Wie sind sie denn, die Deutschen – Teil 2

In einem vorherigen Artikel war ich der Frage anhand von Zitaten aus der Vergangenheit nachgegangen, wie man denn früher die Deutschen gesehen hat, welche Beschreibungen man ihnen zugewiesen hatte – s. hier: https://nachrichtenaushinterland.wordpress.com/2014/10/14/wie-sind-sie-denn-die-deutschen/

Heute will ich dies um weitere Zitate sowie die Frage erweitern, was wir denn für künftige Strukturen, die es noch zu schaffen gilt, von der Vergangenheit lernen können – denn bestimmt gibt es da das Ein oder Andere in Form von Anregungen, von Nachdenkenswertem. Ad rem:

Aus den Anfangszeiten liegen uns wie erwähnt kaum Zeugnisse vor. Dass es Stämme gab und das Regnum Teutonicum lange nur ein Territorialbegriff war, dürfen wir wohl annehmen. Fremd müssen uns die Menschen von damals erscheinen – viel näher am Tod und viel lustvoller im Leben als wir heute.

Im Hildebrandslied wie auch bei den Nibelungen finden sich Beschreibungen zügellosen Rausches (beim Trinken wie auch in der Liebe). Interessanterweise kann man ähnliches in den Gesta Danorum von Saxo Grammaticus, dem dänischen Geschichtsschreiber des 12. und 13. Jhdt. entdecken. Wüst trieben es die alten Germanen….. https://de.wikipedia.org/wiki/Saxo_Grammaticus

Es war eine raue Zeit und so waren wohl auch die Deutschen. Kämpferisch, freiheitsliebend, den Unfreien verachtend. Spätere Zeiten wie die Romantik haben dann ihre Sehnsüchte nach „Helden“ auf diese Zeit übertragen. Der „Schwabenstreich“ ist so ein Ausdruck davon. https://de.wikipedia.org/wiki/Schwabenstreich

Die Vorstellung, dass deutsche Könige nach Italien zogen, um sich dort krönen zu lassen, hat manche späteren Geschlechter bezaubert. Ob das auch bei den damals lebenden Zeitgenossen so war, wissen wir nicht. Mit Dietrich von Niem, dem Ahnherr der deutschen Geschichtsschreibung, beginnt auch das verklärte Bild von den Italienzügen. Er sieht als erster (im 14. Jhdt.) die Deutschen als eine Nation an. https://de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_von_Nieheim

Das Verständnis vom Staat ist indes anders als bei den Romanen. Ricarda Huch mag recht haben, wenn Sie das altdeutsche oder germanische Verständnis vom Staat wie folgt schildert:

Das Grundwesen der Germanen ist weniger der Trieb nach Einheit als der Drang des einzelnen oder der Gruppe nach Selbstständigkeit und Unabhängigkeit. Der romanische Staat betont die Vertretung des Ganzen, schafft einen Beamtenapparat, der vom Mittelpunkt ausgehend die Glieder von oben nach unten erfasst und bewegt, wodurch für diesen die Möglichkeit entsteht, sich der beherrschten Teile zu bedienen, sie mit großer Kraft nach außen zu verwenden, sie auszubeuten.

Der germanische Staat geht von den einfachen unteren Gliedern, der Familie, der Sippe, der Gemeinde aus und begegnet allmählich der von oben her beherrschenden Vertretung des Ganzen. Die Entfaltungsmöglichkeit und Freiheit des Individuums ist dem Germanen unendlich wichtig, und er opfert davon nur so viel wie nötig ist, damit ein Ganzes überhaupt sich bilden kann, während nach romanischer Auffassung der Staat im Besitz der Allgewalt ist und dem einzelnen an Befugnissen möglichst wenig überlässt. (Aus: Heiliges Römisches Reich deutscher Nation, S. 52)

Und natürlich hatte man damals ein anderes Verständnis von Wort und Musik – beide wirkten viel stärker auf die Deutschen als heute. Im Hildebrandslied liefern sich der Vater und Sohn erst ein langes Rededuell, bevor sie zum eigentlichen Waffengang kommen – dem Wort und dem Wortgewandten wurden Anerkennung gezollt.

