir wüssten, was genau in den Hinterzimmern in Washington und Berlin und anderswo besprochen wurde und wird. Leider wissen wir dies aber nicht).

Kurzer Einschub: Die Darstellung der deutschen Medien, dass quasi aus dem Nichts eine große Flüchtlingskatastrophe eingetreten ist, der man auf unserer Seite durch die Öffnung von Grenzen und Herzen (und bald auch Geldbeuteln) zu begegnen habe, entbehrt dabei nicht einer gewissen Naivität. Eher sollte man sich an politischen Interpretationen wie der Frage nach der Migration als Destabilisierungsmittel versuchen. Aber psst: Nicht heute. Nicht hier. http://www.faz.net/aktuell/politik/politische-buecher/migration-erpressung-die-neue-superwaffe-1609116.html

Zurück zum Thema: Eine grundlegende Problematik muss dem Vergleich in der Statistik vorausgehen – im Grunde müsste ich, um einigermaßen seriöse Zahlen zu haben, die Altersstruktur der Tatverdächtigen berücksichtigen – was allerdings leider nicht möglich ist, denn das Bundeskriminalamt veröffentlicht keine Altersstruktur der Asylbewerber, nur eine von allen nicht-deutschen Tatverdächtigen, in der die Asylbewerber altersmäßig nicht erkennbar sind.

Ich konnte daher lediglich alle deutschen Tatverdächtigen der Jahre 2010 bis 2014 mit allen tatverdächtigen Asylbewerbern (wozu Asylbewerber im Asylverfahren, sogenannte geduldete Asylbewerber und Kriegsflüchtlinge gehören) vergleichen.

Als Grundannahme ging ich von 60 Millionen Deutschen aus, d.h. rechnete die Ausländer und Deutschen mit Migrationshintergrund (etwas grob) heraus. Außerdem habe ich nur die Männer berücksichtigt, da Frauen als Tatverdächtige im Delikt Vergewaltigung kaum vertreten sind.

Diese Zahlen stellen sich nach Auswertung der PKS von 2010 – 2014 wie folgt dar:

Zahlen Tatverdächtige Vergewaltigung

Alle Daten stammen wie gesagt aus den Bevölkerungsstatistiken des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden sowie den Polizeilichen Kriminalstatistiken von 2010 bis 2014. http://www.bka.de/DE/Publikationen/PolizeilicheKriminalstatistik/2014/2014Standardtabellen/pks2014StandardtabellenTatverdaechtigeUebersicht.html

Ein Nachtrag: Interessant war bei der Auswertung auch, dass der Anteil der nicht-deutschen Tatverdächtigen im Delikt Vergewaltigung in allen (bis auf einem) Jahr nah bei 30% war. Im Detail: Der Anteil nicht-deutscher Tatverdächtiger –

2010 – 30%
2011 – 19%
2012 – 29%
2013 – 28%
2014 – 31%

Der Anteil von Ausländern in der Bundesrepublik liegt um 10%. Wenn man berücksichtigt, dass der Anteil von Deutschen mit Migrationshintergrund und Ausländern zusammen bei ca. 20% liegt, so kann man sich ausmalen, dass der Anteil an Vergewaltigungen von Deutschen mit Migrationshintergrund und Ausländern zusammen noch signifikant höher sein dürfte.

Ob nun bei 40 oder 50% oder noch höher bleibt jedem selbst frei nach eigenem Gruselfaktor zu schätzen überlassen. Es ist von daher auch anzunehmen, dass entsprechende Statistiken, die den Migrationshintergrund berücksichtigen, nicht vor einer grundlegenden Änderung der politischen Wetterlage veröffentlicht werden dürften.

Ebenso dürften kriminologische Untersuchungen zum Phänomen der Gruppenvergewaltigung (also mehrere Männer, die eine Frau gemeinsam vergewaltigen) und deren Auftreten in den verschiedenen Bevölkerungsgruppen lange auf sich warten lassen (2014 gab es bei den Gruppenvergewaltigungen 277 deutsche Tatverdächtige und 433 ausländische Tatverdächtige, darunter 24 Asylbewerber).

Welcher Kriminologe wollte sich schon in eine unangenehme Ecke stellen lassen?

Doch zurück zu den Asylbewerberzahlen: Während der Anteil der deutschen Tatverdächtigen (wie auch der der nicht-deutschen Tatverdächtigen gesamt) seit 2012 am Sinken ist, ist der Anteil der Asylbewerber seitdem logischerweise gestiegen.

