Bildung statt Bild Dir eine Meinung

Unsere Zeit krankt u.a. an zu viel Halb- und Nichtwissen bei gleichzeitigem (scheinbarem) Bildungsüberangebot. Was auf den ersten Blick widersprüchlich klingt, ist es auf den zweiten nicht mehr: Da alles, was uns an „Bildung“ vorgesetzt wird, durch den Filter der politischen Duldung, wenn nicht Korrektheit, musste, ist es in jedem Falle schon mal schief, was uns da als Bild vermittelt wird.

Zum anderen bedeutet ein Überangebot an „Wissen“ auch ein Überangebot an Schrott. Wer sich vor allem Filme über Gamer auf Youtube oder die neuesten pics auf Instagram oder ähnliches reinzieht, dessen Hirnwindungen sind in Gefahr, zu verkümmern. Nichts gegen all diese Tätigkeiten – aber wenn ihr Anteil zu groß ist, fehlt etwas.

In alten Zeiten wusste man, dass der Fokus (im Denken und im Handeln) sich nur weiten kann, wenn der Geist sich beständig bildet – was hieß, neues Wissen aufzunehmen, es zu integrieren und damit auch altes Wissen zu verändern. Was heute so nicht mehr geschieht: Die vorgekauten Bildungsstücke, die man uns zum Fressen hinwirft, sind so zubereitet, dass ein Weiten des Fokus nicht mehr oder kaum mehr geschehen kann. Da, wo das Wissen nämlich erweitert werden könnte, um die Täuschungen von oben zu entlarven, wird von höherer Warte signalisiert: Finger weg!

Stattdessen wird bewusst Meinungsbildung gefördert – als wäre „eine Meinung zu haben“ dasselbe wie „Ahnung zu haben“, Was natürlich nicht der Fall ist. Nur so aber funktioniert Massenmanipulation – indem Meinungen vorgegeben werden und die Menschen ermutigt werden, sich im Rahmen dieser Meinungen von anderen abzugrenzen (die sind böse) oder sich über andere zu empören, Strafen gegen diese zu fordern etc. Wer dann noch Argumente gegen Meinungen anbringen will, hat verloren, denn er offenbart seine böse Gesinnung (auch wenn er vielleicht gar keine hat) – und man darf sich gegen ihn empören (Pfui! Wie kann man nur! Etc.).

Je höher der Grad der Unbildung, desto leichter funktioniert dieses „Empörungs- und Meinungsmanagement“ wie es Professor Rainer Mausfeld mal genannt hat. https://www.youtube.com/watch?v=Rx5SZrOsb6M

Natürlich auch umgekehrt: Man führt uns an der Nase herum und vor Augen, mit wem wir gefälligst Mitleid haben sollten: „Ach – die armen Menschen! Wir müssen helfen!“ Etc. Aber Hilfe ist nicht immer Hilfe-  bzw. wird sie, wenn sie einem Verbrechen dient, selbst zum Verbrechen.

Ja, wir werden heute geradezu ermutigt, in der selbst verschuldeten Unmündigkeit zu verharren (die uns natürlich – in bester Propaganda-Tradition – als Aufklärung verkauft wird). Dabei ist es sehr einfach, hinter die Fassade zu blicken.

Egal, um welches Thema es sich handelt, wenn mal grade mal wieder eine Empathie- oder Empörungssau (oder auch nur ein Ferkelchen) durch das mediale Dorf getrieben wird – dann sollte man sich drei Fragen stellen:

  1. Wem nützt es? Diese Art der Darstellung (der Klassiker der Aufdeckungsfragen – seit 2000 Jahren beliebt).
  2. Kann ich sicher sein, dass diese Informationen wahr sind? Wie würde dieselbe Information von einem anderen, alternativen Medium präsentiert werden? (Merke: Im Gegensatz zur Merkelei ist nie etwas alternativlos. Never-ever….).🙂
  3. Und vor allem: Wo ist mein persönlicher Triggerpunkt? Was für eine emotionale Reaktion löst diese Nachricht bei mir aus?

Denn so funktionieren seit Bernays und Konsorten Werbung und Massenmedien: Es geht darum, Gefühle zu wecken und zu steuern. So dass Intellekt und Verstand ausgeschaltet bzw. getäuscht werden. https://www.youtube.com/watch?v=m1F6HFDINE0

Und hier schließt sich der Kreis: Bildung sorgt dafür, dass man unempfänglicher für das Meinungs- und Empörungsmanagement wird. Wenn man sieht, wie in früheren Zeiten ganz ähnliche Mittel benutzt wurden wie heute – wenn man versteht, wie die Alten über Staaten, über Presse, über Manipulation etc. dachten – und dies auf heutige Verhältnisse überträgt – dann löst sich der Schleier von den Augen.

Und das ist sehr, sehr wichtig. Von daher kann ich nur ermutigen, sich abseits der vielbefahrenen Wege der Massenmedien zu bewegen und zu lesen. Auch zu reisen – und dann ausgiebig mit den Menschen in anderen Ländern zu sprechen – diese werden eigenen (lokalen) Manipulationen unterliegen, aber manches anders sehen, als man selbst. Und auch das weitet das Weltbild.

So wie das erwähnte Lesen. Die Annalen des Tacitus oder der Peloponnesische Krieg von Thukydides sind nicht allein aus historischen Erwägungen interessant. Die Ausführungen von Konrad Lorenz zur Verhaltenslehre oder Michel Foucaults Arbeiten zur Sexualität sind nicht allein für Biologen oder Psychologen interessant. Gustave le Bon schrieb ein sehr informatives Werk zur Massenpsychologie wie Elias Canetti auch. Machiavelli, Marx, Schopenhauer, Nietzsche, Schiller, Dostojewski und und und.