Und vielleicht finden sich damals schon Ansätze jenes Phänomens, das man später „die deutsche Innerlichkeit“ nennen sollte, wenn zum Beispiel ein Rupert von Deutz, ein Mönch des 12. Jhdt. in einer seiner Schriften sagte, es sei „schwer für die menschliche Seele, nicht zu lieben“. https://de.wikipedia.org/wiki/Rupert_von_Deutz

Der heilige Franziskus berichtet darüber, wie es ihm Freude macht, die deutschen Pilger zu erleben, da sie „so schöne Gesänge anstimmten“. https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_von_Assisi

Von Kaiser Lothar gab es die Legende, dass, als er mit einem Heer nach Italien ziehen wollte, sein Schwiegersohn, der Herzog von Bayern, eine Weise im Heer anstimmen ließ, die ein solches Heimweh bei den Rittern weckte, dass diese umkehrten. https://de.wikipedia.org/wiki/Lothar_III._%28HRR%29

Nur eine Legende – aber wohl mit dem wahren Kern, dass die Musik mächtig war – mächtiger als heute. Sie war „das Licht des grauen Landes“ (Ricarda Huch nochmal aus demselben Buch).
Nebenbei: Den Debitisten mag es freuen, dass auch im späten Mittelalter das leidige Geld ein großes Thema war – wenn zum Beispiel Eberhard von Windeck zu den Zuständen an der Kurie schrieb:

„Alle Feindseligkeit und Bosheit kommen von den geistlichen Einkünften her, die so reich und mächtig geworden waren – alle Ränke, Künste und schlimme Behendigkeit lernt man von den Pfaffen. Und alles, was ich diese tun und treiben sah, das drehte sich um Geld. Geld musste sein, mochte es mit Recht oder Unrecht zugehen.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Eberhard_Windeck

Und das im späten 15. Jhdt. entstandene und von Goethe später als Vorlage für eine Geschichte von ihm verwendete Gedicht „Reineke Fuchs“ lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig (über die Zustände der Kurie in Rom):

„Man schwätzt dort wohl vom Recht sehr viel;
Ja Quark! Geld ist das, was man will!
Ist eine Sache noch so krumm,
mit Geld dreht man sie bald herum.
Wer blechen kann, für den wird Rat.
Weh dem, der nichts im Säckel hat.“

Aber es sollte ja um die Deutschen und deren Eigenschaften gehen – also zurück zum Thema: Sind die Zeugnisse im Mittelalter noch dürftig, werden sie mit der Neuzeit mehr – und explodieren geradezu im 18. Jhdt. Wie ich das letzte Mal schrieb, sind es nach der Sauf- und Rauf- und Fresslust, die Luther seinen Landsleuten vorwirft („wie Schweine sich im Dreck suhlen, so die Deutschen in Suff und Fraß!“) noch andere Merkmale, die man den Deutschen vorwirft.

Unterwürfig, liebedienerisch, bis zur Niederträchtigkeit gefügig nach oben, anmaßend und brutal gegen Wehrlose, so erscheint der deutsche Mensch im 18. Jhdt.

So schreibt ein englischer Gesandter am preussischen Hof Friedrichs des Großen: „Ihre Unwissenheit erstickt in ihnen jeden Begriff von Freiheit und Widerstand und der Mangel an Grundsätzen macht sie zu bereitwilligen Werkzeugen bei der Ausführung aller Befehle, die sie erhalten, ohne zu überlegen, ob sie auf Gerechtigkeit gegründet sind oder nicht“.
Der schon das letzte Mal erwähnte Karl Moser schreibt den Landesherren eine Mitschuld an diesen Zuständen zu: „Die vom Landesherren besoldeten Lehrer des Staatsrechts sind nicht Lehrer deutscher Freiheit“. https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Karl_von_Moser

