It’s just an illusion….

Illusion. Oder auch „Sinnestäuschung“ oder „Wahrnehmungsstörung“. Wer einer Illusion unterliegt, sieht etwas falsch. Das kann im Rahmen des Makrokosmos geschehen (die Welt ist eine Illusion – s. den Film Matrix http://www.youtube.com/watch?v=O5eesLAFTmU ) oder im Mikrokosmos Mensch.
Wer hat nicht Illusionen in sich? Ich werde geliebt (wo ich nicht geliebt werde). Ich werde gebraucht (wo ich ausgenutzt werde). Ich bin nichts wert (und bin doch der größte Schatz, den ich habe). Ich hasse die Welt (und bin doch voller Liebe). Etc. pp.
Illusionen sind so mannigfaltig wie die Menschheit. Das Gute an ihnen: Da wir selber sie erzeugen (mit etwas Starthilfe von denen, die geholfen haben, uns zu formen – Eltern vor allem, aber auch Partner, Chefs, Freunde) können wir sie auch selber wieder ablegen.
Es bedarf nur des Blicks nach innen, des ehrlichen Fragens: Ist das wirklich wahr, was ich da glaube? Was ich für unumstößliche Realität halte? Oder besser – was meine Realität erzeugen hilft? Denn unsere Illusionen formen die Realität und damit die Welt. (Zusatzfrage am Rande: Wie real ist eine Welt von lauter Menschen in Illusion)? 🙂
So kann ein Mensch tatsächlich sein ganzes Leben in Illusion verbringen. Aber es gibt ein Gutes dabei: Das Universum mag es nicht, wenn wir Illusionen hegen und pflegen. Daher erinnert es uns immer wieder daran, dass wir einer Illusion unterliegen, indem es uns Dinge erleben lässt, die uns dies zeigen sollen.
Zunächst geschieht das sachte – dann etwas deutlicher – schliesslich sehr deutlich, fast so, als hätte uns einer eine Bratpfanne über den Kopf gezogen. Das tut weh. Und genauso ist es, wenn wir eine Illusion verlieren, der wir stark angehangen haben: Es tut weh, wenn sie zerplatzt.
Es muss allerdings nicht immer so sein, es kommt auf den Einzelfall drauf an. Es kann auch sofort ein überaus befreiendes Gefühl sein, eine Illusion zu verlieren (und dieses Gefühl kommt übrigens irgendwann immer, nachdem die Illusion gegangen ist). Wichtig ist nur zu erkennen, wo man einer Illusion unterliegt, denn immer sind da Hinweise vom Universum, wenn das der Fall ist.
Und es ist auch – abschliessend gesagt – nichts schlimmes, wenn wir uns mit einer Illusion selber täuschen. Viele unserer Illusionen sind gar nicht von uns. Sie kommen von unseren Eltern oder Menschen, die uns sehr nahestehen.
Und es liegt in uns allen die Kraft und damit die Möglichkeit, die Illusion als solche zu erkennen und sie nicht mehr mit Leben zu erfüllen. Und das gibt einem Menschen enorme Power, denn dann ist er näher bei sich selbst.
In dem Sinne können wir die Worte einer nicht immer durch Weisheit glänzenden musikalischen Vereinigung aus den USA berücksichtigen, die mit dieser Aussage aber den Vogel abgeschossen hatte: Nutze Deine Illusion! (Und heul nicht rum)! http://www.youtube.com/watch?v=iv-jhKKWHJo J

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