Es ist ein derartiger Schatz, der uns zur Verfügung steht – und der eben dafür sorgen kann, dass Verständnis und Verstehen-Können wachsen. Denn ein Artikel im Internet, der Dich antriggert und worauf DU gefühlsmäßig reagierst (jawohl! So ist es!) kann, aber muss nicht, die Wahrheit sein. Der kommen wir näher, wenn die Bildung wächst. Und noch ist sie frei zugängig (auch wenn sie – still und heimlich – hier und da reduziert wird). http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/bad-duerrheim/Grosses-Bestuerzen-ueber-Aussortierungsaktion-in-Bad-Duerrheimer-Bibliothek;art372507,8079226

Wenn zum Beispiel das Wort „Neger“ in einem Buch vorkommt – bei Pippi Langstrumpf u.a. – so sollte dieses Buch entfernt und mit einer neuen Schreibweise versehen werden. Oder wenn es nicht mit einer neuen Schreibweise versehen wird, dann sollte es verschwinden. Oder?

Solche Dinge besser aus dem Kontext zu verstehen – dazu eben trägt Bildung bei – wenn uns dagegen immer nur Informationsschnipsel von immer mehr und mehr Experten zum Frass vorgeworfen werden, so ist es nur, als würden wir dauernd Fast-Food in uns reinschaufeln. Was manchen recht sein dürfte. https://www.youtube.com/watch?v=umu8mF8b1Zw

Aber Wissen – echtes Wissen und echte Bildung – sind einem Fünf-Gänge-Menü vergleichbar. Es braucht Zeit. Muße. Stille. Reflektion (bzw. Verdauen). Und wird so zum Genuss.

Was es natürlich auch gibt, ist die Herzensbildung – die ist aber hier schon hinreichend geschildert worden. Wer nur auf spirituelle Entwicklung schaut, ist in Gefahr, die Bodenhaftung zu verlieren. Es braucht aber beides: Das Agieren in der Welt – wie das Verstehen der Welt. Das Herz hilft uns, in der Bodenhaftung zu bleiben. Das Wissen, frei von Manipulationen zu bleiben. Wir sollten uns also um beides kümmern.

Vergewaltigungen durch Asylbewerber II

Letztes Jahr hatte ich einen längeren Artikel zur Frage der Vergewaltigungen durch Asylbewerber in Deutschland verfasst. Ein kritisches Thema, welches kein Journalist, der seines Arbeitsplatzes sicher bleiben möchte, im Mainstream unbefangen (oder besser objektiv) betrachten darf.

Dabei hatte ich damals festgestellt, dass anhand der offiziellen Veröffentlichungen des Bundeskriminalamtes die Wahrscheinlichkeit, dass ein Asylbewerber eine Frau vergewaltigt, um ein Vielfaches höher ist als die Wahrscheinlichkeit, dass ein Deutscher dies tut.

Unklar war und ist weiterhin die exakte Höhe dieser Wahrscheinlichkeit, da wesentliche Vergleichszahlen (d.h. die Altersstruktur der Asylbewerber als Vergleichsmaßstab zu den deutschen Tatverdächtigen) fehlen. Trotzdem wurde bereits aus den Zahlen vom letzten Jahr deutlich, dass hier ein (medial unterdrücktes) Problem existiert.

Als nun vor einigen Tagen die Zahlen der Bezieher von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz im letzten Jahr veröffentlicht wurden, wollte ich diese Zahlen mit den Tabellen der Polizeilichen Kriminalstatistik von 2015 vergleichen, um für letztes Jahr (das Jahr Eins im „Wir schaffen das“-Modus der sieben? 15? Mehr? Jahre der Trübsal) ein möglichst genaues Bild zu gewinnen. Beginnen wir:

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Wiesbaden gab es im Jahr 2015 insgesamt 975.000 Personen im Bezug von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (nach im Vorjahr noch 363.000 Personen). Dies entsprach einem Anstieg von 169%. https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/09/PD16_304_222.html

In dieser Zahl sind nicht die Personen enthalten, welche noch keinen Antrag auf Asyl gestellt hatten und auch nicht die unregistrierten oder bereits abgewiesenen sich in Deutschland aufhaltenden Asylbewerber. Deren Zahl kann nur geschätzt werden und könnte irgendwo zw. 300 – 600.000 Menschen liegen.

Halten wir zum Vergleich fest: 70 Millionen Deutschen, davon ca. 10 Millionen mit Migrationshintergrund (und abzüglich ca. 10 Millionen Ausländer) stehen 975.000 Asylbewerber im Leistungsbezug gegenüber. (Der Ausländeranteil steigt in Deutschland nicht über ca. 10%, auch, da beständig Einbürgerungen erfolgen, was – ein Schelm, wer Arges dabei denkt – in gewisser Weise auch der Kriminalstatistik zugute kommt).

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurden 2015 insgesamt 2.369 Millionen Tatverdächtige erfasst, von denen 911.000 Ausländer waren. D.h. der Ausländeranteil gesamt an allen Straftaten betrug 38%.

Allerdings müssten hier die Straftaten gegen das Aufenthalts- und Asylgesetz gesondert erfasst werden, da diese nur von Ausländern und nicht von Deutschen begangen werden können. Für einen detaillierten Vergleich der einzelnen Deliktarten ist hier nicht der Ort; vielleicht werde ich das in einem Folgeartikel zu dem von 2015 tun.

An bestimmten Delikten lässt sich freilich exemplarisch festhalten, dass der Anteil der Ausländer an den Tatverdächtigen im Regelfalle weit über dem Bevölkerungsanteil von ca. 10% liegt.