Wenn man nun versucht, beide Werte ins Verhältnis zur Gesamtzahl der jeweiligen Gruppe zu setzen, sieht es wie folgt aus: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Asylbewerber eine (im Regelfalle deutsche) Frau vergewaltigt, war gegenüber der Wahrscheinlichkeit, dass ein Deutscher dies tut

2014 11 x so hoch
2013 11 x so hoch
2012 16 x so hoch
2011 17 x so hoch
2010 11 x so hoch

ABER es sei hier noch einmal angemerkt, dass die Berechnung insofern schief ist, da man die Altersgruppen vergleichen müsste – da die Mehrheit der Asylbewerber wie erwähnt junge Männer sind, müsste man sie mit den entsprechenden deutschen Altersgruppen vergleichen, was nicht möglich ist, da es keine altersmäßige Darstellung der tatverdächtigen Asylbewerber gibt.

Wenn wir als Beispiel annehmen würden, dass alle tatverdächtigen Asylbewerber bei Vergewaltigungen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren waren, so stünden ihnen 1.607 tatverdächtige deutsche Männer aus einer Gruppe von fünf Millionen deutschen Männern im Alter zwischen 18 und 30 Jahren gegenüber.

Insofern läge dann die Wahrscheinlichkeit, dass ein Asylbewerber eine deutsche Frau vergewaltigt, nur noch bei dem Zweieinhalbfachen der Wahrscheinlichkeit, dass dies ein Deutscher tut, was sich schon weit weniger dramatisch anhört – aber immer noch ungleich höher ist. Zudem auch diese Rechnung nicht stimmen kann, da sicherlich auch Asylbewerber in einem Alter jenseits der 30 Jahre als Tatverdächtige aufgefallen sind.

(Nebenbei und als ketzerischer Gedanke: Die jungen Männer zwischen 18 und 30 Jahren sind bekanntermaßen die sogenannten „Männer im wehrfähigen Alter“. Wenn ich mir nun vorstellen würde, dass der Zustrom der Asylbewerber, wie wir ihn den letzten acht Wochen zu verzeichnen hatten, anhielte, so hätten wir Ende nächsten Jahres ca. drei-vier Millionen weitere junge Männer im wehrfähigen Alter hier. Eine deutsch-syrische Brigade allein dürfte da nicht ausreichen…… und was sich sonst noch für Folgerungen hinsichtlich des Zusammenlebens ergeben, mag sich jeder selber in schlaflosen Nächten ausmalen). Doch zurück zum Thema:

Was jedenfalls als Schlussfolgerung aus der momentanen Situation des Asylzustroms ganz logisch ist, ist, dass Asylbewerber zunehmend als Täter auftreten werden: Massen junger Männer in Unterkünften zusammen gepfercht, zudem mit ganz anderen kulturellen Prägungen und Bildern zu Frauen und Sexualität im Kopf als wir, dazu die Langeweile in den Unterkünften, nichts zu tun den ganzen Tag etc. Auch Deutsche kämen da auf dumme Gedanken.

Gleichzeitig sind manche kulturellen Unterschiede derart groß, dass in unserer Gesellschaft schon jetzt zwischen den bereits existierenden Gruppen von Migranten und Deutschen von einem wirklichen Zusammenleben (und vor allem Zusammenhalten in Krisenzeiten) nicht ausgegangen werden kann – wie soll das also erst in Zukunft werden? Aber auch dies ist ein anderes Thema.

Zurück zum eigentlichen Sujet:

Wie sich die Zahlen 2015 entwickeln werden, bleibt abzuwarten. Bei einer normalen Steigerung müssten die Vergewaltigungsfälle von Asylbewerbern um den Faktor Vier oder Fünf ansteigen. Es ist also kein Grund, in Dramatisierungen zu verfallen oder sich vorzustellen, dass plötzlich schwarze (oder braune) Horden vergewaltigend durch die Straßen ziehen.

Sehr wichtig wäre es aber, der Öffentlichkeit reinen Wein einzuschenken und klarzumachen, dass von den Asylbewerbern, unter denen sich eben viele junge Männer befinden, welche aus uns sehr verschiedenen Kulturkreisen mit völlig anderen Verhaltensweisen und Gepflogenheiten, ein kleiner Teil seine Lust in Gewaltakten ausleben wird. Das sollte man ansprechen können OHNE in die rechte Ecke gestellt zu werden! Und man sollte hart gegen diese Übeltäter vorgehen!

Allerdings müsste man sich auch irgendwann die Frage stellen, welche Art Einwanderung man für gut erachtet –oder ob man ÜBERHAUPT diese Art von Einwanderung (die sie de facto ja ist – die Abschiebungsquoten sind minimal) gut heißt (die Menschen in Kanada, Australien, Japan, Neuseeland, Dänemark, Polen etc. heißen sie nicht gut – sind das also alles Nazis und Rassisten? Oder sind wir einfach etwas naiv)?

