Stimmen des Hasses? Oder der Vernunft?

Es gibt sie noch – Stimmen der Vernunft. Nicht so sehr in den großen Medien – aber abseits der befahrenen Straßen, wo die (schrumpfenden) Medien-Riesen entlang ziehen – im Gebüsch und im Gestrüpp, am Wegesrand quasi – trifft man Menschen mit interessanten Ansichten.
Richtige Goldstücke des Wissens werden da bisweilen gezeigt… Zum Beispiel der schon im Fernsehen aufgetretene Professor für Soziologie und Volkswirtschaftslehre Gunnar Heinsohn – im Radio wurde er unlängst zur Einwanderung nach Deutschland befragt. http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/zwoelfzweiundzwanzig/201509/224732.html

Herr Heinsohn ist der Mann, der mal sagte, dass wir mit 950 Millionen Einwanderern nach Europa rechnen sollten – aus Afrika und Arabien. https://blog.malik-management.com/wie-viele-afrikaner-nach-europa/

Er hatte jedenfalls manches Interessante von sich zu geben: Dass Länder wie Australien oder Kanada sich gegen die derzeit praktizierte Einwanderung via Asylrecht entschieden hätten, da sie die volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Konsequenzen fürchteten.

Dass Länder wie Polen oder Dänemark auch so dächten. Bzw. die Mehrheit der europäischen Länder. Und dass diese Form der Einwanderung zu uns unser Land ärmer machen würde. Und überdies die gut Ausgebildeten das Land in größeren Zahlen verlassen würden. Tja – ein Nazi-Soziologe?

Oder dieser mir unbekannte Jurist aus Dresden (Dresden? Vielleicht ein Pegidist?). Der jedenfalls die Frage aufwirft, wie sehr uns Menschen nützen, von denen die Hälfte keinen Schulabschluss haben und 15-20% Analphabeten sind. Ist er wegen dieser Fragen ein Rechtsextremer (kann sein – vielleicht setzt er sich ja extrem für das Recht ein)? https://maximiliankrah.wordpress.com/2015/08/29/was-kommt-auf-uns-zu-fakten-und-schlussfolgerungen-zur-fluechtlingsdebatte/

Oder Hadmut Danisch – der unermüdliche Blogger aus Berlin – der machte sich jüngst so seine Gedanken zur Hate Speech. Sehr, sehr lesenswert….. gipfelnd in dem feinen Hinweis, dass es keine genaue Definition von Hate Speech gebe. Wohl wahr. Frei nach Mick Jagger könnte man sagen: One man’s bad joke is another man’s hate speech. http://www.danisch.de/blog/2015/09/14/playdoyer-fur-hate-speech/

Sehr schön auch sein Hinweis zu einer Journalisten-Veranstaltung von Netzwerk Recherche, wo Rainer Brüderle beständig als „Alter Sack“ bezeichnet worden sei. Neger geht also nicht – aber alter Sack schon. Ist jetzt nur das eine Hate Speech? Oder auch das andere? Oder keines von beiden?

Ein türkischer Komiker macht die einfache Entdeckung, dass da viel Heuchelei in der deutschen Behandlung der Asylbewerber ist. Dass es einfach die aktuelle Mode ist, auf die man sich gestürzt hat. Hate Speech? Oder nicht, da es ein Türke sagte (und wenn man den deswegen kritisiert, wäre es ja Rassismus)? Hebt eigentlich das eine das andere auf? Was ist gewichtiger – Hate Speech oder Rassismus? http://www.wiwo.de/politik/deutschland/fluechtlingspolitik-das-ist-so-typisch-deutsch/12267808.html

Ein iranischer Kurde spricht über die Einwanderung nach Schweden und dass diese im Desaster enden müsse (Malmö ist überall, könnte man sagen). Ein Rassist? Ein kurdischer Nazi? https://www.youtube.com/watch?v=UHsXWYaTlik&feature=youtu.be

Offene Fragen. Im Dauerkonzert der Medien gehen Aussagen wie die von Prof. Sinn, dass eine Einwanderung nach Deutschland bis 2050 32 Mill Migranten herbringen müsste, um das Rentenniveau so zu halten, wie es ist, unter – Irrsinn? Unsinn? Oder doch Sinn? https://www.youtube.com/watch?v=ojfEPB9GyPI

A propos Unsinn: Unser Justiziminister Heiko Maas (das ist der, der Verständnis hat, wenn Leute austicken, weil der Koran beleidigt worden war), war einst auf einer Demo, bei der auch Antifa-Leute waren. Darauf angesprochen sagte er: Ich kann nicht jeden kennen. http://www.welt.de/politik/deutschland/article136047533/Deutsche-Leitkultur-ist-das-Grundgesetz.html

Hätte man ihm das auch so abgekauft, wenn es Rechtsextreme gewesen wären? Sind Links- und Rechtsextreme gleich – oder sind die einen gleicher als die anderen? Böser? Gefährlicher? Fragen über Fragen.