So stellen Ausländer

28% der Tatverdächtigen beim Delikt Mord

39% bei Totschlag

33% bei Vergewaltigung und Nötigung

38% bei Raub

27% bei Körperverletzung

38% bei Diebstahl

31% bei Vermögens- und Fälschungsdelikten

30% bei Erpressung

22% bei Rauschgiftkriminalität etc.

Alle Zahlen hier aus Tabelle 61: https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/PKS2015/Standardtabellen/standardtabellenTatverdaechtige.html?nn=51356

Würde man auch noch die Deutschen mit Migrationshintergrund ermitteln, dürften die Zahlen um einiges deutlicher ausfallen. An weiteren Einbürgerungen führt also auch aus Sicht der PKS kein Weg vorbei (und so könnten wir bei 100% Einbürgerungsquote eines Tages das Ende der Ausländerkriminalität erleben – warum ist dies noch nicht im Bundestag debattiert worden?).🙂

Ah, ich vergaß – das Problem von Banden aus Ländern wie Rumänien, welche sich nur saisonal zur Begehung von Straftaten hier aufhalten, bliebe bestehen – es sei denn, man dächte über innovative Wege wie zum Beispiel eine ZDS (zeitweilige doppelte Staatsbürgerschaft) nach, welche den ihrem Broterwerb nachgehenden Kriminellen für die Zeit ihres Aufenthaltes hier gewährt würde. Aber treiben wir nicht mit Entsetzen Scherz.

Zurück zu den Vergewaltigungen: 2015 wurden 5.896 Tatverdächtige im Delikt Vergewaltigung und Nötigung erfasst. Von diesen waren wie erwähnt 33% bzw. 1952 Ausländer. Von diesen wiederum waren 463 Asylbewerber (anerkannt, abgelehnt, geduldet, Bürgerkriegsflüchtlinge). Da wir im vorliegenden Artikel allein die Asylbewerber im Leistungsbezug als Grundlage nehmen wollen, ziehen wir nur die anerkannten oder sich im Asylverfahren befindlichen Asylbewerber als Tatverdächtige heran. Deren Zahl betrug 397.

Diesen standen also 3.944 deutsche Tatverdächtige entgegen.

Zum Vergleich: 2014 waren es 4.187 deutsche Tatverdächtige in diesem Delikt gewesen und 303 Asylbewerber (alle zusammen – anerkannte, abgelehnte, geduldete, Bürgerkriegsflüchtlinge). Asylbewerber im Leistungsbezug waren es 217 gewesen. Setzen wir die Zahlen nun zum Vergleich:

70 Millionen Deutsche brachten letztes Jahr 3.944 Tatverdächtige in Sachen Vergewaltigung/Nötigung hervor.

975.000 Asylbewerber brachten 397 Tatverdächtige in Sachen Vergewaltigung/Nötigung hervor.

Das Positive: Obwohl die Zahl der Asylbewerber im Leistungsbezug um 169% angestiegen war, war die Zahl der Tatverdächtigen im selben Zeitraum nur um 83% gestiegen. Auch muss man feststellen, dass die Anzahl von einigen hundert Tatverdächtigen schlimm genug ist – aber doch auch klar aussagt, dass die Masse der Asylbewerber KEINE Vergewaltiger sind (wie die Masse der Deutschen auch).

Dies ist auch unter dem Aspekt der Ängste mancher Zeitgenossen auf diversen Foren wichtig zu erwähnen, welche erwarten, bald einen schwarzen oder braunen Vergewaltiger-Mob durch die Straßen ziehen zu sehen. Das ist natürlich Unsinn. Da scheinen sich atavistische Ängste zu äußern (von denen freilich keine Gruppe von Menschen frei ist).

Allerdings gilt es auch nichts zu beschönigen: Wenn die man die reinen Zahlen heranzieht und jeweils die Anzahl der Tatverdächtigen ins Verhältnis zur Gesamtzahl der Gruppen setzt, so war die Wahrscheinlichkeit, dass ein Asylbewerber eine Frau vergewaltigt, siebenmal höher als bei einem Deutschen.

Freilich sind die Zahlen hier wie erwähnt insofern nicht valide, da kein Vergleich der Altersgruppen möglich ist. Dass indes Asylbewerber als Tatverdächtige im Verhältnis zur Gesamtzahl häufiger als Deutsche auftreten, sollte niemanden bei klarem Verstand wundern:

  • Die überwältigende Mehrheit stellen junge Männer
  • Diese hocken zu einem hohen Anteil in Massenunterkünften und langweilen sich
  • Viele von ihnen werden komplett andere kulturell-religiöse Prägungen zu Frauen, Sexualität und Gewalt im Kopf haben als wir (man lese einfach mal Reiseführer über deren Herkunftsländer und wie man sich dort als Touristin benehmen sollte)
  • Aus diesen Prägungen heraus werden manche von ihnen deutsche Frauen als Freiwild bzw. Schlampen ansehen (und auch Männer als verweichlicht verachten) http://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/27/silvesternacht-koeln-fluechtlingsdebatte-aufklaerung
  • Der Anteil der Kriminellen dürfte bei Ihnen höher liegen als bei der Gesamtbevölkerung (wie ein Schriftsteller zur Migration in die USA im 19. Jhdt. mal so treffend sagte: Auf die Reise machen sich zwei Gruppen: Die Mutigen und die Gauner)

Es ist zudem leider zu vermuten, dass die Lage noch um ein Vielfaches dramatischer ist bzw. die offiziellen Zahlen aus vielerlei Gründen den Ernst der Lage nicht vollständig wiedergeben. Die folgenden Ausführungen sollen dies verdeutlichen helfen:

  1. Es ist davon auszugehen, dass ein gehöriger Anteil der Taten nie zur Anzeige gebracht wird. Dass auch Frauen in Asylbewerberheimen Opfer von Vergewaltigungen werden, wurde immer wieder (auch im Mainstream) diskutiert. http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/7954858/-frauen-werden-wie-hunde-behandelt-.html
  2. Aus gut unterrichteter Quelle hatte ich für das Aufnahmelager Gießen-Rödgen erfahren, dass dort eine Anweisung von oben besteht, Straftaten der Asylbewerber im Lager seitens der Polizei NICHT zu verfolgen. Ist Gießen-Rödgen überall? Wahrscheinlich schon. http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Fluechtlingskriminalitaet-Ist-die-Gewalt-Statistik-geschoent
  3. In der Kriminalstatistik tauchen nur die ermittlerisch abgeschlossenen Fälle auf. D.h. Vergewaltigungen, deren Untersuchung noch nicht abgeschlossen ist, werden nicht erfasst (übrigens spannenderweise auch nicht in den Nachfolgestatistiken – dies teilte mir ein mir persönlich bekannter Statistiker mit, der – wie sollte es auch heute anders sein – anonym bleiben möchte).
  4. Nicht registrierte Asylbewerber werden natürlich auch nicht als tatverdächtige Asylbewerber erfasst. Da es von jenen aber einige hunderttausend gegeben haben dürfte (bzw. immer noch geben dürfte), ist das Bild auch daher wahrscheinlich schief.
  5. Teilweise könnte eine Erfassung als Asylbewerber auch daran scheitern, dass in Einzelfällen kein Datenabgleich zwischen der Polizei und dem Ministerium (BAMF) möglich ist, wo die Asylbewerber registriert werden (jaja, die Technik….. wir hätten die Höhlen nie verlassen sollen, ich sag’s ja).
  6. Mittlerweile finden sich sogar im Mainstream Meldungen von Polizisten, welche vor der Presse mitteilten, dass Ihnen „von oben“ auferlegt worden sei, Straftaten von Asylbewerbern nicht weiter zu verfolgen. Im Düsseldorfer Landtag gibt es aktuell eine Untersuchung, ob ein Politiker des Landtages solches tatsächlich gesagt habe. Disziplinarverfahren gegen Polizisten wegen solcher Aussagen gibt es natürlich auch bereits.
  7. Auch bei der Aufnahme der Fälle kann es natürlich dazu kommen, dass ein Täter nicht als Asylbewerber gekennzeichnet wird. Zu den Vorfällen in Köln zur Silvesternacht sagte mir mein Bekannter, dass zum Beispiel in einem Falle als Täterbeschreibung „ausländischer Mitbürger“ gewählt worden sei. Das ist dann der Irrsinn der politischen Korrektheit in seiner ganzen Schönheit…..
  8. Nicht zuletzt hat auch die Staatsanwaltschaft natürlich einen gewissen Einfluss darauf, wie sehr bestimmte Fälle weiterverfolgt werden…. http://www.bo.de/lokales/offenburg/mutter-ueber-entscheidung-der-staatsanwaltschaft-entsetzt

Kurz gesagt: Es ist davon auszugehen, dass die tatsächliche Lage um einiges schlimmer ist, als sie medial dargestellt wird. Seltsamerweise herrscht allgemein eine Politik des Abschwächens, Relativierens, Auslassens etc., sobald es um dieses heikle Thema geht.

Und leider halten sich alle daran. Journalisten schreiben nicht darüber, Politiker sprechen nicht davon und sonstige Verantwortliche schweigen ebenfalls. Alle haben sie Angst um die Folgen. (Und auch wenn die offiziellen Zahlen Unsinn sind, wird man sie uns wohl weiter als die Wahrheit verkaufen).

Dies wahrzunehmen ist aus verschiedenen Gründen sehr traurig. Einmal, weil die Lage nicht besser werden wird (denn wenn man Probleme nicht anspricht, werden sie größer). Damit wird der Hass zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen wachsen: Solange reflexartig jede Kritik oder jedes Ansprechen von Missständen als Nachweis böswilliger Gesinnung interpretiert wird, werden der Zorn (und der Riss in der Gesellschaft) eben größer werden.

Immer mehr Deutsche werden in eine „rechte Ecke“ gedrängt werden, da man nur auf der Rechten bereit ist, Ihnen zuzuhören und offensichtliche Probleme auch offen anzusprechen (der Fall Guido Reil – ein SPD Mann, der zur AfD wechselte – steht dabei exemplarisch für viele andere).

Diese und andere Menschen wird man weiter dämonisieren und Probleme kleinreden – man erzeugt quasi selber die „Nazis“, die man dann bekämpft. Auch so wird die Gewaltbereitschaft weiter wachsen. Insofern dürfte Bautzen kein Einzelfall bleiben (bei dem sich überdies in der medialen Darstellung gut die ganze Einseitigkeit der Berichterstattung zeigte, was nun aber zu weit führen würde).

Auch ist im Laufe der Zeit mit drastischeren Aktionen von Teilen der Asylbewerber  zu rechnen (Terroranschläge, sexuelle Belästigungen auf Veranstaltungen, Hausbesetzungen, Ausschreitungen etc.).

Und so ganz nebenbei erzeugt all dies eine Gesellschaft in Dauer-Angst und Misstrauen (die Verkäufe von Pfeffersprays, Beitritte zu Kampfsportvereinen oder Erkundigungen nach Waffenscheinen sind allesamt stark angestiegen). Von welcher Zeit ist nochmal bekannt, dass die Menschen die Flucht ins Private antraten? Darüber und über die Frage, wem all dies nützt, möge der geneigte Leser bitte selber reflektieren.