Noch deutlichere Worte findet der preussische Reformer Freiherr vom Stein über die Beamten: „Am gemeinsten denken die öffentlichen Beamten, bei ihnen ist der Mietlingsgeist der vorherrschende, sie wird man strenge sichten und die beibehaltenen unter genaue Aufsicht nehmen müssen. Alle kleinen Fürsten haben aus Egoismus und Gefühl der Schwäche denselben Geist: ihnen kommt es nur an auf Erhaltung ihres winzigen Daseins, gleichgültig gegen das Schicksal des Vaterlandes“. https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Friedrich_Karl_vom_und_zum_Stein

Dem Freiherrn von Stein schwebt etwas anderes als der „Maschinenstaat“ vor, wie er ihn auch nennt, und so haben seine Beschreibungen der Beamtenschaft auch heute noch Gültigkeit: „Diese vier Worte enthalten den Geist unserer und ähnlicher geistlosen Regierungsmaßnahmen; besoldet, also Streben nach Erhalten und Vermehren des Besoldten; buchgelehrt, also lebend in der Buchstabenwelt und nicht in der wirklichen; interesselos, denn sie stehen mit keiner der den Staat ausmachenden Bürgerklassen in Verbindung, sie sind eine Kaste für sich, die Schreiberkaste; eigentumslos, also alle Bewegungen des Eigentums treffen sie nicht, es regne oder scheine die Sonne, die Abgaben steigen oder fallen, man zerstöre alte, hergebrachte Rechte oder lasse sie bestehen, theoretisiere alle Bauern zu Tagelöhnern und substituiere an die Stelle der Hörigkeit an die Gutsherren die Hörigkeit an die Juden und Wucherer – all dies kümmert sie nicht. Sie erheben ihr Gehalt aus der Staatskasse und schreiben, schreiben, schreiben im Stillen, mit wohlverschlossenen Türen versehenen Büros, ohnbekannt, ohngerühmt, ohnbemerkt, und ziehen ihre Kinder wieder zu gleich brauchbaren Schreibmaschinen“. (Zitat Ende).

Kirche, Staat – sie formen den Menschen – und nicht unbedingt zum besseren, freieren Menschen. Doch immerhin –es entstehen (auch) denkende Wesen, die gegen das althergebrachte rebellieren, anschreiben, angehen. Ein Friedrich Schiller, der die „Sklavenplantage“ der württembergischen Fürstenschule übersteht, bleibt ungebeugt. Ebenso wie ein Freiherr vom Stein.

Doch der rote Faden der Duckmäuserei und des Liebedienerns und sich in Konzepte zu flüchten zieht sich natürlich dick durch die weiteren Zeitläufe. Der Anarchist Bakunin verzweifelte an der Trägheit der Deutschen, die er 1848 zu revolutionären Taten anstacheln wollte:
„Die Deutschen sind schreckliche Philister; wenn der zehnte Teil ihrer reichen geistigen Erkenntnis ins Leben übergegangen wäre, wären sie prächtige Leute; aber bis jetzt sind sie leider ein sehr lächerliches Volk“. https://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Alexandrowitsch_Bakunin

Und der damals noch ebenfalls revolutionär gestimmte Richard Wagner schrieb: „Nicht unsere klimatische Natur hat aus den frohen, lebenslustigen, selbstvertrauenden Heldengeschlechtern unsere hypochondrische, feige und kriechende Staatsbürgerschaft gemacht, nicht sie hat aus dem gesundheitsstrahlenden Germanen unsere skrofulösen, aus Haut und Knochen gewebten Leineweber, aus jenem Siegfried einen Gottlieb, aus Speerschwingern Tütendreher, Hofräte und Herrjesusmänner hervorgebracht – sondern der Ruhm dieses glorreichen Werkes gehört unserer pfäffischen Pandektenzivilisation mit all den herrlichen Resultaten, unter denen neben unserer Industrie auch unsere Herz und Gemüt verkümmernde Kunst ihren Ehrenplatz einnimmt“. https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Wagner

Ähnliche Klagen finden sich in anderen Worten bei Nietzsche, bei Rosa Luxemburg und manchen anderen, die die träge Masse „Deutsches Volk“ in Bewegung setzen wollten. Der letzte Versuch endete bekanntermaßen im Desaster. Und angesichts der Geburtenraten, der herrschenden Indoktrination von „alles, bloß nicht patriotisch!“ und aktueller Zuwanderung mag es sein, dass das Deutschland, von dem viele der hier genannten träumten und nach dem sie sich sehnten, endgültig und für alle Zeiten verschwunden ist.