Zudem die Lage sicherlich insofern dramatischer ist, als über die Vergewaltigungen und Nötigungen INNERHALB der Asylbewerberheime kaum etwas nach Außen dringt. Dass es dort zu Vergewaltigungen im großen Stil kommt, hat der Landesfrauenrat Hessen am Beispiel des Erstaufnahmelagers Gießen schon einmal anklingen lassen – das entsprechende Brandschreiben verschwand allerdings ganz schnell wieder von dessen Homepage. http://gatesofvienna.net/wp-content/uploads/2015/09/Brief_an_Frauenpolische_Sprecherinnen_Ltg._18.08.2015.pdf

Solange also die Angst vor der Einvernahme von Themen durch die Rechten herrscht, werden Vergewaltigungen von Asylbewerbern weiterhin von den Medien stiefmütterlich behandelt werden – bzw. als Thema gemieden oder verharmlost werden. Dabei fällt selbst den Wohlmeinenden manchmal auf, dass es eben kulturell bedingte Unterschiede im Verhalten gibt.

(Man stelle sich vor, auf einer Party fallen mehrere Deutsche dadurch auf, dass sie Frauen auf eine unangenehme Art und Weise anmachen ohne zurechtgewiesen zu werden. Eher unwahrscheinlich. Im Falle von Asylbewerbern aber zumindest bei manchen die logische Konsequenz aus dem Unterschied der Kulturen und dem Testosteron-Druck. Was man im folgenden Beispiel fleißig zu bemänteln versucht. Glaube aber nicht, dass man Deutschen, hätten die das gemacht, dies ähnlich verständnisvoll nachsehen würde. Wie immer mit zweierlei Maß halt…..). http://welcome.blogsport.de/2015/11/10/stellungnahme-zur-party-am-7-november/

Mittlerweile werden derartige Belästigungen aus vielen deutschen Städten gemeldet, aus Schwimmbädern, von Festen und aus Diskotheken,  von Begebenheiten auf offener Straße etc. – zuviele, als dass man sie ignorieren sollte. Das Unangenehme beginnt bereits lange vor der Vergewaltigung – in der Veränderung der Atmosphäre an manchen Orten.

Kurz: Man wird sich weiter einkapseln, deutsche Frauen werden bestimmte Situationen und Gegenden meiden (man frage nur mal die Studentinnen in Gießen im Wohnheim neben dem Erstaufnahmelager Rödgen – die gehen abends nicht mehr alleine aus, weil sie von den vor dem Lager sich befindenden Asylbewerbern unangenehm angemacht werden), man wird dies aber nie groß in den Medien thematisieren.

Da man aber mancherorts ahnt, dass es unschöner wird, werden Sicherheitsdienste weiter boomen, Pfeffersprays Verkaufsschlager bleiben, die Mitgliederanträge zu Jagdvereinen und Selbstverteidigungskursen ansteigen – und vielleicht kommen irgendwann auch entsprechende Apps? „Guggel, zeig mir, wie ich als 23jährige Frau alleine und in einem Minirock um 24.00 Uhr durch Berlin-Neukölln komme. – Haben Sie zwei Polizeiwagen dabei? Dann nehmen Sie bitte die folgende Route….“.

Scherz beiseite, man wird die Dinge weiterhin nicht offen ansprechen und hoffen, dass alles irgendwie von selbst gut wird.

Doch das ist ein Trugschluss.

28 Kommentare zu “Vergewaltigungen durch Asylbewerber

  1. Gefällt nicht. Ist der Autor ein Mann?

    „Das Unangenehme beginnt bereits lange vor der Vergewaltigung – in der Veränderung der Atmosphäre an manchen Orten.“

    Frau geht einfach nicht mehr raus. Gefällt euch das? Frau bleibt halt zuhause – das scheint auch so manchen Deutschen Männern zu gefallen. Oder was soll dieser beschönigende Artikel?

    Jede Vergewaltigung ist eine zuviel! Und selbst wenn es sich „nur“ um eine „zweieinhalbfache“ STeigerung handeln sollte, wer schreibt solche gnadenlosen Texte? Habt ihr kein Gefühl in eurer „Redaktion“. Ich bin empört. Ihr wollt offensichtlich das, was passiert. Anders kann ich mir solch einen bagatellisierenden Artikel nicht erklären.