Außerdem ist es natürlich wirklich traurig zu sehen, dass es mit der Zivilcourage hierzulande trotz 65+ Jahren Demokratie nicht allzu weit her ist. Es wäre ein Leichtes, die Missstände aufzudecken und es wäre auch noch möglich, sie zu lösen (oder zumindest besser mit ihnen umzugehen). So aber wird es noch eine ganze Weile wohl nur schlimmer werden.

Es ist, als wäre der Gesellschaftskunde-Unterricht von 65 Jahren ohne jede Wirkung geblieben. Die mündigen Bürger schweigen. Manche aus Angst, manche aus Anpassung, manche auch, weil sie es nicht sehen wollen. Wie sagte Gottfried Benn: „Das Abendland geht nicht zugrunde an den totalitären Systemen, auch nicht an seiner geistigen Armut, sondern an dem hündischen Kriechen seiner Intelligenz vor den politischen Zweckmäßigkeiten.“

P.S.: Ein gutes Beispiel für die immer einseitiger werdende Sichtweise fiel mir beim Blick auf die (schöne) neue BKA-Homepage auf. https://www.bka.de/DE/KontaktAufnehmen/Kontaktinformationen/kontaktinformationen_node.html

Bei den Kontaktinformationen finden sich Ansprechpartner zu allem Möglichen – darunter auch eine „Zentrale Anlaufstelle für durch rechtsextreme Gewalt bedrohte Personen“. Dasselbe für Opfer linksextremer Gewalt sucht man allerdings vergebens (obwohl die Zahlen – wenn sie denn stimmen – auch dies rechtfertigen könnten – oder vielleicht linkfertigen könnten)? http://de.statista.com/statistik/daten/studie/4721/umfrage/vergleich-der-anzahl-von-rechten-und-linken-gewalttaten/

Ich wage die simple Prophezeiung: In zwei Jahren könnte es statistisch gesehen Sinn machen, eine „Zentrale Anlaufstelle für durch islamistische Gewalt bedrohte Personen“ einzurichten. Alternativ sollten gewisse Statistiken lieber erst gar nicht geführt werden. Was tatsächlich geschehen wird, bleibt abzuwarten.🙂

Deckt sie auf, die braunen Gesellen!

In der AfD läuft gerade ein Parteiordnungsverfahren gegen einen Abgeordneten, welcher in Berlin ein Direktmandat errungen hatte, einen Herrn Nerstheimer. http://web.de/magazine/politik/kay-nerstheimer-afd-abgeordneter-vergangenheit-31896482

Dieser war 2012 der German Defence League, einer vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und gewaltbereit eingestuften Organisation beigetreten und im selben Jahr wieder ausgetreten. Einem Journalisten vom Stern waren auch noch andere, bedenkenswerte Züge an Herrn Nerstheimer aufgefallen (Zitat):

„Unter Nerstheimers Likes befinden sich jede Menge Postings von Panzern, Soldaten und halbnackten Frauen“, schreibt Stern-Journalist Drewello – und belegt seine Beobachtung mit zahlreichen eindeutigen Screenshots, zum Beispiel Likes auf Seiten wie „Hey Bitch You Know What Comes Between ‚F‘ ‚C‘ and ‚K‘ Just ‚U'“ oder „Dirty Girls“. (Zitat Ende).

Es wäre interessant, zu wissen, was andere Politiker so gerne anschauen – nackte Frauen vielleicht gar oder nackte Männer? Gleichviel – auch Tilo Jung, von Jung und Naiv, der immer wieder gerne (und gekonnt) die Politiker zwingt, Farbe zu bekennen (oder Unsinn zu reden) war der Sache in einer Pressekonferenz nachgegangen. https://www.youtube.com/watch?v=yWm0opvXG9Y

Interessant hierbei: Die Auskunft zu Herrn Nerstheimer seitens des mir unbekannten AfD-Vertreters erscheint mir durchaus informativ und sachlich korrekt. Auf der anderen Seite wirkt die einleitende Frage „wie viele Antisemiten sind in der AfD“ auf mich tatsächlich überzogen frech.

Ich glaube nicht, dass Herr Jung in einer Grünen-Konferenz die Frage „wieviele Päderasten gibt es denn bei den Grünen“ oder gegenüber Bundestagsabgeordneten die Frage „Wieviele Kokser gibt es aktuell noch im Bundestag“ stellen würde. Das ist einfach schlechter Stil (und vielleicht auch ein Zeichen dafür, dass da jemand auf dem einen Auge blind ist und sich daher dort mehr erlaubt als bei anderen. Aber das ist Spekulation).

Was soll man nun von Herrn Nerstheimer halten? Er gehörte wie erwähnt einer vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und gewaltbereit eingestuften Organisation an. Seinen Wahlkampf in Berlin soll er mit populistischen Parolen geführt haben (Zitat aus dem web.de Artikel):

Gewonnen hat er sein Direktmandat mit nur 26 Prozent (einen Prozentpunkt vor der Linken) – nach einem Wahlkampf mit Parolen, die die soziale Not seiner Wähler gegen andere Hilfsbedürftige ausspielt. „Solange einer unserer Mitbürger, Familien, Senioren oder Kinder Flaschen sammeln oder zur Tafel gehen müssen, um über den Monat zu kommen, haben wir nicht einen Cent für weltfremde, sozialromantische Experimente übrig! Dafür werde ich mich einsetzen!“, heißt es auf seinem AfD-Profil im Internet. Es ist eine Aussage, die nicht jeder gut heißen mag – aber es ist auch eine Aussage, die so oder ähnlich auch an den rechten Rändern anderer Parteien zu finden ist. (Zitat Ende).