Hatte Bismarck nicht recht? (Zitat): „Die Neigung, sich für fremde Nationalitäten und Nationalbestrebungen zu begeistern, auch dann, wenn dieselben nur auf Kosten des eignen Vaterlandes verwirklicht werden können, ist eine politische Krankheitsform, deren geographische Verbreitung leider auf Deutschland beschränkt ist“.

Oder Goethe? (Zitat): „Ich glaube nicht, dass irgendeine Nation eine solche Lust am Krebsgang hat als die deutsche“.

All dies und die unzähligen anderen kritischen Kommentare zu Deutschen und Deutsch-Sein stimmen ja. Aber das andere stimmt auch: Wenn das Gebilde Demokratie/Plutokratie zerfällt (und das muss es ja, kraft der Erkenntnisse im DGF, d.h. im Gelben Forum) – dann ist Raum für Neues. Dann wird Neues entstehen.

Und die Frage wird auch sein, auf was man dann bauen kann. Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Vergangenheit mögen dann helfen. Zwei abschließende Gedanken kluger Menschen:

Der Anarchist Bakunin sah wie andere (Nietzsche) im Staat ein Übel, dass es in der jetzigen Form zu beseitigen gelte und begründete das wie folgt: „Wir sehen den Staat in seiner gegenwärtigen Entwicklung als ein versteinertes, anorganisches Produkt des Lebensprozesses der Völker an, als eine mechanische Absonderung vom lebendigen Volksorganismus. Die Kraft des Staates ist gegenwärtig eine rein und auschliesslich mechanische, direkt gegen das Volk gerichtete, nur auf Polizei und Armee gegründete, und daher richten sich alle Anstrengungen der revolutionären Kreise und Personen auf die Zerstörung des Staates durch die Organisation der elementaren Kraft des Volkes“.

Bakunin glaubte an die Kraft der Völker und dass diese sich (sofern jedes Volk sein Ideal hat, dem es folgen kann) selber so regulieren würden, wie es ihnen am Besten zukäme. Er wollte eine Dezentralisation zugunsten von selbstständigen Gemeinschaften und verantwortlichen Persönlichkeiten innerhalb der Gemeinschaft im Gegensatz zu der in unverantwortliche Individuen zersplitterten Masse. Dieses Ziel konnte aus seiner Sicht nicht erreicht werden, indem man versuchte, die Macht des Staates zu verstärken, was Marx und auch Lassalle taten (wenn man sieht, WER sich durchgesetzt hat, kann man auch daraus seine Schlüsse ziehen).

Mit diesem Denken von selbstständigen Gemeinschaften ist er nahe beim Denken eines Freiherrn von Stein, der ein Vorbild im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation sah: „Deutschland war im 10., 11., 12. und 13. Jhdt. ein kräftiger Staat. Es bestand aus einem zahlreichen Adel von verschiedenen Klassen, aus Geistlichkeit und vielen kleinen Freien. Aber selbst der Größte war dem Kaiser und Reich untertan und auch der kleinste Freie stand unmittelbar unter diesen“.

Den Staat sah er wie folgt: „Der Staat ist aber kein landwirtschaftlicher und Fabrikenverein, sondern sein Zweck ist religiös-sittliche, geistige und körperliche Entwicklung; es soll durch seine Einrichtungen ein kräftiges, mutiges, sittliches, geistvolles Volk, nicht allein kunstreiches, gewerbefleißiges gebildet werden. Das Bürgertum wird aber besser entblühen aus Zünften, die durch gemeinschaftliches Gewerbe, Lebensweise, Erziehung, Meisterehre und Gesellenzucht gebunden sind, als aus den topographischen Stadtvierteln, wo Nachbar mit Nachbar in keiner Verbindung steht, sondern alle durch den Egoismus aller auseinandergehalten werden“.