    Es gefällt euch, wenn Frauen aus dem Grund der diffusen Angst, die angesichts der auch selbst erfahrenen Anmache mit Bedrohungscharakter draußen (d.h. überall auch im Wohnort, in den Straßen, wie auch im unbebauten Land, wie auch in öffentlichen Verkehrsmitteln) zuhause bleiben müssen. Na dann prost Mahlzeit.

    • Ne, da liegst Du falsch, Germania. Ich habe lediglich versucht, die Sache möglichst neutral zu schildern. Und ich will keinesfalls, dass das passiert. Die Bagatellisierung findet woanders statt – dieser Artikel soll nur die Problematik aufzeigen. Und das hat meiner bescheidenen Meinung nach getan.

      • Ich erkenne deinen Versuch durchaus.

        Es gibt aber keine neutrale Angst. Frauen haben Angst. Das kannst du nicht hinter ein paar Statistiken verstecken. Wobei die Basis dieser Statistiken höchst wackelig ist, weil: Nichts genaues weiß man nicht. Frau erlebt die Belästigung und der Rest kommt von alleline; Frauen gehen abends nicht mehr raus, am besten gar nicht mehr alleine, aber Männern erscheint das nicht so schlimm. Weil: Laut Statistik ist ja nichts Schlimmes passiert.

        Solch eine rationale Haltung, so will ich das jetzt mal nennen, erklärt auch, warum es fast nirgendwo immer noch keine Bürgerwehren gibt. Die Angst ist zwar da, bei den Schwachen der Gesellschaft, aber für Männer ist das alles unbegründet.

      • Angst ist nicht neutral, wohl wahr. Nur die Darstellung kann es sein. Ich glaube nicht, dass die Angst für alle Männer unbegründet ist – für Dich ist sie es ja offensichtlich auch nicht. Nur möchte ich hier weder urteilen, noch raten – ich wollte es wie erwähnt nur darstellen.

    • Kleiner Tipp: Um aus einer selbstgeblasenen Empörungsblase zu entkommen, reicht oft ein beruhigender Kräutertee und ein kleines Notfallmesser.

      • Dümmliche Männerantwort. Ihr solltet euch schämen, dass eure Frauen in eurem eigenen Land nachts nicht mehr alleine gefahrlos auf der Straße sein können.

      • Germania, komm runter – niemand redet davon, dass er seine Frau NICHT verteidigen und beschützen würde. Gegen DEINE Angst kannst nur Du was tun – ich nicht.

      • Es geht hier nicht um Einzelfälle, auch wenn es sehr beliebt ist bei Leuten, die mich nicht mögen, mich persönlich anzugreifen. Darüber stehe ich aber. Es geht um die allegemeine Gefahrenlage für Frauen in Deutschland – welche Männern offensichtlich völlig egal ist, das erkennt man hier an den Reaktionen. Das erklärt dann aber auch weitergehend die flächendeckende Untätigkeit der „Männer“ gegen überhaupt irgend etwas der stattfindenden Ungerechtigkeiten. Männer kämpfen schon lange nicht mehr, ja, sie sind noch nicht einmal mehr fähig und willens, zu verteidigen. Das ist mit ein Grund für den Niedergang dieses Landes. Früher haben Männer gekämpft und da war die Welt noch im Großen und Ganzen in Ordnung. Jetzt müssen wohl die Frauen kämpfen, wenn es sonst keiner mehr tut.

      • 😀 Wo war denn da ein persönlicher Angriff gegen Dich. Ich stimme Dir zu, dass die Gefahrenlage schlechter, statt besser wird – aber sie wird noch eine ganze Weile schlechter werden, bevor wir zu neuen und dann auch notwendigen Reaktionen kommen. Also Mut Germania – es kommen auch wieder bessere Zeiten. Bis dahin mach doch das, was DU für richtig hältst – so wie ich auch. LG C

      • Glaub mir Germania – es wird noch um ein Vielfaches schlechter werden. Wir stehen immer noch am Anfang. Pass von daher bitte auf Dich auf.

  2. Ich kenne selbst einige Frauen, die mehrfach belästigt wurden, weil Asylbewerben in ihren Städten untergekommen sind. Sie sammeln sich in Gruppen und verfolgen die Frau bis vor die Haustür. Sobald ein deutscher Mann auftaucht der zur Frau gehört, verschwinden sie. Ist das nicht der Fall, verweilen sie noch einige Zeit vor der Wohnung der Frau. Unfassbare Zustände sind das. Jetzt kann man nicht mal mehr alleine rausgehen.

  3. Es wäre halt gut, wenn der Autor auch noch richtiges Deutsch beherrschte, denn dann würde es heißen: „Vergewaltigungen DURCH Asylbewerber“. Das „von“ drückt genau das Gegenteil aus, und das war hier nicht gemeint.