Wenn ein Kunststudent wegen eines Hitlerporträts von einem Rollkommando der Polizei aufgesucht wird… oder ein Blogbetreiber ebenso, weil er einen ironischen Artikel zu Hitler schrieb – Anzeichen eines gesunden Rechtsstaates? Oder ist es ein Linksstaat? (Kann mich nämlich nicht erinnern, dass es das schon wegen eines Stalinporträts gegeben hätte). Oder ist es einfach Hysterie? http://gender-universum.de/sieg-heil-teil-zwei/

Wenn der Landesfrauenrat Hessen feststellt, dass es im Erstaufnahmelager in Gießen regelmäßig Vergewaltigungen von Frauen gibt (und dass hin und wieder auch Kinder vergewaltigt werden) und darauf ein Schreiben an den Ministerpräsidenten Hessen aufsetzt – was sie später aus dem Netz entfernen, da es „missbräuchlich verwendet worden wäre“. Was ist das dann? Offenheit? Angst? Gefahr von rechts? http://lfr-hessen.de/galerie/2015/76-buendnis-zur-situation-von-gefluechteten-frauen-und-maedchen-in-den-hessischen-erstaufnahmeeinrichtung-und-deren-aussenstellen.html

Dies war die Adresse des Schreibens- ich hatte es selber noch lesen können. Jetzt existiert es nicht mehr. http://lfr-hessen.de/images/Brief_an_das_Regierungspr%C3%A4sidium_Gie%C3%9Fen_20.08.2015.pdf

Den Inhalt findet man noch auf dem Asylphänomen gegenüber kritisch eingestellten Homepages. http://einwanderungskritik.de/asylheim-giessen-vergewaltigungen-von-frauen-und-kindern-an-der-tagesordnung/

Das Entfernen dieses Briefes aus dem Netz bzw. das Nicht-Ansprechen im Fernsehen oder in der großen Presse – Zeichen von Pressefreiheit? Von Schutz von Asylbewerbern? Und von den Frauen, die vergewaltigt wurden? Wäre das Thema auch so behandelt worden, hätten Deutsche eine Asylbewerberin vergewaltigt?

Wenn Zahlen aus der Schweiz zeigen, dass die Asylbewerber lieber Sozialhilfe beziehen, als einer Arbeit nachzugehen (wenn sie die Wahl zwischen beiden Sachen haben) – ist das der Erwähnung auch bei uns wert? Oder nicht? http://bazonline.ch/schweiz/standard/Aus-Asylanten-werden-Sozialhilfefaelle/story/19937027

Aber ich wollte zu den Stimmen der Vernunft zurück. Klar, die gibt es noch. Eine Politikwissenschaftlerin, die Migration als politische Waffe bezeichnete und untersuchte. Gut, das war schon 2010. http://www.faz.net/aktuell/politik/politische-buecher/migration-erpressung-die-neue-superwaffe-1609116.html

Hätte uns dieses Buch heute etwas zu sagen? Oder wäre ein Hinweis auf politische Akteure im Nahen Osten (und deren Pläne zur Veränderung desselben) uns vielleicht eine Erklärung auf Flüchtlingsströme und Hintergründe derselben? Vielleicht. http://www.globalresearch.ca/greater-israel-the-zionist-plan-for-the-middle-east/5324815

Aber ach – all diese Stimmen der Vernunft werden im größeren Rahmen negiert – verhallen ungehört. Nur im Wind ist manchmal ein leises Säuseln zu vernehmen, was dem oder anderen sagt – schau doch mal hier hin. Solchen mag sich wohl Neues entschlüsseln.

Aber was tun, wenn man die Lemmingherde an sich vorbeistampfen sieht und hört? In Richtung Klippe? Versucht man, sie aufzuhalten, wird man zertrampelt oder zerrissen – was also tun? Stilles Dulden? Innere Emigration?

Auf diese Fragen habe ich noch keine Antwort…..

3 Kommentare zu “Stimmen des Hasses? Oder der Vernunft?

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