Eine Aussage, die wahrscheinlich in den meisten Ländern dieser Welt auf Zustimmung stoßen würde (dass man sich zunächst um die eigenen Leute kümmern sollte)  –  im Deutschland des Jahres 2016 ist es eine dumpfe Parole. Was also tun mit Herrn Nerstheimer? Er hat keine Pflastersteine auf Polizisten geworfen, niemanden umgebracht oder sich an Parteispenden bereichert. Ob es denselben „Skandal“ gegeben hätte, hätte Herr Nerstheimer sich für die Kinderehe und die Steinigung von Ehebrecherinnen ausgesprochen? Wir wissen es nicht.

In jedem Falle dürfte Herr Nerstheimer mit seinen Positionen weiterhin als gefährlich eingestuft werden – zum Wohle der zunehmenden Radikalisierung. Der Hassaufbau schreitet voran….

Kleinigkeiten vom Tage

Mal wieder eines der unzähligen Beispiele für die Lückenpresse: Trotz Satelliten, dank derer die USA in Syrien die Zigarettenmarken erkennen können, welche die IS-Kämpfer so im Schützengraben rauchen, hat man Stellungen der syrischen Armee mit denen des Islamischen Staates verwechselt.

Dass dann kurz darauf letztgenannter eine Offensive an eben dieser bombardierten Stellung (mit über 60 Toten seitens der syrischen Armee durch das Bombardement) begann – so was passiert eben. Reaktion in unseren Medien: Null.

Dass dann allerdings kurz darauf die syrische und/oder die russische Armee einen Hilfskonvoi der UN bombardiert haben sollen – da ist dann das Entsetzen groß. Kriegsverbrechen! Pfui! http://web.de/magazine/politik/syrien-konflikt/syrien-angriff-uno-hilfskonvoi-aleppo-kriegsverbrechen-31893216

Nun kann an dieser Stelle nicht abschließend beurteilt werden, was wirklich geschah. Fakt ist jedenfalls, dass aufgrund dieser und anderer Vorkommnisse das mühsam zwischen Russland und den USA sowie Syrien und diversen Rebellengruppen ausgehandelte Waffenstillstandsabkommen obsolet wurde – und nicht mehr eingehalten wird. http://thesaker.is/syrian-truce-collapsed-the-syrian-iranian-russian-alliance-responds-to-u-s-violations-of-the-geneva-deal/

Der Krieg geht also weiter. Dass indes die USA „versehentlich“ Stellungen der syrischen Armee bombardierten erscheint sehr unglaubhaft. Ob die Russen den UN Konvoi ihrerseits als Retourkutsche trafen oder tatsächlich der Konvoi auch der Waffenlieferung diente – wir wissen es nicht.

Die Wahrheit ist nicht allein das erste Opfer, sie ist ein Daueropfer in jedem Krieg – und wird von ALLEN Parteien geopfert. Das war leider schon immer so. A propos Wahrheit:

Wahr ist auch, dass Hillary Clinton seit ihrem Beinahe-Zusammenbruch zu den Gedenkfeierlichkeiten zum 11.09. in den USA nicht mehr in der Öffentlichkeit aufgetreten ist. Die offizielle Begründung ist, dass sie an einer Lungenentzündung leidet.

Verschwörungstheoretiker postulieren bereits ihr Ableben oder streuen Gerüchte über Doppelgänger oder gar Klone (nach Dolly also Hillary? Ohoh…) – in jedem Falle gibt es tatsächlich seit einiger Zeit ernstzunehmende Vermutungen, dass sie an Parkinson oder Alzheimer oder beidem leidet. https://www.armstrongeconomics.com/international-news/north_america/2016-u-s-presidential-election/hillarys-parkinsons-disease-is-why-she-will-not-do-press-conferences/

So mutet es seltsam an, dass Frau Clinton keine Pressekonferenzen gibt (anders als Trump) und der Verdacht wird von manchen geäußert, dass dies sei, da sie als Parkinson-Patient nicht mehreren Fragenden folgen könne. Martin Armstrong hatte interessanterweise vor Monaten in einer seiner Vorhersagen aufgrund seiner Computer-Modelle verkündet, dass Trump die US-Wahl gewinnen würde – nicht Hillary.

In dieselbe Kerbe schlägt nun Clif High, der unermüdliche Betreiber von halfpasthuman: Dieser hatte im August aufgrund von Auswertungen seines Computermodells prognostiziert, dass Hillary Clinton wegen gesundheitlicher Probleme gezwungen sein würde, vom Wahlkampf zurückzutreten – und dass dies Ende September verkündet würde. https://www.youtube.com/watch?v=k0Rsp99EsLA

Auch Clif High sieht Trump seit Monaten als Gewinner.

Interessante Zeiten – schauen wir mal, was die nächsten Tage passiert.

Schmück Dich mit Deiner Periode

http://www.bento.de/musik/skinny-girl-diet-die-musikerinnern-ueber-ihr-neues-album-feminismus-menstruation-und-kultur-848884/#ref=recom-plista

Warum nicht? Und das nächste Mal kack doch auf’s Establishment! Lass raus die Wurst und sei stolz drauf! Seil den ….. ab und freu Dich dran – Du bist so emanzipiert! Juppi! Ah ne – würde wohl den meisten als zu primitiv erscheinen.

Genauso wie die logische Reaktion der Jungs: Schmück Dich mit Deinem Sperma! Juchu! Das dürfte aber kaum kommen, da hier noch der Peinlichkeitsfaktor überwiegt (und Jungs brauchen natürlich auch keine Emanzipation).

Scherz beiseite, so lobenswert es ist, dass jungen Mädchen Mut gemacht werden soll, zu ihrer Weiblichkeit zu stehen, so blödsinnig ist es, das zu tun, indem man Körperflüssigkeiten zur Schau stellt. Das gibt nur weitere Fixierung AUF den Körper – echter Mut kommt aber aus dem Inneren.

