Nietzsche zu den Deutschen

Im Frühjahr 1883 macht der Wiener Gelehrte Dr. Joseph Paneth eine Reise nach Nizza, um den von ihm bewunderten Friedrich Nietzsche kennenzulernen. Man trifft und unterhält sich gut und führt in diesem Zusammenhang auch eines Tages ein Gespräch über die Deutschen. Über dieses Gespräch notiert Dr. Paneth:
„Dann kamen wir auf die Deutschen im Allgemeinen zu sprechen und bemühten uns, ihre Eigenschaften festzustellen; sie seien erstens knechtisch durchaus, was auf der einen Seite als Lehenstreue, auf der anderen als schlimmste Servilität (zum Beispiel jetzt) zum Ausdruck käme. Sie seien stets geneigt, Fremdes zu bewundern und nachzuahmen und ihre Individualität aufzugeben; sie ertrügen die ärgsten Widersprüche zwischen Theorie und Praxis, und sie hätten sich in der Weltgeschichte einige Male als hemmende Macht bewährt; so hatte Luther den Verfall der katholischen Kirche aufgehalten, und so hätten die Deutschen den Napoleon verhindert, ein einiges Europa zu schaffen, womit der ganze leidige Nationalitätenspuk ein Ende gehabt hätte; aber sie hätten die Eigenschaft, alles gründlich durchzuleben, nicht bloß den Schaum abzuschlürfen, und sie seien eine wuchtige Masse“.
In diesen Worten ist alles wesentliche zu unserem heutigen Dilemma zusammengefasst.
Wir Deutsche halten zu den uns Regierenden, seien sie auch noch so schlecht. Auch wenn die Politik zum Schaden des Landes gereicht – egal, Deutsche ducken sich und ackern weiter, auch wenn sie unfruchtbaren Samen säen müssen.
Das Fremde ahmen wir tatsächlich ach so gerne nach – und verlieren dabei uns selbst. Und Widersprüche – deren gibt es weiß Gott genug in den gängigen Theorien und Thesen und Theoremen!
Unsinn wie Gender, Multikulti, Zukunftsdeutsche etc. wird von den Deutschen akzeptiert. Wo nicht, wird man schnell in eine Ecke gestellt (Nazi).
Dabei sind die Dinge teilweise so leicht, so simpel mit dem gesunden Menschenverstand zu erfassen.
Sind Mann und Frau tatsächlich nur soziale Konstrukte? Nein. Natürlich nicht. Männer denken anders als Frauen und umgekehrt. Ein jeder Mensch kann sich persönlich davon überzeugen, indem er schlicht die Denk- und Gefühlswelten von Männern und Frauen vergleicht. Im Leben, in der Literatur, in der Kunst. Männer und Frauen SIND unterschiedlich – diese Unterschiede auf soziale Konstrukte zu reduzieren ist in seiner Essenz ein lebensfeindliches Konstrukt.
Denn es heißt, die Menschen auf eine Lehre einzuschwören und auf ein Glaubensdogma. Jedes Dogma ist aber eine Verengung des Lebens.
Ein Nietzsche hätte mit Vergnügen den Anhängern der Gender-Irrlehre ihren Unsinn um die Ohren gehauen. Gottseidank gibt es heute noch klarsehende Menschen, die das auch tun. http://www.danisch.de/blog/2015/02/27/hautab/
Multikulti – die Irrlehre, dass möglichst viele Ausländer zum Nutzen eines Landes sind. Auch hier ist die Grundfrage doch ganz simpel: Ist es für ein Land gut, möglichst viele Menschen aus vollkommen verschiedenen Kulturen aufzunehmen? Nein – bzw. nur bis zu einem gewissen Grad. Je unterschiedlicher, desto größer müssen die Anstrengungen sein, um die Unterschiede zu überwinden, um eine wirkliche Gemeinschaft zu schaffen, die auch in Notzeiten zusammenhält. Und es ist leichter, ein Nebeneinander von Menschen zu haben als ein Miteinander. Das Nebeneinander kann zudem in einer Notlage schnell zum Gegeneinander werden. Genau dies dürften wir in den nächsten Jahren hautnah erleben. Bis dahin müssen die immer zahlreicher werdenden Belege, dass es sich bei Multikulti um eine Irrlehre handelt, in Form von Kriminalitätsstatistiken, Beitrag zum Bruttosozialprodukt, bezogene Leistungen aus dem Sozialstaat etc. unterdrückt werden.
Und dabei ist es auch hier so leicht, die Irrlehre zu erkennen. Man schaue sich Volksfeste an, Freizeitvergnügungen, Pflege von Traditionen – eine Gemeinschaft definiert sich auch durch gemeinsame Rituale, Werte und Pflege von Brauchtum, von geistigem Erbe.
Und da werden wir (weiß Gott nicht alleine, den andern europäischen Völkern geht es ähnlich) von allem weggeführt, was uns helfen könnte, uns selber gewahr zu sein.
Entweder heißt es heute: Wir sind doch alle Europäer! Deutsch – das sagt mir gar nichts, klingt so rückständig! Oder es wird besonders in negativen Zusammenhängen betont, dass wir Deutsche sind. Den Holocaust haben die Deutschen auf dem Gewissen! Als wäre die deutsche Geschichte auf 12 Jahre reduzierbar.
Und dabei wird vollkommen vergessen und verdrängt, WAS Deutschsein auch ausmacht: Diesen Kuss der ganzen Welt! Darum geht es – nach dem Höchsten zu streben in Erkenntnis und Liebe zur Menschheit!
Ein Schiller hatte das – und hätte doch nie sein Deutschsein verleugnet…..
Wir sind als Deutsche leider dazu prädestiniert, diesen Unfug bis zum Ende zu durchleben – bis uns die Konsequenzen der Irrlehren so um die Ohren gehauen werden, dass wir selber merken: Das funktioniert ja hinten und vorne nicht! DANN wird es möglicherweise ein sehr wuchtiges Umlenken geben, wie es halt den Deutschen entspricht.
Bis dahin heißt es nur: Bei sich bleiben. Bewusst bleiben.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s