  4. Nana Germania2013, nicht auf „die“ Maenner bitte. Sonst kommt meinerseits: „Ddie Frauen“ waren es – die haben doch auf den Bahnhoefen Willkommenskultur getan, guck Dir die Bilder an, haben alle warneneden Maenner als Nazis beschimpft, habe ich selber erlebt, waren 80% Girlies bei Anti-Pegida. Gerne erzaehle ich Dir auch wie unsere Jungfrauen bei den Eine-Welt-Willkommensfesten mit den begrueszenswerten Neulingen rumpoussierten im Stadtpark nachts um vier in den Bueschen. Also bitte nicht diese Nummer. Es gibt sone und solche … Sagt man hier. Das mit dem Rumpoussieren im Park seh ich jetzt allerdings nicht mehr, wird wohl nicht nur wegen dem Wetter sein, sie tanzten nur einen Sommer …

    • Das eine hat ja nichts mit dema anderen zu tun.
      Du wirst mir zustimmen, dass in einer gesunden Gesellschaft wohl eher der Mann ist, der für Schutz und Verteidigung und Kampf zuständig ist.
      Das ist nicht mehr der Fall. Warum wohl? Denk mal drüber nach.
      Dekadenzen beklage ich bei bei beiden Geschlechtern. Sie geben sich auch diesbezüglich nichts. Das eine bedingt übrigens das andere.

  5. Guter Bericht.
    Und ergänzend die Feststellung: Es geht nicht nur um Vergewaltigungen. Eine ähnliche Tendenz ergibt sich bei allen schweren Straftaten/Verbrechen: Mord, Raubmord, Totschlag, Schlägerei, schwere Körperverletzung usw. Nein, nicht alle Migranten sind Verbrecher und die, die es sind, sind es nicht wegen ihrer Hautfarbe. Aber sie kommen aus einer Kultur, die allen Unkenrufen zum Trotz („Deutschland muss bunter werden“) der Steinzeit näher ist als unsere Kultur. Kein deutscher Vater würde so handeln:
    http://www.n-tv.de/panorama/Vater-war-bei-der-Toetung-wie-weg-article16012206.html
    Und außerdem: wer in den letzten 10 Jahren in Afghanistan, Irak oder Syrien gelebt hat, war von Gewalt umgeben. Ist mit Waffen vertraut.
    Das prägt. Und da werden wir noch Furchtbares erleben.

  6. Habe die Statistiken des BKA geprüft. Deine Auswertung ist natürlich nicht ganz richtig. Du setzt die beim BKA als Nichtdeutsche geführten Verdächtige ins Verhältnis zur Anzahl der Asylbewerber. Eigentlich gehören sie ins Verhältnis zu den Nichtdeutschen, die du selber mit ca. 20 Mio. angibst. Da wäre man in einem Bereich von < 1% und somit in einem ähnlichen Bereich wie die deutschen Verdächtigen (Arschlöcher gibt es eben überall) aber sogar darunter.
    An der Uni würde man sagen: guter Versuch, aber leider durchgefallen

    • ? Es sind 295 Asylbewerber 2014 als Tatverdächtige bei Vergewaltigungen erfasst worden. Im selben Jahr gab es 1911 nicht-deutsche Tatverdächtige. Selbst wenn ich die jetzt ins Verhältnis setzen sollte (was mir als Logik nicht einleuchtet), so wären die 2014 295 tatverdächtigen Vergewaltiger bei 363.000 Asylbewerbern im Leistungsbezug im Verhältnis d.h. prozentual „mehr“ als die 1911 tatverdächtigen Ausländer bei 10 Mill Ausländer. Bzw. käme es also in dieser Gruppe prozentual häufiger zum Delikt der Vergewaltigung. Ebenso wie bei den Deutschen, wo das Missverhältnis noch größer ist.
      Was meinst Du?

  7. Übrigens ist es interessant, dass Du Deinen Text Mitte November 2015 geschrieben hast. Manch einer hat damals noch von übertriebenen Ängsten, von „Angstbürgern“ usw. gefaselt. Aber die Sylvesternacht in Köln hat Deinen Text auf schlimme Weise bestätigt und sogar noch überboten. Alle Sorgen, die wir uns machen, sind berechtigt!

    • Ja, das stimmt leider – und auch, dass es noch um einiges schlimmer werden wird. Dennoch ist Angst ein schlechter Ratgeber – denn die uns in die Angst steuern, wissen ja, was sie tun. Wir sollten auch wissen, was wir tun.

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