Naja – es ist noch Raum nach unten. Vagina-Monologe gab’s schon, ebenso wie den sprechenden Dödel….. Ice T sang vom Evil Dick (likes warm wet places – don’t care about faces) – und wenn das ging, dann geht so ein bissl Menstruationsblut auch.

Wer hätte gedacht, dass das Abendland mal seine Körperflüssigkeiten zur Schau stellt und das als Akt der Rebellion (und nicht als Blödsinn) gewertet wird? Ich nicht. Wann kommt die Emma-Schlagzeile: Ich blute! Gut so! Mit ein paar netten Bildern dazu…..

Innenansichten der Klitoris….. hurra, meine Muschi spricht….. bin mal gespannt, wie manche Neubürger darauf reagieren. Gleichviel – Dekadenzerscheinungen kurz vorm Ende. Schaun mer mal, was noch kommt. Oder wer.🙂

Der Tod. Und dann? II

Irgendwann klopft er bei uns allen an…. Der Sensenmann (im Film  „Das siebente Siegel“ von Ingmar Bergmann so wunderbar sarkastisch und doch anrührend dargestellt von Bengt Ekerot https://www.youtube.com/watch?v=wGu8bRlww80 Der Ritter spielt Schach mit dem Tode….

Was werde ich mal tun, wenn der Tod bei mir anklopft? Keine Ahnung – ich hoffe, ich werde ihm gelassen oder sogar vielleicht freudig begegnen, wie es mein Urgroßvater tat. Der, 90 Jahre alt geworden, aß eine verdorbene Wurst, bekam eine Fleischvergiftung, versammelte die ganze Familie um sich, verabschiedete sich von allen – und starb.

Und er hatte es freudig getan (er war gläubiger Katholik gewesen und überzeugt, dass er nun heimginge zu seinem Herrn). Ich teile diesen Glauben nicht bzw. glaube selber mittlerweile, dass der Tod kein Ende, nur ein Übergang ist (so wie ich es im Vorgängerartikel beschrieben hatte). Ob ich damit richtig lag, werde ich dann herausgefunden haben werden.🙂

Was mir in dem Zusammenhang immer imponierte, war die Haltung, mit der manche Menschen in den Tod gingen. Traurig, aber gefasst – klar und ohne Hader. Friedrich Schiller starb mit 46 Jahren (die Verschwörungstheorie lautet, dass er vergiftet worden war, da seine freiheitlichen Schriften den Herrschenden zu gefährlich wurden). Wer weiß?

Jedenfalls ist es erwiesen, dass der Schöpfer so großer Werke wie des Wilhelm Tell und so schöner Sprüche wie „Das Leben ist der Güter höchstes nicht“ gelassen in den Tod ging. Als sein körperlicher Zustand immer schlechter wurde, fragte man ihn, wie es ihm gehe und er sagte: Leicht…. ganz leicht. Einmal lachte er kurz vor dem Ende auf und sagte: Das ist also Euer Tod….. und glitt hinüber.

Goethe dagegen klammerte sich ans Leben. Sein Sterben dauerte lang, war schmerzhaft und qualvoll. Der im Leben ein Lakai der Fürsten gewesen war (anders als Schiller) gewann im Tode leider keine Größe (obwohl er doch große Werke geschaffen hatte – aber Schiller lag mir immer näher).

Als der römische Kaiser Julian sein Ende nahen fühlte (er war im Kampf mit den Persern tödlich verwundet worden), versammelte er seine Freunde und Generäle um sich und hielt eine (vorbereitete) Abschiedsrede, bevor er verschied. Kaiser Augustus werden die schönen Worte: Hab ich die Komödie gut gespielt? auf dem Sterbebett zugeschrieben.

Dem römischen Kaiser Tiberius erging es schlechter: Er wurde von seinem Arzt mit einem Kissen erstickt.

Friedrich der Große (der auch ein großer Misanthrop war) zeigte kurz vor dem Tode ganz menschliche Regungen. Die letzte Szene kurz vor seinem Sterben ist anrührend und ich entnehme sie dem Buch „Friedrich der Große“ von Carl Lindberg:

Sein Kammerdiener Heise saß neben dem Kranken, der zu trinken verlangte. Sanft schob er seinen rechten Arm unter das Kopfkissen, um den Kopf des Köngis anzuheben und ein Glas Limonade an dessen Lippen zu führen. Ohne zu trinken sank der Kopf auf den linken Arm des Dieners.

Friedrich schlief ein, ohne getrunken zu haben. Heise verblieb in dieser unbequemen Stellung, solange er konnte, dann zog er vorsichtig den Arm zurück und legte den König hin, der aufwachte und fragte: „Heise, Du wolltest mir doch zu trinken geben?“  „Ja, Majestät, aber Sie sind auf meinem Arm eingeschlafen.“

„Wie lange hat es gedauert?“ „Nicht lange, Majestät, nur eine halbe Stunde.“ „Ich danke Dir“, sagte Friedrich leise. Dann trank er, strich dem Diener mit schwacher Hand über die Wange und verlangte seine Hosen und daraus die Börse. „Nimm sie, Heise, auch eine meiner Taschenuhren. Und den Wein hier. Ich habe nun nichts mehr nötig.“ Dann fing er an zu röcheln…. Kurz darauf nahm der erste Diener des Staates seinen Abschied. Zitat Ende.