Auf diesen und ähnlichen Gedanken eines Pestalozzi, eines Hegel und vieler anderer ließe sich bauen. Gut bauen sogar! Und das ist, bei allen Gefahren, denen wir bald ausgesetzt sein werden, ein tröstlicher Gedanke.

Ebenso, dass jedem Volk auch gute Eigenschaften zuzuschreiben sind, was bei den Deutschen nicht anders ist. Was früher da war, der Drang nach Ehre und Unabhängigkeit, mag wieder kommen. Was immer noch da ist, ist die Tierliebe. Und was wieder stärker werden könnte, ist die Liebe zur Heimat.

In dem kleinen Büchlein „Namen, die keiner mehr nennt“ von Marion Gräfin Dönhoff, findet sich die Beschreibung des Todes des Oberforstinspektors des ostpreussischen Gutes Quittainen. Jener erhält von einem russischen Soldaten im August 1945 einen Bauchschuss.

Das Krankenhaus ist mehrere Kilometer entfernt. Mit einem Handwagen versuchen einige Frauen den schweren, alten Mann dorthin zu schaffen. Fühlend, dass sein Ende naht, bittet er sie, als sie die Grenze erreicht haben, noch einmal anzuhalten und sagt: „Frauen, lasst mich noch einmal mein schönes Quittainen sehen“. Kurz darauf ist er tot. https://de.wikipedia.org/wiki/Marion_Gr%C3%A4fin_D%C3%B6nhoff

Und dies sollte bei aller Veränderung nie vergessen werden: Deutsches Wesen ist auch Ausdruck einer geistigen Haltung – von Wahrheits- und Freiheitsliebe, von Treue und Zuverlässigkeit. Hält jemand diese Werte hoch, ist es doch egal, ob er schwarz, gelb, braun oder weiß ist. Die MÖGLICHKEIT ist da! Sie wird nur heute in keiner Weise (vor)gelebt. Stattdessen klebriges Multikulti. Ein Nebeneinander sich fremder Menschen und Kulturen, das irgendwann zum Gegeneinander wird.

Es darf keine Identifikation mit einem größeren Ideal geben! Aber das mag sich ändern. Und dann werden die Karten neu gemischt. Friedrich Schiller:
„Höhern Sieg hat der errungen
Der der Wahrheit Blitz geschwungen,
Der die Geister selbst befreit
Freiheit der Vernunft erfechten
Heißt für alle Völker rechten
Gilt für alle ewge Zeit“.

Wenn das wackliger werdende Gerüst „Demokratie“ zerfällt, wenn der große Umbruch kommt, kann unter den Hammerschlägen des Schicksals unter der Hülle der „Zukunftsdeutschen“, „Biodeutschen“, „Antideutschen“ etc. das eigentliche Wesen wieder zum Vorschein kommen. Denn es geschieht in der Gefahr, dass sich der wahre Wert des Menschen zeigt. Auch eines Volkes!

Heinrich Heine:
„Ich rate Euch, nehmt Euch in acht –
Es bricht noch nicht, jedoch es kracht…..
Die Menge tut es“.

2 Kommentare zu “Wie sind sie denn, die Deutschen – Teil 2

  1. Bravo, gut geschrieben, vielleicht nochmal Schiller:

    Das ist nicht des Deutschen Größe,
    obzusiegen mit dem Schwert,
    in das Geisterreich zu dringen,
    Vorurteile zu besiegen,
    nämlich mit dem Wahn zu kriegen,
    das ist seines Eifers wert.

    Folgen wir doch dieser Aufforderung meines Vorfahren (ja!).
    Entlarven wir den Wahn unserer Zeit und bereiten den Boden für die Periode nach den kommenden Verwerfungen. Anderes bleibt auch nicht übrig.

    Shalom.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s