Wie werde ich mal sterben? Keine Ahnung. Ich hoffe nur, dass ich dem Tod würdig und nicht ängstlich entgegen trete. Im schönen Buch „Der Tod des Iwan Iljitsch“ beschreibt der russische Schriftsteller Leonid Tolstoi das langsame Sterben eines Gerichtsangestellten.  https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Tod_des_Iwan_Iljitsch

Dieser klammert sich ans Leben, hadert und schimpft, will das Unausweichliche einfach nicht einsehen – und sein Tod ist am Ende qualvoll. Wird das auch bei mir so sein? Ich hoffe es nicht, aber ich weiß es nicht. Oder wäre es so, wie die Bibel spricht: Niemand hat größere Liebe denn die, daß er sein Leben läßt für seine Freunde. (Johannes, 15, 13).

Und wie sehr ist der folgende Satz bei uns Modernen in Vergessenheit geraten: Ich sage euch aber, meine Freunde: Fürchtet euch nicht vor denen die den Leib töten, und darnach nichts mehr tun können. (Lukas 12, 4). Als der Führer der irakischen Kommunisten im Jahre 1948 im Irak auf Bestreben der Briten zum Tode verurteilt wurde, sagte er seinen Richtern: Wir sind Körper und Gedanken. Unsere Körper könnt ihr zerstören. Unsere Gedanken könnt ihr nicht zerstören.

Ich fürchte, dass uns die kommenden Jahre genügend Gelegenheiten bieten werden, uns dieser und anderer ähnlicher Weisheiten zu erinnern. Und danach zu handeln. Denn wer die Freiheit um der Sicherheit willen aufgibt, wird am Ende beides verlieren. Der Tod sollte uns weniger schrecken als die Aussicht auf ein Leben als Sklave oder Gefangener.

Sollte. Ob ich mich dieser Sprüche in ein paar Jahren noch erinnern werde? Ich hoffe es. Und auch, dass ich mir bewusst bleibe, dass es letztendlich nur ein Spiel ist. Und dass die dahinter liegende Wahrheit eine ganz andere oder viel tiefere sein mag, als ich ahne.

Die Monster sind unter uns III

Ich hatte in den Vorgängerartikeln „Die Monster sind unter uns I und II“ schon ausführlich über das Phänomen des Kindesmissbrauchs hierzulande berichtet und will es hier nun nicht mehr tun – nur auf diesen kurzen Artikel hinweisen, den ich letztens im Netz fand – und der (für mich) nur bestätigt, wovon ich mittlerweile fest ausgehe:

Nämlich, dass an den obersten Positionen der Macht (auch bei uns) Monster sitzen. Natürlich nicht nur. Aber es gibt sie dort. Oder anders gesagt Psychopathen. Oder Menschen, die sich mit Leib und Seele dem Teufel verschrieben haben.

Denn der Teufel ist keine abstrakte Idee: Er ist die vermeintliche Allmacht des Ego (alles für mich) und die Gier nach Mehr und immer-mehr. Die Lust an der Zerstörung, die Freude an menschlichem Leid  – an Folter, Vergewaltigung, Qual, Angst, Schmerzen etc. Das Genießen der Rache (die Rache ist mein, spricht der Herr!). So gesehen sind übrigens die meisten Religionen von Teufelsanbetern geprägt:

Denn der Teufel verlangt Opfer! Immer! Ob Tiere oder Menschen – geopfert müssen sie werden. Warum sollte ein liebevoller Gott Opfer verlangen? Auch darüber könnte man mal nachsinnen….

Ich sprach mal vor Jahren eine Person, die mir grausige Dinge erzählte: Von einer Stadt in Deutschland, in der die Spitzen aus Politik und Wirtschaft sich an kleinen Kindern vergingen. Sie vergewaltigten, folterten, töteten.

Die Herren waren bekannte Namen aus der deutschen Öffentlichkeit – hochangesehene Personen. Kann ich beweisen, dass diese Person mir damals die Wahrheit sagte? Nein. Aber auf mich wirkte sie ehrlich.

Im Netz fand ich tatsächlich hier und da ein paar Spuren – Gerüchte, Behauptungen, Hinweise…… jedoch nie irgendwelche Journalisten, welche sich dieser (oder anderer, ähnlicher) Causae angenommen hätten.

Es ist ein Sumpf – ein ekelhafter, stinkender und widerlicher Morast, in dem machtgeile, kranke Seelen sich an kleinen Kindern vergehen. Da lacht der Teufel, wenn ihm das dargebracht wird!

Leider haben wir uns um unsere eigenen Teufelsanbeter ganz oben nie gekümmert. Neue Teufelsanbeter kommen nun von außerhalb dazu: Und ob sie bald mit der Axt Menschen zerstückeln oder sie kreuzigen werden – sie werden auch des Teufels Arbeit tun!

Aber noch – NOCH – können wir unsere Stimmen für die Kinder erheben – wenn also wieder ein Fall Edathy vorkommt –oder  wenn Deutschland eines Tages seinen eigenen Jimmy Saville hervorbringt (und der Tag wird kommen) und die damit einhergehenden Enthüllungen –

Dann wollen wir, dann MÜSSEN wir unsere Stimme erheben um der vergewaltigten, gemordeten und gefolterten Kinder willen! Kein Kind der Welt sollte das erleben, was diesen Kindern angetan wird! Das Licht der Aufklärung wird eines Tages auch diesen Sumpf durchleuchten – dann gilt es hinzusehen – auch wenn der Anblick grausig ist.

Denn grausiger als das Unheil ist das Geschehenlassen. Das die Hände in den Schoss legen. Das Gaffen und Zuschauen und nicht Helfen-Wollen (wie sollen wir eine Gesellschaft nennen, in der man zunehmend Filme von verprügelten Kindern macht? Von Verkehrsopfern? Ey geil, halt mal drauf ja?).

Arm….. armseelig und arm im Herzen ist so eine Gesellschaft. Was sich auf lange Sicht rächen muss. Aber es liegt an uns selbst, etwas dagegen zu tun. Tun wir’s also.